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Splitter: Psychothriller
 
 

Splitter: Psychothriller [Kindle Edition]

Sebastian Fitzek
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (351 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Marc Lucas hat ein Problem, und dieses Problem ist ein im wahrsten Sinn des Wortes existentielles. Bei einem Autounfall hat er vor kurzem, seiner Erinnerung nach, durch eigenes Verschulden seine Frau und sein ungeborenes Kind verloren. Und diese Erinnerung versucht er durch das spektakuläre Experiment einer Privatklinik zu verlieren.

Aber als Lucas die Klinik wieder verlässt, ohne am Experiment überhaupt teilgenommen zu haben, findet er sich in einem Albtraum wieder. An seiner Wohnung sind die Schlösser und das Türschild ausgewechselt, unter seiner Handynummer meldet sich eine fremde Person, die behauptet, er zu sein. Und dann häufen sich auch noch die Verdachtsmomente, dass seine schwangere Frau noch lebt. Aber: Was ist eigentlich Einbildung, was Erinnerung und was Wirklichkeit? Marc Lucas beginnt, sich der Situation zu stellen – und kommt einem wahrhaft außergewöhnlichen Komplott auf die Spur...

Splitter von Sebastian Fitzek ist ein Phänomen. Das hat vor allem damit zu tun, dass der Berliner Autor seinem Leser von Anfang an keine Sekunde zur Erholung lässt. So hangelt man sich bei der Lektüre von Cliffhanger zu Cliffhanger. Die Enttäuschung kommt dann kurz vor Schluss – an der Stelle nämlich, wo es um die Auflösung von Lucas’ vermeintlicher Paranoia geht. Aber das letzte Kapitel, das als „Nachklapp“ zur ursprünglichen Geschichte angelegt ist, macht mit seinen überraschenden Irritationsmomenten dann alles wieder wett.

So ist Splitter alles in allem ein fulminanter, da rasanter und unwiderstehlich spannender Thriller geworden, der seine Leser von der ersten bis zur letzten Seite immer wieder überrascht. - Stefan Kellerer

kulturnews.de

Fitzek ist ein Zampano, ein Blender und Macher zugleich, ein Zauberer und Angeber, kurzum: einer, bei dem es alle paar Minuten einen großen Knall tun muss. Und das tut's in "Splitter". Es gibt Verschwörungstheorien und Mystik, an den Kopf gehaltene Waffen und ausgeschlagene Zähne, Tote und Totgesagte, Liebe, Leid und Leberschäden, alles gesotten mit Psychotalk und Medizingeschwafel. Doch wie die x-te Rakete im Silvesterfeuerwerk ist der fünfte Fitzek langweilig. Abgenutzt. Nach dem Gänsehautdebüt "Die Therapie" fiel es ohnehin schwer, Fitzek irgendwas zu glauben, aber er rappelte sich mit "Amokspiel" und "Das Kind", in dem es suggestiv, seltsam aber nicht gänzlich psychotisch-surreal zuging, zurück in die Glaubwürdigkeit. Doch mit "Der Seelenbrecher" hat er ein tiefes Loch ins Leservertrauen geschlagen und an dessen Boden krebst "Splitter" nun hilflos herum. Inhalt: Streetworker Marc Lucas hat bei einem Autounfall seine Frau und sein ungeborenes Kind verloren und plagt sich nun mit Trauer, Schuldgefühlen, einem Splitter, der ihn zu lähmen droht - und ominösen Gedächtnisforschern, die seine Erinnerung mit allen Mitteln löschen und ihm neue eintrichtern wollen. Oder es schon getan haben. Oder, oder, oder. Abstrus? Ja, sehr. Und deswegen leider nach ein paar Wendungen und Wirrungen auch nicht mehr spannend. (kab)

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Kundenrezensionen

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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Muss für Thrillerfans 7. September 2010
Format:Taschenbuch
Inhalt

