Nach dem etwas flachen Vorgänger gehen Spirou und Fantasio wieder in die Vollen: Auf einer Fotosafari in Afrika wollen die beiden Journalisten Gorillas im Nebel ablichten. Doch wieder einmal versuchen Bösewichte, die beiden daran zu hindern, ihr Ziel zu erreichen.
Hergé hat einiges auf den Deckel gekriegt, als er Afrikaner in "Tintin au Congo" als wenig brauchbare, abergläubische und tumbe Barbaren darstellte. Sicherlich ist Franquin da einen Schritt weiter: Seine Schwarzafrikaner sind zwar immer noch Karikaturen, aber nicht mehr, als seine Westeuropäer ebenso Karikaturen sind. Das Menschenbild ist aber dennoch nicht wirklich modern, denn auch in diesem Werk sind die Eingeborenen nur Bauern im Spiel der Weißen und haben keine wirklich tragende oder realistische Rolle.
Wiedereinmal steht das Marsupilami stark im Vordergrund; ich bin mir nicht wirklich sicher, ob das der Reihe wirklich gut tut. Dennoch sehe ich das Biest einfach gern, und die Szene, in der es mit dem Gewehr Spirous rumspielt, ist göttlich.
Den erneuten Hinweis auf die französische Intégrale-Ausgabe bei Dupuis kann ich mir nicht verkneifen: Wer des Französischen nur halbwegs mächtig ist, sollte dort zuschlagen.