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Spiritual Healing

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Spiritual Healing
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Audio-CD, 11. Oktober 1999
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Hörkassette, Import, 18. Januar 1990
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Produktinformation

  • Audio CD (11. Oktober 1999)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Century Me (EMI)
  • ASIN: B000AAVELO
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

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Nicht umsonst haben Death mit ihrem Bandnamen eine ganze Szene geprägt. Ausnahmegitarrist Chuck Schuldiner und seine Mannen gehörten bereits mit ihrem Härte neu definierendem Debüt-Album Scream Bloody Gore zu den wichtigsten Bands der Szene. Mit der dritten Scheibe Spiritual Healing setzte man dann 1990 zum ersten Mal wirkliche Maßstäbe. Die Rohheit der frühen Tage ist hier einem wesentlich ausgereifteren Songwriting-Konzept gewichen, das die alten Trademarks dennoch beibehält. Songs wie der famose Opener "Living Monstrosity" (der vielleicht beste Death-Track aller Zeiten), "Altering The Future" oder "Low Life" sind Death Metal pur, wahre Hassklumpen, die kaum aggressiver tönen könnten. Dabei wird aber stets deutlich, dass Schuldiner und Co. zu den technisch besten Bands ihres Genres zählen, so dass auch Liebhaber von ausgefeilterer Mucke, die im Normalfall eher weniger auf High-Speed-Attacken stehen, hier durchaus einige neue Faves entdecken können. Mit dem coolen Cover von Ed Repka, der mittlerweile wie von der Bildfläche verschwunden zu sein scheint, gibt es dazu noch einmal einen gesellschaftskritischen Wink mit dem Zaunpfahl, der sich auch in den harten, aber offenen Texten niederschlägt. Wer die Definition von Death Metal braucht, kommt an Spiritual Healing nicht vorbei. --Boris Kaiser


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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Als ich im damals noch jugendlichen Alter von 16 Jahren diese Platte zum ersten mal zu hören bekam war es sofort um mich geschehen. Ich besaß (und besitze noch heute) den Vorgänger "Leprosy" als Vinyl-Ausgabe, doch was die Mannen um Chuck Schuldiner (R.I.P :( auf dem Nachfolger ablieferten war und ist nach wie vor nicht von dieser Welt. Hier jagt ein Hit den anderen und wer nur ansatzweise etwas mit Death-Metal in seiner ursprünglichsten Form anfangen kann, wird diese Platte ebenso abgöttisch lieben wie ich und den Mittelteil vom Titelsong "Spiritual Healing" sein Leben lang nicht mehr vergessen. Dieses Solo, dieser Schrei...Gänsehaut pur.

Bei dieser Platte stimmt einfach alles, und wie weit DEATH ihrer damaligen Zeit vorraus waren zeigt die Tasache, dass die Platte noch heute (2006) kein bisschen angestaubt klingt. "Spiritual Healing" könnte noch heute von keinem Produzenten besser in Szene gesetzt werden. Der Sound der CD ist unglaublich druckvoll (auch wenn er natürlich nicht an die LP-Version herankommt) und Chuck's Stimme war auch zur damaligen Zeit schon einfach unervergleichlich.

Alles in allem ist "Spiritual Healing" die beste Platte der Todesmetaller aus Florida, eben weil sie progressive (aber nie übertrieben in den Vordegrund geschobene) Elemente enthielt, die zur damaligen Zeit in diesem Genre einfach neuartig waren.

