Spirou und Fantasio 11: Ein eisgekühlter Gast taut auf
Spirou und Fantasio gehören zu den Klassikern der frankobelgischen Comics. Bereits 1938 von dem Franzosen Rob-Vel (Robert Velter) geschaffen, entwickelte es sich nach dem 2. Weltkrieg unter Andre Franquin zum Renner, da er auf er längere Geschichten setzte, und diverse Nebenfiguren erfand. Die ersten 17 deutschen Ausgaben stammen komplett von Franquin, und werden von den Fans bedenkenlos empfohlen, während sich die Geister bei den späteren Zeichnern doch sehr scheiden.
Von 1969-1979 gestaltete Jean-Claude Fournier die Serie, um dann an Nic & Cauvin sowie Tome & Janry abzugeben, die die Serie 16 Jahre gestalteten.
Carlsen bringt seit 2003 eine überarbeitete und einheitliche Neuauflage heraus, erkennbar am blauen Buchrücken. Diese enthält Zusatzmaterial und Erläuterungen.
Der Graf von Rummelsdorf entdeckt in den Tiefen des ewigen Eises ein Ei, des Millionen von Jahren alt ist. Dabei handelt es sich um ein konserviertes Dinosaurierei. Klar, daß der Professor mit seine Kollegen zur Tat schreitet, und das gute Stück ausbrütet. Durch einen Unfall jedoch wächst der Saurier innerhalb eines Tages zur Maximalgröße - und beschließt, einen kleinen Spaziergang durch Rummelsdorf zu machen. Können Spirou und Fantasio die Stadt retten?
Fazit:
André Franquin hat mit diesem Band einen Klassiker geschaffen, an dem sich seine Nachfolger messen lassen müssen. Jahre, bevor das Dinofieber grassierte, ließ er sein Urzeitwesen Rummelsdorf zerlegen, und selbst die Armee planlos dastehen. Noch heute sehr aktive Nebenfiguren hatten ebenso Platz wie das mittlerweile nicht mehr in der Serie aktive Marsupilami, welches ebenso zu Hochform aufläuft. Huba, huba!
Die Zweitgeschichte 'Des Wahnsinns fette Beute' ist auch in Band 0 (Am anderen Ende der Angst) erschienen.