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Splice - Das Genexperiment


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Produktinformation

  • Darsteller: Adrien Brody, Sarah Polley, Delphine Chanéac
  • Regisseur(e): Vincenzo Natali
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 3. Dezember 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 104 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (84 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003OUW0BA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.439 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Das Forscher-Paar Clive und Elsa leistet bei der Züchtung von Tier-Hybriden Pionierarbeit. Als ihnen der Geldhahn abgedreht wird, arbeiten sie trotzdem heimlich weiter und erschaffen in ihrem Labor eine Kreuzung aus Mensch und Tier. Clive sieht das Kaulquappen-ähnliche Wesen als Fehlschlag, will es töten, doch in Elsa erwachen Mutterinstinkte. So wächst Dren bei ihnen fast wie das Kind einer Familie auf. Doch wird es immer schwieriger sie zu verstecken und als sie geschlechtsreif wird, wird sie zu einer Gefahr für alle.

Movieman.de

SF-Experte Vincenzo Natali hat mit SPLICE einen Film abgeliefert, der als moderner Prometheus-Mythos durchgeht, allerdings weit mehr als typische Frankensteinsche Bezüge abliefert. Vielmehr ist dies ein Film, der so modern ist, wie es nur geht und einen Blick auf die Wissenschaft wirft. Dabei kommt die Frage zum Tragen, ob man machen darf, was man machen kann, oder ob Moral und Ethik in der Wissenschaft nicht einen deutlich höheren Wert haben sollten. SPLICE präseniert uns zwei Wissenschaftler als "Eltern" eines neuen Wesens. Dass dies nur schiefgehen kann, erwartet man, und das letzte Drittel des Films funktioniert auch mehr nach den Mustern des Monsterfilms, aber bis dahin ist SPLICE extrem intelligente Science Fiction zum Mitdenken, die auch durch die unterkühlte Atmosphäre nicht nur der Szenerie, sondern auch der Figuren eine ganz eigene Stimmung entwickelt. Fazit: Intelligent, clever, smart - das sieht man nicht häufig im modernen Kino.

Moviemans Kommentar zur DVD: Die DVD bietet eine großártige Darstellung feiner Linienmuster wie z.B. auf Adrien Brodys Jacket (09.50). Auch im Sitzungssaal des Vorstandes wird das anthrazitfarbene Kostüm vor der schwarzen Rückwand sehr gut abgehoben. Grieseln ist kaum wahrnehmbar (16.50) und tritt selbst in großen Nahaufnahmen von Gesichtern nur ansatzeise auf. Der Bildlauf ist außerordentlich stabil. Die Stimmen klingen in der deutschen Fassung stets ein wenig dumpf, aber sehr nah und griffig. Die immer wieder eingestreute Musik wandert mit der Perspektive mit, was zu einigen netten akustischen Effekten führt und die Authentizität der sost recht durchschnittlichen Raumklangs deutlich erhöht. Die englische Tonspur klingt akustisch eine Spur enger und weniger luftig. Der akustische Gesamteindruck ist eher frontlastig. Das Bonusmaterial beschränkt sich auf Trailer und eine halbstündige Behind the scenes Featurette, die sich maßgeblich aus vielen Interviewschnipseln zusammensetzt, die von Szenen vom Dreh flankiert werden. --movieman.de

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

80 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Patrick Bär am 3. Dezember 2010
Format: Blu-ray
Das negative zuerst: Die Werbung für diesen Film ist einfach total daneben und weckt beim Zuschauer vollkommen falsche Erwartungen (was wohl zu einigen negativen Rezensionen hier führt...) In den Trailern wird ein Horror/Science Fiction Film beworben. Das Gen-Experiment, das schief läuft, das böse Monster usw. Also geht der gebildete Zuschauer in den Laden (oder zu Amazon) und wartet mit dem Popcorn auf ordentliches Monstergemetzel.

Splice hat aber absolut nichts mit dem Horrorgenre am Hut, auch Science Fiction wäre für mich fehl am Platz. Im Vordergrund steht vielmehr die Entwicklung der "Hauptfigur" von einem vierbeinigen Nagetier zu einem Kleinkind und weiter zu einer jungen Frau, die zunehmend immer menschlicher wird.

Ich würde den Film also eher als sozialkritisches Drama einstufen, alles andere wäre nur eine Enttäuschung. Dafür wartet er aber mit einer genialen technischen Umsetzung auf, die Figur Dren ist so realistisch, daß wirklich nur die Absurdität ihres Aussehens manchmal daran erinnert, daß sie nicht echt ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MovieHead am 14. August 2012
Format: DVD
Zuerst hatte ich mir den Trailer zu den Film angesehen und mir gedacht hmmm ja das wird wieder mal ein super Horror über ein Genexperiment.
Also ging ich in den Laden und habe mir diesen Film auch gekauft und was ich vor die Augen bekommen habe war etwas komplett anderes, es war zwar nicht Negativ da der Film sehr Interessant und Spannend ist aber es war kein Horror bzw Sci-Fi Streifen, mir kommt der Film eher vor wie eine Art Drama und ich denke das mir hier viele Leute zustimmen werden.