Marc Lucas hat alles verloren, was ihm in seinem Leben etwas bedeutet hat: seine Frau Sandra und sein ungeborenes Kind kamen bei einem Autounfall ums Leben, den er selbst verschuldet hat. Und ein Splitter im Nacken erinnert ihn ständig an dieses Unglück. Da er sich nicht mehr anders zu helfen weiß, nimmt er Kontakt mit einer Klinik auf, die verspricht seine schlimmen Erinnerungen löschen zu können. Durch eine partielle Amnesie würden ihm nur die schönen Momente seines Lebens bleiben. Doch Marc lässt sich nicht so leicht überzeugen, bittet um Bedenkzeit und begibt sich auf den Weg nach Hause um noch eine Nacht darüber zu schlafen. Doch als er vor seiner Wohnungstür steht passt plötzlich sein Schlüssel nicht mehr, verwirrt klingelt er und ist zutiefst schockiert, als er sieht wer ihm die Tür öffnet: Seine verstorbene Frau. Doch damit nicht genug, denn Sandra scheint ihn nicht zu erkennen und jagt ihn fort. Verzweifelt macht sich Marc auf den Weg zu seinem Arbeitsplatz, doch auch dort ist er niemanden bekannt. Als er sich wieder auf den Weg zur Klinik macht, findet er dort nur noch ein Loch in der Erde vor - und eine Frau, die ihm erklärt, dass er, genauso wie sie, Teil eines Psychoexperimentes geworden ist und in großer Gefahr schwebt...

Meinung

Als bekennender Fitzek-Fan war "Splitter" das einzige Buch von ihm, das ich bisher noch nicht gelesen hatte. Meine Erwartungshaltung war also entsprechend hoch, wurde dann aber sogar noch übertroffen! Nach "Der Seelenbrecher" zählt es mittlerweile zu meinem absoluten Lieblingsbuch von ihm.

Das liegt einerseits natürlich an dem tollen Erzählstil von Sebastian Fitzek, dem man sich wie immer nicht entziehen kann. Mit unglaublicher Finesse wird man in das Leben von Marc Lucas hineingezogen, verliert sich genauso wie er, weiß nicht mehr was Realität ist und fiebert dem Ende und der Auflösung des Rätsels entgegen, obwohl man eigentlich gar nicht will dass es zu Ende geht. Genau das ist das, was mich an Sebastian Fitzeks Büchern so fasziniert: Einerseits haltet man beim Lesen die Spannung kaum aus, will dass sich alles klärt, andererseits hätte ich aber ruhig noch 400 weitere Seiten mit Marc Lucas durch sein Leben irren können.
Dass Fitzek in seinen Büchern auf seine vorangegangenen Werke anspielt ist ja nichts neues, aber was er in "Splitter" vollbracht hat, war selbst mir neu, denn "Splitter" enthält eine Anspielung auf den "Augensammler". Das Buch das ziemlich genau ein Jahr NACH "Splitter" veröffentlicht wurde! Das hat mich so unglaublich fasziniert und mitgerissen, dass ich diese Textpassage noch drei weitere Male gelesen habe, denn das bedeutet, dass er beim Schreiben von "Splitter" schon ein genaues Konzept vom Augensammler im Kopf hatte. Das beweist erneut die Genialität dieses Autors und ich habe mir vorgenommen alel seine Bücher nochmal zu lesen und noch genauer auf Anspielungen zu durchforsten.
Ein weiters beliebtes Mittel, um seine Leser noch mehr in die Handlung zu ziehen, sind E-Mail -und Internetadressen oder wie in diesem Fall eine Telefonnummer, die gezielt im Buch platziert werden. Da mir schon bekannt war, dass die erwähnten Internetseiten wirklich funktionieren, habe ich die Telefonnummer angerufen und war erstaunt, dass ich die gleiche Tonbandaufnahme zu hören bekam, wie Marc Lucas. Ich möchte an dieser Stelle mein großes Lob an Herrn Fitzek und auch an den Verlag Droemer Knaur aussprechen, denn solch geniale "Easter Eggs" habe ich bei Büchern - vor allem im deutschsprachigen Raum - noch nie erlebt. Hut ab!

Der Charakter Marc Lucas war sehr sympathisch und ich hatte Mitleid mit ihm, als ihm plötzlich quasi sein ganzen Leben geraubt wurde. Seine Verzweiflung und Hilflosigkeit wurden sehr überzeugend dargestellt und diese Gefühle haben sich beim Lesen sogar auf mich übertragen.

