Spirou und Fantasio 48: Zu den Ursprüngen des Z
Spirou und Fantasio gehören zu den Klassikern der frankobelgischen Comics. Bereits 1938 von dem Franzosen Rob-Vel (Robert Velter) geschaffen, entwickelte es sich nach dem 2. Weltkrieg unter Andre Franquin zum Renner, da er auf er längere Geschichten setzte, und diverse Nebenfiguren erfand. Die ersten 17 deutschen Ausgaben stammen komplett von Franquin, und werden von den Fans bedenkenlos empfohlen, während sich die Geister bei den späteren Zeichnern doch sehr scheiden.
Von 1969-1979 gestaltete Jean-Claude Fournier die Serie, um dann an Nic & Cauvin sowie Tome & Janry abzugeben.
Carlsen bringt seit 2003 eine überarbeitete und einheitliche Neuauflage heraus, erkennbar am blauen Buchrücken.
Bei 'Zu den Ursprüngen des Z' handelt es sich um eine waschechte Zeitreisegeschichte. Kein neues Konzept in der Serie, aber die Zeitmaschine ist diesmal ein Strahler, den Zyklotrop erfunden hat. Um ihn zu benutzen, braucht man alte Gegenstände, und kann sich an den Punkt im Leben teleportieren, wo man den Gegenstand zum ersten mal hatte. Spirou muß durch die Zeit reisen, da
Flanner, eine alten Bekannte vom Grafen und Zyklotrop, in die beide verliebt waren, an den Spätfolgen eines Experiments zu sterben droht.
Fazit:
Das Kreativteam Morvan und Munuera verabschiedet sich mit diesem Jubiläumsband, da der Verlag aufgrund gesunkener Absatzzahlen ein neues Kreativteam wollte. Auch die Hilfe von Yann bei dem vorliegenden Band half da nichts mehr. In Spirous Reise durch die Zeit hangelt er sich von klassischen Abenteuer zu klassischen Abenteuer, und stellt die Abenteuer aus anderer Sichtweise da.
Das durch die Änderung der Vergangenheit auch die Zukunft anders ist, ist klar. Laßt euch überraschen! :)