Zum Film:

Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, war jetzt vielleicht nichts neues aber die Story war sehr gut Inszeniert und umgesetzt.
Die Schauspieler waren gut, man kennt diese aus anderen Filmen, eher Low Budget Streifen aber ich denke fast jeder dürfte diese kennen, haben deren Job auch sehr gut gemacht und sieht gut mit an zu sehen.
Bildqualität war echt super, daran gibt es wohl wirklich nichts auszusetzen, die Kameraführung sehr gut -- TOP
Und auch die Entwicklung dieser Species zu beobachten ist super und auf jeden Fall sehenswert.

Fazit:

Jeder der Sehen will wie sich Specien durch die Menschheit fressen oder metzeln ist hier auf jeden Fall fehl am Platz, diese sollten dann wohl eher bei Filmen wie "Alien vs Predator" bleiben.
Doch jeder der ab und an auch gerne ruhigere und Spannende Filme sieht der ist hier genau richtig.

Film bekommt von mir 4 Sterne ...
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gorgonzola am 25. Oktober 2011
Format: DVD
*Splice* hat wohl mit ähnlichen Problemen wie *Black Swan* zu kämpfen: Der Film hat eine Story, die vielleicht keine konkrete Aussage hat, sich aber mit komplexen, menschlichen Problemen auseinandersetzt. Zur Umsetzung dieser Story hat man sich der erforderlichen Mittel und Special-Effects bedient, ohne dabei eine bestimmte Zielgruppe befriedigen zu wollen. Schon hagelt es Vorwürfe, es handle sich um einen misslungenen Genre-Mix, wobei anderen Filmen gern vorgeworfen wird, sie seien zu leicht etikettierbar und somit klischeehaft.

Wenn man unbedingt in Genres denken möchte, geht *Splice* in Richtung Sozialdrama, Science-Fiction und Horror, nach Priorität geordnet. Die Story ist nicht nur vielschichtig, sondern wird auch hervorragend inszeniert und von den ebenso hervorragenden Schauspielern perfekt getragen. Ich hatte im Abspann ein Aha-Erlebnis, als Guillermo del Toro als Produzent aufgeführt wurde, denn die Atmosphäre, besonders in den düsteren Labor-Szenen, hat mich an *Pans Labyrinth* erinnert.

Das sensible Thema Genforschung wird hier schockierend direkt und (menschlich) realistisch dargestellt, was anscheinend nicht jedermanns Geschmack ist, aber der Film will auch gar nicht geschmackvoll sein und ist nicht unbedingt für einen Popcorn-Abend gedacht.

Man kann sich generell über die Vorhersehbarkeit des Plots streiten, die einzelnen Szenen waren zumindest für mich sehr ungewöhnlich und Nägel zerkauend spannend. Einziger Wermutstropfen ist das Finale, denn der Film wird zwar konsequent, aber irgendwie nicht gut aufgelöst und flacht merklich ab.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von RUMBURAK am 21. Februar 2013
Format: DVD
"Wehe uns wenn der Mensch sich selbst zum Gott ernennt!"
"Splice" ist der sehr ernsthafte filmische Versuch die aktuelle Diskussion um Gentechnik, Fortschritt und Wissenschaftsgläubigkeit in einen Science- Thriller zu packen.
Vincenzo Natali, der auch schon mit seinem Erstlingswerk "Cube" begeisterte hat hier ein beeindruckendes Werk geschaffen.
Cronenberg packte diese Thematik in seinen frühen Body- Horror Filmen natürlich wesentlich drastischer an, doch auch wenn sich "Splice" hier massentauglicher präsentiert, hat er doch genügend Zündstoff.
Ein Forscherpaar (hervorragend Adrien Brody, Sarah Polley) arbeitet ohne Wissen des ihnen übergeordneten Wissenschaftsinstituts heimlich an Tierhybriden gepaart mit menschlicher DNA.
Und das Unfassbare gelingt, die Erschaffung eines nur im Reagenzgefäss erzeugten Organismus.
Ein Wesen, daß uns Menschen durch seine bloße Existenz in allen moralisch- ethischen Fragen herausfordert.
Diese Grundfragen nach Verantwortung, nach blindem Forscherdrang haben sich seit Mary Shelleys "Frankenstein" nicht geändert, und stellen sich in jeder kommenden Generation neu.
Was macht uns als Menschen aus, was haben wir für ein Bild und für ein Stellenwert dem Leben gegenüber.
Dürfen wir unter der Prämisse Krankheiten, Gen-Defekte, Unwägbarkeiten des Daseins mindern zu können, das menschliche Leben quasi designen, konstruiren.
Und was macht uns selbst dann noch menschlich? Der Film warnt hier mit einem klaren Nein.
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