Produktinformation
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| 1. Everywhere |
| 2. You Get Me |
| 3. All You Wanted |
| 4. You Set Me Free |
| 5. Something To Sleep To |
| 6. Here With Me |
| 7. Sweet Misery |
| 8. If Only She Knew |
| 9. I'd Rather Be In Love |
| 10. Goodbye To You |
| 11. Drop In The Ocean |
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Verfahren: Das Schulnotensystem von 1-6 (inkl. + und -) Ein * kennzeichnet Besonderheiten.
01 - Everywhere: Michelles Debüt-Single ist zugleich eines ihrer besten Lieder der CD. Obwohl die Lyrics sich kaum vom gemischten Durchschnitt abheben, besticht „Everywhere" vor allem durch seine eingängige Melodie, die von Anfang bis Ende Dank der jungen Stimme sehr lebhaft untermalt wird, und daher einen Pop-Song mit starken, rockigen Elementen zaubert. (1)
02 - You get me: Es folgt ein feucht-frischer Gute-Laune-Song, der wegen Ms Branchs Stimme höchst unschuldig und jugendlich wirkt und daher bestens zur Unterstützung zu diversen Liebeszenen in Teenie-Serien oder -Filmen taugen würde. Die Gitarren werden zwar etwas an die Wand gesungen, bilden aber auch hier den zentralen Kern des Ganzen. (1-)
03 - All you wanted: Auch Lied Nummer 3 gehört zu den Besten der LP. Dass jener Titel nicht ohne Grund diese Anrede verdient, ist zusätzlich den Chart-Erfolgen zu verdanken, denn die Plätze # 5 in den amerikanischen Billboard-Charts und #22 in den deutschen Media-Control-Charts sind für eine Newcomerin äußerst gelungen. Diese Ränge hat Michelles daher wahrscheinlich der überaus eingängigen, höchst melodischen Klängen zu verdanken, die den Track mitsamt einem kräftigen Refrain außerordentlich markant auszeichnen. (1)*
04 - You set me free: Auch jener Titel klingt äußerst melodisch und ist im Besitz aller Kriterien, die "You get me" gegenwärtig besitzt. Trotzdem ist hier nicht von einer langweiligen Zweitversion die Rede, denn jener Track weist eine eigene, klangvolle Melodie auf. (2+)
05 - Something to sleep: Ganz dem Titel wiedersetzend ist auch diese Nummer kein „Schlaf-Lied" sondern ein durch und durch gelungenes Rock-Stück mit länger gesungenen Vokalen, die sich dadurch langsamer anhören, doch durch die E-Gitarre im Hintergrund eine gewisse Schnelle und Unbeschwingtheit verliehen bekommen. (2+)
06 - Here with me: Das erste Mal wird hier nicht gleich zu Beginn auf die Gitarre zurückgegriffen, sondern vollkommen auf das Klavier gesetzt. Erst später gesellen sich die Klänge des Saiteninstruments hinzu und vertiefen den Gesang, der während der Hook allerdings etwas einstecken muss. (3+)
07 - Sweet misery: Abermals von moderneren Beats unterstützt, erinnert die instrumentale Melodie diesen Liedes stark an „All you wanted". Der Gesang geht jedoch weniger in die melancholische Richtung sondern klingt fröhlich und nachdenklich. (2-)
08 - If only she knew: Es folgt ein Track, der sicherlich zu den charakterstärksten der LP gehört und sich durch eine aparte, eigensinnige Melodie auszeichnet. Dennoch passen die Übergang von Vers, B-Section, Refrain und Bridge nicht wirklich und macht daher einen eher mittelmäßigen Titel aus (3)
09 - I'd rather be in love: Die erste Rock-Ballade erfolgt und zeichnet sich vor allem durch ihren gefühlvollen, wunderbaren Gesang aus. Melodisch ist auch hier sicherlich von nichts Neuem die Sprache, doch die Passagen harmonieren so perfekt, dass man über diesen Fahler gern hinweg sieht. (3+)
10 - Goodbye to you: Die absolut tatsächliche Ballade auf dem Album ist zeitgleich die dritte Auskopplung aus dem Album. „Goodbye to you" ist nicht ohne Grund zu der Ehre gekommen, dazu erchoren zu werden, denn seine Melodie und die Lyrics heben sich vom Querschnitt der 0815-Song besonders ab und fertigen daher einen überaus gelungenen, melodiösen Track. (1)
11 - Drop in the ocean: Von einem Orchester unterstützt, erinnert diese Nummer in der Tat an Alanis Morissette und deren abnormen, wahnsinnige Stimme. Obwohl jenem Track allerdings der gewisse Biss fehlt, ist er im Besitz der Richtung Mischung an Beats und ist der wohl einzige Track dieser neuartigen Outros. (3+)
Fazit: Mit ihrem Debüt-Album geht Michelle Branch den absolut richtigen Weg in die für sie geeignete Richtung. Obwohl ihre Stimme sehr charakteristisch klingt und sich stark von anderen Sängern unterscheiden lässt, entfaltet sie jedoch in nur relativ wenigen Titeln ihre volles Können und hält sich manchmal sogar vornehm zurück. Zudem ist zu beachten, dass die Tracks sich nicht wirklich von einander unterscheiden lassen und bis auf die Singleauskopplungen wenig Unterschiede zeigen, da Schlagzeuge und vor allem aber Gitarren immer auf selber Leier stehen.
