Spirou und Fantasio 32: Abenteuer in Australien
Spirou und Fantasio gehören zu den Klassikern der frankobelgischen Comics. Bereits 1938 von dem Franzosen Rob-Vel (Robert Velter) geschaffen, entwickelte es sich nach dem 2. Weltkrieg unter Andre Franquin zum Renner, da er auf er längere Geschichten setzte, und diverse Nebenfiguren erfand. Die ersten 17 deutschen Ausgaben stammen komplett von Franquin, und werden von den Fans bedenkenlos empfohlen, während sich die Geister bei den späteren Zeichnern doch sehr scheiden.
Von 1969-1979 gestaltete Jean-Claude Fournier die Serie, um dann an Nic & Cauvin sowie Tome & Janry abzugeben, die die Serie 16 Jahre gestalteten. Das aktuelle Kreativteam ist Fabien Vehlmann und Yoann.
Carlsen bringt seit 2003 eine überarbeitete und einheitliche Neuauflage heraus, erkennbar am blauen Buchrücken. Diese enthält Zusatzmaterial und Erläuterungen.
Kaum sind Spirou und Fantasio vom letzten Abenteuer wieder zurückgekehrt, werden sie am Flughafen von Steffani in Empfang genommen. Der Graf von Rummelsdorf hat per Telegramm um Unterstützung gebeten, da er eine sensationelle Entdeckung gemacht hat, so daß die 3 postwendend nach Australien fliegen, um den alten Pilzforscher zu retten. Dieser hat sich mit einem anderen Wissenschaftler in einer Opalmine Forschungen betrieben, was die anwesenden Schatzsucher sehr ungern sehen. So kommt es, daß der Graf wie vom Boden verschwunden ist, als Spirou und Fantasio mit Steffani auftauchen. Was ist mit dem Wissenschaftler geschehen?
Fazit:
Der 2. Band von Tomé und Janry zeigt schon eine deutliche Steigerung zu 'Das geheimnisvolle Virus', sowohl zeichnerisch als auch erzählerisch. Australien ist als Szenerie gut gewählt, lediglich die Aborigines kommen etwas zu kurz. Auch Steffani ist in der Geschichte eigentlich überflüssig, was ich schade finde, denn die Figur hat definitiv mehr Potential als bislang ausgeschöpft wurde.
Insgesamt aber ein kurzweiliger, farbenfroher Band.