Zur Handlung möchte ich eigentlich nicht viel mehr verraten. "Splitter" ist jedenfalls ein genialer Psychothriller, der durchdacht und fesselnd bis zum Schluss ist. Wie bei allen Büchern von Sebastian Fitzek hatte ich bis zur Auflösung nicht die geringste Ahnung, wie es ausgehen könnte. Und das ist auch gut so, denn Krimis, bei denen man bereits nach der Hälfte des Buches weiß, wie es endet, gibt es ohnehin schon genug!

Fazit

Ein absolutes Muss für Thrillerfans, und die, die es noch werden wollen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Splitter ist definitiv gleich nach "Der Seelenbrecher" das beste Buch von Fitzek, vielleicht sogar das beste. Habe es gestern fertig gelesen und bin absolut begeistert. Hab mich jeden Tag schon auf den Abend gefreut, das ich endlich weiterlesen kann.

Gleich ab der ersten Seite geht Splitter spannend los, so wie man es von Fitzek gewohnt ist. Marc Lucas kommt mit ausgeschlagenen Zähnen und diversen anderen Verletzungen in eine abgelegene Hütte im Wald und hat eigentlich nur eine Frage an den dortigen Psychologen: Was passiert mit mir?

Und genau das, erfährt man erst zum Schluss. Und bis dahin entpuppt sich das Buch als gnadenlose Jagd an die eigenen Nerven. Man kann nicht aufhören zu lesen, man muss immer wissen wie es weitergeht.

Splitter ist tatsächlich ein Buch, wo man eigentlich nicht will das es zu Ende geht - wobei man eigentlich kaum abwarten kann, wer hinter Marc's Leiden steckt bzw was er damit erreichen will.

Das Ende ist zwar etwas rasant, aber aufkeinen Fall unlogisch und hinterlässt auch keine Logiklöcher.

Und es hat in mir eine gewisse Trauer ausgelöst und das, nicht nur weil Splitter wie alles andere auch ein Ende hat...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Elements-Of-Crime TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Splitter" war mein vierter Roman von Sebastian Fitzek, und meinem Empfinden nach leider auch der schwächste. Wobei ja schwach auch immer relativ ist, und vieles natürlich im Auge des Betrachters-, oder vielmehr im Auge des Lesers liegt. Dieses Empfinden ist wohl auch ein Stück weit der Tatsache geschuldet, dass ich alle vier Romane hintereinander gelesen habe und somit auch genau weiß, dass er es in jedem Fall besser kann.

Schwach aber nicht im Sinne von einer müden Handlung, einer ausgelatschten Story oder einfach nur schlechten Figuren. Nein, vielmehr ist Splitters" Problem das in Fahrt kommen, denn es plätschert auf den ersten knapp über 100 Seiten wirklich dahin. Ein Problem das man von Fitzeks Romanen gar nicht kennt, oder ich jedenfalls noch nicht kennengelernt habe. Man ist es ja eigentlich gewohnt, schon nach wenigen Seiten sich in dem Roman zu verlieren, in ihn einzutauchen und die Geschichte förmlich Live und in Farbe zu erleben. Das reale Leben wird umgehend vergessen und durch ein fiktives, von Sebastian Fitzek geschaffenes, ersetzt. Von nun an lebt man in den Straßen, Schauplätzen und Gebäuden von Berlin. Diese typischen Merkmale sind leider nicht sofort zugegen und tauchen erst am Anfang des zweiten Drittels auf, was mich doch wunderte.
Aber ab dem Zeitpunkt dann wird es ein Roman, wie ihn eigentlich auch nur Sebastian Fitzek schreiben kann, mit einer feinfühlig ausgeklügelten- und sehr komplexen Story, die einen bis zum Ende fesselt. Nach Antworten und Hinweisen suchend, lässt er einen bis zu den letzten Seiten im Regen stehen, ohne eine Ahnung zu haben, wie alles zusammengehört. Er scheucht (wie gesagt, ab dem zweiten Drittel) seinen Protagonisten mit einem immensen Tempo durch die Straßen von Berlin, so dass einem als Leser keine Zeit zum Verschnaufen bleibt.
Auf einer 5 Sterne Skala, wie sie bei Amazon zu finden ist, vergebe ich aufgrund des müden Beginns 4 Sterne. Ansonsten ist es die von ihm gewohnte, solide Arbeit - wie gesagt, vielleicht nicht der beste Roman von ihm, aber noch immer ein sehr packender und natürlich absolut lesenswerter Psychothriller.

