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Splitter im Auge: Kriminalroman [Taschenbuch]

Norbert Horst
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Thomas Adam, 50, genannt Steiger, ist Mitglied des Einsatztrupps der Dortmunder Polizei. Vor kurzem untersuchte er den Sexualmord an einem jungen Mädchen. Der Täter war schnell gefasst und durch eindeutige Spuren überführt. Trotzdem hat Steiger Zweifel. Zum Ärger seiner Dienststelle ermittelt er weiter und stößt auf zwei ähnliche Fälle. Handelt es sich um einen Serienmörder? Und wie kommen die Spuren an die Tatorte, die auf andere Täter hinweisen? Die Wahrheit ist so ungeheuerlich, dass der Fall selbst dem abgebrühten Steiger an die Nieren geht.


Hinweise und Aktionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1.
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442475465
  • ISBN-13: 978-3442475469
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 166.870 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mehr davon!" (Kolja Mensing, Deutschlandradio Kultur)

"Eine Klasse für sich." (Tobias Gohlis, DIE ZEIT)

"absolut empfehlenswert" (Udo Feist, WDR 2)

Über den Autor

Norbert Horst ist im Hauptberuf Kriminalhauptkommissar bei der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen. Als Mitglied eines MK-Pools hat er in zahlreichen Mordkommissionen ermittelt. Heute arbeitet er als Pressesprecher. Der Autor ist verheiratet und hat zwei Kinder. Für seinen ersten Roman, »Leichensache«, erhielt er den Friedrich Glauser Preis 2004 für das beste Krimidebüt; für »Todesmuster« wurde er mit dem Deutschen Krimipreis 2006 ausgezeichnet.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Menschen im Mittelpunkt!!! Unbedingt lesen!!! 25. Juli 2011
Von HGT
Format:Taschenbuch
Ein wunderbarer Krimi! Wer sich für Menschen interessiert, wird von diesem Buch begeistert sein.
Der Autor bringt dem Leser die handelnden Personen mit all ihren Facetten unglaublich nahe. Zum Glück nicht durch langatmige Beschreibungen, sondern auf vielen kurzweiligen Wegen. Neben der Spannung sind es die unterschiedlichen Beziehungen der Personen untereinander, die mir besonderes Lesevergnügen bereitet haben. Drei Vater-Sohn-Beziehungen, zwei Brüderpaare, ein sehr spezielles Adam-und-Eva-Verhältnis, Kollegen auf einer Wellenlänge und vor allen Dingen eine wunderbare Männerfreundschaft, fast schon eine Liebe.
Der Wechsel zwischen Passagen, in denen man ganz krass mit den Abgründen der menschlichen Seele konfrontiert wird, und denen, die (ganz unauffällig) Optimismus verbreiten, ist äußerst gelungen. Trotz der Ungeheuerlichkeiten, die nach und nach zum Vorschein kommen, gibt es auch jede Menge Menschliches zum Schmunzeln.
Der Showdown ist klasse, die Auflösung überraschend. Norbert Horsts neuer Ermittler ist ein Querdenker mit Charakter. Einer, der an seiner Berufung zweifelt. Völlig zu Unrecht! Denn es gibt etwas in ihm, das ihn antreibt, den Sachen auf den Grund zu gehen und den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Ich hoffe sehr, dass er weitere Fälle lösen darf.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keine Ausnahmestellung mehr! 9. März 2012
Von damenwelt
Format:Taschenbuch
Norbert Horst gehört zu den Autoren, die eine Ausnahmestellung hatten in der deutschen Krimiszene. Seine Sprache war eigenwillig, sehr kurz, auf den Punkt, manchmal ruppig. Man hatte eine Zeit gebraucht, um den Faden seiner Geschichten aufnehmenzu können. Sein neuer Krimi schöpft zwar aus dem Fundus der Erfahrungen, die Norbert Horst als Polizist gemacht hat, er kommt also sehr autentisch rüber, aber was den Erzählstil betrifft, hat Horst sich zurückgenommen. Seine Sprache ist jetzt flüssiger. Das läßt sich einfacher lesen, nimmt Horst aber seinen Platz als besonderer Krimiautor. Schade. An seiner Geschichte gibt es aber nichts zu meckern: Spannend wie immer!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neuer Stil - alte Klasse 16. Oktober 2011
Von JayJay
Format:Taschenbuch
Wer die ersten vier Romane Horsts kennt, für den wird dieses Buch eine Überraschung sein. Die Bücher um Konstantin Kirchenberg waren in der Perspektive äußerst ungewöhnlich, im Stil mehr als gewagt und dabei hochliterarisch.
"Splitter im Auge" ist auf den ersten Blick sprachlich konventioneller. In drei Handlungssträngen schildert ein personaler Erzähler eine Story um die Ermittlung in einem Sexualmord an zunächst einem jungen Mädchen, um ein symbiotisch verbundenes Brüderpaar und um einen scheinbar professionellen Entführer.
Dass der Autor diesen drastischen stilistischen Wechsel vollzieht, ohne dass damit eine Einbuße am Niveau einhergeht, zeigt sein enormes erzählerisches Potential.
Protagonist des Romans ist Thomas Adam, genannt Steiger. Eine Figur, die in Anlehnung an bekannte desillusionierte Ermittler amerikanischer Prägung konstruiert scheint, die in ihrer Tiefe, ihrem Schmerz, ihrer Erkennbarkeit aber sehr eigenständig ist. Ihm zur Seite steht Jana Goll, eine junge Polizistin, die in vielem Steigers Gegenpart ist, ein Umstand, der beiden Figuren noch mehr Profil gibt.
Der Plot ist ungewöhnlich, die psychologische Konstruktion der Figuren im einzelnen und in ihrem Zusammenspiel so außerordentlich gekonnt wie in den Kirchenberg-Romanen, die Sprache voller literarischer Kraft. Und die Geschichte ist spannend bis zum überraschenden Showdown.
In einer Rezension im Internet heißt es: Großartige Literatur für denkende Menschen. D`accord.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen langweilig und ein bisschen unglaubwürdig 29. Dezember 2012
Format:Taschenbuch
Insgesamt hat mich dieses Buch enttäuscht. Der Klappentext las sich recht interessant, und weil das Buch nicht gerade teuer war, kaufte ich es. Außerdem handelt es sich bei dem Autor um einen preisgekrönten. Tja, und dann musste ich feststellen, dass die Geschichte doch recht unglaubwürdig ist (mehr darf ich hier nicht verraten). Auch der Schreibstil des Autors hat mir nicht gefallen, zu verschnörkelt, zu langatmig. Und spannend ist das Buch leider auch nicht wirklich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eigenartig faszinierend 11. Juni 2012
Von Leselotte
Format:Taschenbuch
Thomas Adam, genannt Steiger, ist laut Aussage eines Kollegen "der abgewrackteste Bulle im ganzen Revier" (S. 109). Das ist gleichzeitig Stärke und Schwäche des Romans.
Die Figur des Steiger ist sehr eindrücklich, und auch die anderen Protagonisten sind sehr lebendig. Horst weiß, was er da macht und beherrscht die Kunst der Figurengestaltung - allein die vielen einführenden Erklärungen hätten nicht sein müssen, sie hemmen den Lesefluss und sind oft auch gar nicht nötig.
Der Fall ist nichts Neues und scheint beinahe aus dem Leben gegriffen. Das passt zu Steiger und seinen Kollegen. Überhaupt liegt ein großer Vorteil der Geschichte in den vielen Alltäglichkeiten im Polizeibetrieb, die Horst so lebensnah darstellen kann. Damit unterscheidet sich der Roman deutlich von den meisten Ermittlerkrimis - es ist ein richtiger Polizeikrimi.
Aber das ist natürlich Horsts Beruf als KHK geschuldet.

