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Splice - Das Genexperiment


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Produktinformation

  • Darsteller: Adrien Brody, Sarah Polley, Delphine Chanéac
  • Regisseur(e): Vincenzo Natali
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 3. Dezember 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 104 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (82 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003OUW0BA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.708 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Das Forscher-Paar Clive und Elsa leistet bei der Züchtung von Tier-Hybriden Pionierarbeit. Als ihnen der Geldhahn abgedreht wird, arbeiten sie trotzdem heimlich weiter und erschaffen in ihrem Labor eine Kreuzung aus Mensch und Tier. Clive sieht das Kaulquappen-ähnliche Wesen als Fehlschlag, will es töten, doch in Elsa erwachen Mutterinstinkte. So wächst Dren bei ihnen fast wie das Kind einer Familie auf. Doch wird es immer schwieriger sie zu verstecken und als sie geschlechtsreif wird, wird sie zu einer Gefahr für alle.

Movieman.de

SF-Experte Vincenzo Natali hat mit SPLICE einen Film abgeliefert, der als moderner Prometheus-Mythos durchgeht, allerdings weit mehr als typische Frankensteinsche Bezüge abliefert. Vielmehr ist dies ein Film, der so modern ist, wie es nur geht und einen Blick auf die Wissenschaft wirft. Dabei kommt die Frage zum Tragen, ob man machen darf, was man machen kann, oder ob Moral und Ethik in der Wissenschaft nicht einen deutlich höheren Wert haben sollten. SPLICE präseniert uns zwei Wissenschaftler als "Eltern" eines neuen Wesens. Dass dies nur schiefgehen kann, erwartet man, und das letzte Drittel des Films funktioniert auch mehr nach den Mustern des Monsterfilms, aber bis dahin ist SPLICE extrem intelligente Science Fiction zum Mitdenken, die auch durch die unterkühlte Atmosphäre nicht nur der Szenerie, sondern auch der Figuren eine ganz eigene Stimmung entwickelt. Fazit: Intelligent, clever, smart - das sieht man nicht häufig im modernen Kino.

Moviemans Kommentar zur DVD: Die DVD bietet eine großártige Darstellung feiner Linienmuster wie z.B. auf Adrien Brodys Jacket (09.50). Auch im Sitzungssaal des Vorstandes wird das anthrazitfarbene Kostüm vor der schwarzen Rückwand sehr gut abgehoben. Grieseln ist kaum wahrnehmbar (16.50) und tritt selbst in großen Nahaufnahmen von Gesichtern nur ansatzeise auf. Der Bildlauf ist außerordentlich stabil. Die Stimmen klingen in der deutschen Fassung stets ein wenig dumpf, aber sehr nah und griffig. Die immer wieder eingestreute Musik wandert mit der Perspektive mit, was zu einigen netten akustischen Effekten führt und die Authentizität der sost recht durchschnittlichen Raumklangs deutlich erhöht. Die englische Tonspur klingt akustisch eine Spur enger und weniger luftig. Der akustische Gesamteindruck ist eher frontlastig. Das Bonusmaterial beschränkt sich auf Trailer und eine halbstündige Behind the scenes Featurette, die sich maßgeblich aus vielen Interviewschnipseln zusammensetzt, die von Szenen vom Dreh flankiert werden. --movieman.de

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

77 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Patrick Bär am 3. Dezember 2010
Format: Blu-ray
Das negative zuerst: Die Werbung für diesen Film ist einfach total daneben und weckt beim Zuschauer vollkommen falsche Erwartungen (was wohl zu einigen negativen Rezensionen hier führt...) In den Trailern wird ein Horror/Science Fiction Film beworben. Das Gen-Experiment, das schief läuft, das böse Monster usw. Also geht der gebildete Zuschauer in den Laden (oder zu Amazon) und wartet mit dem Popcorn auf ordentliches Monstergemetzel.

Splice hat aber absolut nichts mit dem Horrorgenre am Hut, auch Science Fiction wäre für mich fehl am Platz. Im Vordergrund steht vielmehr die Entwicklung der "Hauptfigur" von einem vierbeinigen Nagetier zu einem Kleinkind und weiter zu einer jungen Frau, die zunehmend immer menschlicher wird.