Zur Story: Dr. Marc Lucas, der als Streetworker in Berlin arbeitet, verliert bei einem Verkehrsunfall den er verschuldet, seine Frau und ihren ungeborenen Sohn. Er hingegen überlebt relativ leichtverletzt. Als er einige Zeit später im Wartezimmer der Klinik seines Ex-Schwiegervaters sitzt, um den Splitter behandeln zu lassen, der durch den Unfall in seinem Nacken sitzt, stolpert er über ein Experiment, dass in einer Zeitschrift beschrieben wird. Es handelt sich um das MME, das Memory Experiment - Lernen zu vergessen" - das in der Privatklink von Prof. Patrick Bleibtreu durchgeführt wird. Neugierig geworden schreibt Marc eine Mail an die Klinik. Zwei Wochen später, am Tag als Marc die 13 jährige Julia von einem Suizid abbringen kann, taucht Patrick Bleibtreu auf Marcs nach Hause Weg auf. Er erklärt ihm alles und er kommt mit in die Klinik. Aber nach den Voruntersuchungen bricht er aus Angst ab und geht heim. Völlig verdattert stellt er fest, dass sein Schlüssel nicht mehr in die Haustür passt und als er klopft, macht ihm seine tote" Frau Sandra die Tür auf, die ihn aber nicht kennt". Sein Auto ist weg, die Geldkarten sind gesperrt und in sein Büro kommt er auch nicht mehr hinein. Was passiert hier, wer versucht seine Existenz und seine Vergangenheit zu löschen, ohne dass er überhaupt an dem Experiment-, an irgendeinem Experiment teilgenommen hat??? Oder wird er einfach langsam irre und bildet sich alles nur ein???
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Erinnert seeehr stark an den Film "The Game"
Das Buch hatte ich von einer Bekanntin ausgeliehen bekommen, nachdem wir uns beide über unsere Leidenschaft für Krimis und Horrorbücher unterhalten hatten. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von P. Kliche veröffentlicht
Fitzek = Pageturner made in Germany
Was ist Realität? Woraus bestehst du? Was sind deine Erinnerungen wirklich? Toll geschriebener Thriller. Erinnert natürlich ein wenig an "The Game". Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Leser Wien veröffentlicht
langweilig
Ich muss zugeben, dass ich richtig enttäuscht war. In Splitter gibt es nur ein einziges durcheinander. Es ist mir nicht leichtgefallen da mitzukommen. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Graf Jessica veröffentlicht
Mein erster Fitzek!
Splitter ist der allererste Roman, den ich von Herrn Fitzek gelesen habe. Ich muss sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin, da der Schreibstil des Autoren mir überhaupt... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von Byung-uk Lee veröffentlicht
Sehr guter Psychothriller
Wer Psychothriller mag, sollte dieses Buch lesen!
Ich fand es sehr Spannend, vorallem weil man schon auf der ersten Seite mitten im Geschehen ist! (kenne ich z.B. Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von Patrycja Szulc veröffentlicht
Zuende gelesen!
Splitter fand ich großenteils einigermaßen spannend. Allerdings teilweise auch ein wenig langatmig wegen Wiederholung von diversen Details. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Anne M veröffentlicht
Auch der fünfte Fitzeck strotzt vor Mystik
In "Splitter", dem fünften Fitzek-Thriller, geht es um einen Mann, der einen Autounfall verursacht, bei dem seine schwangere Frau ums Leben kommt und er einen Splitter im... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Anett Posner veröffentlicht
Ich fands gut..
Ich bin überrascht über die vielen so schlechten Kritiken über "Splitter", da ich es extrem spannend fand.. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von R. Burmeister veröffentlicht
Spannender geht nicht...
Sehr gut,wirklich fantastisch. Das zweite Buch was ich von Fitzek gelesen hab und der Hammer. Kann diese spannende Story nur jedem weiterempfehlen der auf Thriller (z.T. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von *Julchene* veröffentlicht
Super spannendes Buch!
Dieses Buch zählt zu den Bücher, die ich, wenn ich einmal angefangen habe, nur schwer aus der Hand legen kann. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Christine veröffentlicht
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