Dennoch liegt hier ein durchaus gelungenes, beinahe erwachsenes Erstwerk eines Neulings vor, der sich eindeutig noch in der Orientierungsphase befindet und seine vorerst bevorzugte Musikrichtung ganz auf den Rock mit einer winzigen Mischung Pop gewählt hat. Dabei stechen zudem auch die lyrischen Fähigkeiten Michelles Branchs hervor, die ein ganz besonderes Talent auf diesem Gebiet scheint und ihre Gefühle bestens zu Papier bringt.
Berechnete Durchschnittsentwertung: 1,90 ~ eine solide, anerkennende 2
1) Everywhere
ist für mich persönlich der stärktste Song auf Michelles Album gleich zu Beginn rockt Michelle ab wie nix und für mich einer der besten PopRocksongs überhaupt. (Note: 1)
2) You Get Me
Auch ein recht guter, ruhiger PopRocksong allerdings finde ich, dass sich der Refrain etwas zieht. Schlecht ist er jedoch sicher nicht, gehört aber nicht zu den besten Stücken am Album.
3) All You Wanted
Mein 2. Favorit auf dem Album knapp nach Everywhere. Auch hier rockt Michelle ziemlich ab, die Hintergrundmusik und der Rhythmus gefällt mir sogar besser als bei Everywhere. Definitiv ein Smash Hit und somit (Note 1)
4) You Set Me Free
Komisch, aber dieser Song erinnert mich an irgendeinen Song, den ich schon mal gehört habe. You Set Me Free ist jedenfalls ein Gute-Laune Song, zu dem man einfach den Körper bewegen muss.
(Note: 2+)
5) Something To Sleep To
Der Song ist irgendwie nicht eingängig so wie die vorgegangenen Songs, man muss sich nach mehrerem Hören erst daran gewöhnen. Darum gibts hier auch nur (Note: 2-)
6) Here With Me
Bei diesem Song geht man auch einfach mit. Man kann sich reinleben, er ist zwar nicht unbedingt schnell, doch mit harten Beats versehen und Michelle geht toll aus sich heraus. Er verdient sich absolut die (Note 1)
7) Sweet Misery
Ein sehr melancholischer Song auf Michelles Album und ein Geheimtipp. Die Musik ist sehr entspannend und traurig zugleich, Michelles Gesang dazu aber gefestigt. Hochverdiente (Note 1)
8)If Only She Knew
Ähnlich wie Nr. 4,ein Song zu dem man sich auch bewegen muss. Auch hier gibts die (Note 2)
9)I'd Rather Be In Love
Dieser Song zeichnet sich besonders durch seine Musik aus, es ist ein Liebessong von Michelle, allerdings nicht typisch im Balladenstyle sondern rockig aufgebracht. Dafür gebe ich gerne (Note 1)
10)Goodbye To You
Das ist die 3. Singleauskopplung und ich kenne 2 Versionen davon. Eine sehr rockige und die melancholisch rockige auf dem Album. Beide sind toll gesungen. Ein Abschiedssong von Michelle und für den gibts die (Note 1)
11) Drop In the Ocean
Ein trauriges Ausgangslied hat Michelle auf ihr Debut gepackt, das sehr nachdenklich stimmt. Die Musik ist leise, Michelles Gesang wirkt zerbrechlich wunderschön. Ein ungewöhnliches Stück es verdient aber auf jeden Fall eine (Note 2+)
Beilagen: Das Cover ist wirklich sehr gelungen, passt zum Albumtitel "The Spirit Room". Auch das Booklet ist schön gestaltet mit allen Texten zu den Songs und einigen schönen Fotos von Michelle.
Resumee: Das Debutalbum von Michelle Branch ist sehr empfehlenswert, ist perfekt gemacht, zwar mit einigen Ecken und Kanten, aber das gehört zu einem guten Album dazu. Zweifellos ist Michelle eine der tollsten RockPopkünstlerinnen zurzeit, die eine große Zukunft hat!!!
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