Ein MUSS für jeden Musikliebhaber der härteren Gangart. KAUFEN !!!!
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Von ageispolis am 19. März 2006
Format: Audio CD
Diese Scheibe hat mich zum Death Metal Fan werden lassen! Mit einigen wenigen anderen Platten dürfte es sich bei „Spiritual Healing" um die Referenzscheibe in Sachen Todesmetal handeln. Dabei erwischen Chuck und seine Jungs mit diesem Album genau die Mittelschiene zwischen den eher simplen Vorgängerplatten und den stark „technisierten" Nachfolgealben. Hier groovt es, aber so richtig! Die Songs sind alle eher im Slow- oder Midtempo Bereich angesiedelt und gerade deshalb hammerhart. Einfach straight geradeaus, ohne Schnörkel. Vor allem das präzise und - trotz seiner „Einfachheit" - anspruchsvolle Spiel des Drummers Bill Andrews gibt den Songs diese ganz spezielle Note. Dazu kommen noch die ausgefeilten Songstrukturen von Evil Chuck - wie man es nicht anders kennt - und obendrein die Klassearbeit des „Aushilfsgitarristen" James Murphy. Hört Euch nur mal das Solo Duell auf „Low Life" an... Klasse! Schade, dass es die Vinylausgabe nicht mehr gibt. Und noch viel schader, dass zukünftig keine Death Platten mehr erscheinen. Chuck R.I.P.
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Von Gregson TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 15. Mai 2014
Format: Audio CD
Trotz der pechschwarzen "Altars...", der klirrend-dahinhetzenden "Legion", der tobenden Abrissbirne "From Beyond" und trotz "Black Seeds Of Vengeance" ist "Spiritual Healing" (1990) mein Death Metal-Favorit aus den USA.
Hier stimmt nämlich alles. Jeder einzelne Titel ist ein ausgeklügeltes Meisterwerk. Die Produktion (Scott Burns) ist bahnbrechend donnernd, aber nicht glattgebügelt (es waren noch die Jahre, wo Alben nur selten zu Tode produziert wurden). Chuck Schuldiner hat hier (und auf "Leprosy") die beste DM-Stimme ever (!): lässig brutal, wirklich, wirklich fies - aber smart. Die gesellschaftskritischen/ dystopischen Texte polarisieren zuweilen, sind aber nie doof und manchmal intelligent und pointiert.
Death schwenkten hier schon deutlich zum technischen DM um und das Progressive der nachfolgenden Veröffentlichungen deutet sich auch schon an, doch die Eingängigkeiten und griffigen Riffs des etwas ruppigeren Vorgängers "Leprosy" hat man zu "Spiritual Healing" mitgenommen, in Songs die - meine Meinung - noch (kursiv) größer sind. Intelligente Tempowechsel, sich sofort einprägende Refrains, unterlegt vom brutal präzisen Schlagzeugspiel Bill Andrews'. Kein einziger Ton auf dieser Platte scheint am falschen Platz zu sein, das Ganze ist streng fokussiert auf das, äh, Ganze, die Dramaturgie des jeweiligen Songs.
Ein Jahr darauf war es wohl vor allem Murphys Beitrag, der Cancers "Death Shall Rise" zu einem solchen Überwerk aufgetürmt hat. Der Beitrag zu "Spiritual..." mag ein geringerer gewesen sein, aber Bassist Terry Butler sprach viele Jahre später ganz zu recht die grandiosen Soli an, die Murphy abgeliefert hat.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Man kanns drehen und wenden wie man will. Für mich ist "Spiritual Healing" schlicht und einfach das beste Death Metal Album aller Zeiten. Es ist sicherlich nicht das schnellste und aggressivste. Und im nachhinein gibt es auch viele Bands, die technisch anspruchsvollere Alben veröffentlicht haben. Aber als ich vor 15 Jahren die ersten Töne des Openers "Living monstrosity" zu Ohren bekam, war es um mich geschehen. Man muß dazu sagen das ich damals erst 11 Jahre alt war und für mich Combos wie HELLOWEEN und RUNNING WILD das höchste aller Gefühle waren. Ich hatte von Death Metal halt keine Ahnung, da die Szene damals ja auch noch in den Kinderschuhen steckte.
Aber dieses Album von DEATH faszinierte mich bis in die letzte Faser meines Körpers. Ein solches Aggressions-Level war für mich bahnbrechend und fremdartig zugleich. Und das geht mir bis zum heutigen Tag so. Mittlerweile habe ich die Scheibe mindestens 300 mal gehört. Ich bekomm noch heute eine Gänsehaut, wenn ich das Anfangsriff des Titel-Songs höre. Selbst heute erwische ich mich regelmäßig dabei, wie ich den Refrain von "Altering the future" und "Low life" lauthals hinausgröhle. Und meiner Meinung hat niemals ein "Sänger" so pervers und abartig genial ins Mikro gegrunzt wie Chuck Schuldiner (R.I.P.). Die Songs sind größtenteils im Mid-Tempo angesiedelt und transportieren einen Hammer-Groove. Nur ab und zu wird mal auf die Tube gedrückt.
Ich weiß zwar, das ich mit dieser Meinung größtenteils allein dastehe, da diese Scheibe von Fans und Medien eher zwiespältig aufgenommen wurde. Meinen Nerv haben DEATH aber voll getroffen.
Fazit: Für mich sind alle DEATH ALben genial. Aber "Spiritual Healing" ist OBERGENIAL!!!
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