Ich würde den Film also eher als sozialkritisches Drama einstufen, alles andere wäre nur eine Enttäuschung. Dafür wartet er aber mit einer genialen technischen Umsetzung auf, die Figur Dren ist so realistisch, daß wirklich nur die Absurdität ihres Aussehens manchmal daran erinnert, daß sie nicht echt ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 15. September 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Vincenzo Natali ist ein interessanter Regisseur des Horrorgenres. Seinen Durchbruch schaffte er mit dem bereits zum Klassiker avancierten "Cube", es folgte der vielschichte "Cypher", der Horrrorelemente mit dem Agententhriller verband. Sein neuer Film heißt "Haunter" und bringt neue Facetten in das Geisterhaus-Genre. 2009 drehte er mit "Splice" eine fulminante und auch tragische B-Picture Version über das (über)lebende Produkt von zwei Gentechniker.
"Splice" erzählt die Geschichte des Wissenschaftlerduos Clive Nicoli (Adrien Brody) und Elsa Kast (Sarah Polley), die auch privat ein Paar sind, Die beiden hoffen darauf durch das Spleißen von tierischen Erbgut neue Lebewesen zu schaffen. Tatsächlich können zwei überdomensionale Würmer am Leben erhalten werden. Der Arbeitgeber, ein Pharmakonzern, erhofft sich von den Ergebnissen ihrer Arbeit großen Nutzen für die medizinische Forschung und natürlich ne Menge Geld. Gleichzeitig erzeugen die beiden Wissenschaftler heimlich, vor allem Elsa, in den Labors des Konzerns ein Mischwesen aus menschlicher und tierischer DNa, um durch die neue DNA eine Vielzahl von Krankheiten heilen zu können.
Doch das Leben der Kreatur hängt von Anfang an an einem seidenen Faden, zumal Schöpfer Clive das Wesen am liebsten wieder töten will. Doch unter Elsas Schutz und Mutterinstikt wächst die Kreatur, die weiblich ist, versteckt von der Aussenwelt im Keller des Instituts auf. Als dieses Domizil zu eng und gefärhlich wird, zieht das Paar mit der inzwischen pubertierenden Dren (Delphine Chanéac) auf eine Farm, die Elsas verstorbenener Mutter gehörte.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gorgonzola am 25. Oktober 2011
Format: DVD
*Splice* hat wohl mit ähnlichen Problemen wie *Black Swan* zu kämpfen: Der Film hat eine Story, die vielleicht keine konkrete Aussage hat, sich aber mit komplexen, menschlichen Problemen auseinandersetzt. Zur Umsetzung dieser Story hat man sich der erforderlichen Mittel und Special-Effects bedient, ohne dabei eine bestimmte Zielgruppe befriedigen zu wollen. Schon hagelt es Vorwürfe, es handle sich um einen misslungenen Genre-Mix, wobei anderen Filmen gern vorgeworfen wird, sie seien zu leicht etikettierbar und somit klischeehaft.

Wenn man unbedingt in Genres denken möchte, geht *Splice* in Richtung Sozialdrama, Science-Fiction und Horror, nach Priorität geordnet. Die Story ist nicht nur vielschichtig, sondern wird auch hervorragend inszeniert und von den ebenso hervorragenden Schauspielern perfekt getragen. Ich hatte im Abspann ein Aha-Erlebnis, als Guillermo del Toro als Produzent aufgeführt wurde, denn die Atmosphäre, besonders in den düsteren Labor-Szenen, hat mich an *Pans Labyrinth* erinnert.

Das sensible Thema Genforschung wird hier schockierend direkt und (menschlich) realistisch dargestellt, was anscheinend nicht jedermanns Geschmack ist, aber der Film will auch gar nicht geschmackvoll sein und ist nicht unbedingt für einen Popcorn-Abend gedacht.

Man kann sich generell über die Vorhersehbarkeit des Plots streiten, die einzelnen Szenen waren zumindest für mich sehr ungewöhnlich und Nägel zerkauend spannend. Einziger Wermutstropfen ist das Finale, denn der Film wird zwar konsequent, aber irgendwie nicht gut aufgelöst und flacht merklich ab.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von RUMBURAK am 21. Februar 2013
Format: DVD
"Wehe uns wenn der Mensch sich selbst zum Gott ernennt!"
"Splice" ist der sehr ernsthafte filmische Versuch die aktuelle Diskussion um Gentechnik, Fortschritt und Wissenschaftsgläubigkeit in einen Science- Thriller zu packen.
Vincenzo Natali, der auch schon mit seinem Erstlingswerk "Cube" begeisterte hat hier ein beeindruckendes Werk geschaffen.
Cronenberg packte diese Thematik in seinen frühen Body- Horror Filmen natürlich wesentlich drastischer an, doch auch wenn sich "Splice" hier massentauglicher präsentiert, hat er doch genügend Zündstoff.
Ein Forscherpaar (hervorragend Adrien Brody, Sarah Polley) arbeitet ohne Wissen des ihnen übergeordneten Wissenschaftsinstituts heimlich an Tierhybriden gepaart mit menschlicher DNA.
Und das Unfassbare gelingt, die Erschaffung eines nur im Reagenzgefäss erzeugten Organismus.
Ein Wesen, daß uns Menschen durch seine bloße Existenz in allen moralisch- ethischen Fragen herausfordert.
Diese Grundfragen nach Verantwortung, nach blindem Forscherdrang haben sich seit Mary Shelleys "Frankenstein" nicht geändert, und stellen sich in jeder kommenden Generation neu.
Was macht uns als Menschen aus, was haben wir für ein Bild und für ein Stellenwert dem Leben gegenüber.
Dürfen wir unter der Prämisse Krankheiten, Gen-Defekte, Unwägbarkeiten des Daseins mindern zu können, das menschliche Leben quasi designen, konstruiren.
Und was macht uns selbst dann noch menschlich? Der Film warnt hier mit einem klaren Nein.
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