Steiger ist mir zu kaputt, er erfüllt zu viele Klischees, um mir zu gefallen. Dafür gibt es auch einen Stern Abzug.
Trotz dieser negativ besetzten Hauptperson hat das Buch eine eigenartige Faszination auf mich ausgeübt und einen Nachhall erzeugt - aber ich kann nicht sagen, was es war. Vielleicht der Alltag im Polizeidienst? Die lebensnahen Figuren? Oder etwa doch Steiger in seiner kaputten Art?

Fazit:
Ein Polizeikrimi mit Revier-Klischees und standardmäßigem Ende, aber ziemlich gut geschrieben.
Vom Autor werde ich jedenfalls noch mehr lesen wollen, wenn auch nicht unbedingt mit dem Protagonisten Steiger.
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4.0 von 5 Sternen Der Hauptkommissar und das Mädchen
Ein ruppiger, in die Jahre gekommener und somit erfahrener Ermittler, einer der aneckt und sich nicht stromlinienförmig in die Behörde einpasst. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von LieberLeser veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Keine Ahnung, wie er das gemacht hat ....
Ich habe keine Ahnung, wie der Autor das gemacht hat: einen gewöhnlichen Kriminalroman, mit einem gewöhnlichen Plot geschrieben und doch etwas Besonderes geschaffen zu... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Lena veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Splitter im Auge
Das war ein Superkrimi, der mich gefesselt hat. Erstaunlich, dass der Autor seinen "Helden" (einen Kriminakkomissar !)Cannabis konsumieren läßt. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Wolfgang Keller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen empfehlenswerter Polizeiroman
Splitter im Auge: Kriminalroman
'Splitter im Auge' ist mein erster Kriminalroman von Norbert Horst und ich war angenehm überrascht ein so lesenswertes Buch von einem... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Ursula Steiger veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Meine Güte....
Nach den extatischen Rezensionen habe ich mir dieses Buch gleich zugelegt. Dann habe ich es aber nach etwa 50 Seiten weieder weg gelegt und da bleibt es jetzt auch. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von TKr veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannung auf intelligente Art und Weise
Norbert Horst versteht es auf intelligente Art und Weise Spannung aufzubauen. Die dargestellten Charaktere sind höchst vielschichtig und machen neugierig. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Käthe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Anders, aber sehr gut
In meinem Krimi-SuB lag dieser Krimi weit unten - und entlohnte mich für einige mühsame Lesestunden, die ich mit anderen Titeln des Genres verbrachte, bis mich zu ihm... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Bücherweltenbummler veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen stilwechsel
war man bisher vom polizisten horst eher minimalistische kost gewohnt (über die sich manch einer aufgeregt hat, andere fanden es preiswürdig), hat er nun einen... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Josel veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Kein typischer Norbert Horst :-(
Hat man die Krimis mit Konni Kirchenberg gelesen, wird man mit einer gewissen Erwartungshaltung an den neuen Roman von Norbert Horst heran gehen. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von cuba veröffentlicht
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