Geoffrey Oryema schafft die Mischung aus Daumenklavier und ähnlichem Afrikanischen mit E-Bass und Gitarre und Poptauglichkeit. Die Perkussionslinien klingen trotz Label-Wechsel noch sehr nach Peter Gabriels Womad-Label. Geoffrey Oryemas Stimme ist wandlungsreich bis hin zum klagenden Countertenor.
Doch was ich am stärksten finde, sind die Harmonien, die Oryema in seinen Songs auf Spirit erzeugt. Auch wenn ich mir natürlich stets eher Texte wünsche, die ich auch ohne ugandische Herkunft verstehe, sei das Oryema natürlich zugestanden :-) Gut, das Foto auf dem Umschlag zeugt von Mut, das ändert aber doch an der Musik nichts. Für die gibt es 5 Sterne. Weltmusik zum Hören.