Aus der Amazon.de-Redaktion
Pferdeliebhaber, ob jung oder alt, werden
Spirit, diesen äußerst unterhaltsamen und wunderschön anzuschauenden Zeichentrickfilm, einfach lieben. Das Pferd Spirit lebt frei in der Wildnis am Cimarron-Fluss in Neu-Mexiko -- bis eine Reihe von Männern versucht, den stolzen Hengst zu zähmen. Dies zieht etliche Abenteuer nach sich, die quer durch ein Fort der U.S.-Kavallerie, Indianersiedlungen sowie ein Eisenbahn-Baulager führen.
Trotz einer ordentlichen Portion politischer Korrektheit und Realismus (beispielsweise sprechen die Tiere nicht; lediglich Spirits innerer Monolog ist zu hören), haben die Regisseure Kelly Asbury und Lorna Cook ihrem Helden einige Momente zugedacht, die es so nur im Spielfilm geben kann -- darunter eine Action-Sequenz, die sich mit jeder Fluchtszene Rambos messen lässt. Die wilde Mischung aus 2-D- und 3-D-Animation ist absolut überwältigend und mit Hans Zimmers Synthesizer-Soundtrack perfekt untermalt. --Doug Thomas
Video Jakob Kurzinhalt
"Spirit ist ein stolzer Hengst, der seine Freiheit in der Weite der amerikanischen Prärie genießt. Bis ihn eines Tages ein finsterer Colonel einfängt, einsperrt und mit allen Mitteln versucht, ihn zu zähmen. Unerwartet bekommt Spirit Hilfe von einem jungen Indianer namens Little Creek. Beiden gelingt die Flucht aus dem Fort."
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Das perfekte Bild wird vom Ton nicht eingeholt, bleibt aber absolut im Bereich des GUT. Kräftiges Lob gebührt den Extras, die intelligent aufbereitet, sowohl für den Erwachsenen als auch dem Kind (hier gibt es ein eigenes Menü, in dem die Kinder-Extras nochmal zusammengefasst sind), viel bieten. Allein die Idee, den Zeichner von Spirit zu veranlassen, live einmal zu veranschaulichen, wie man "Spirit", also ein Pferd, am besten zeichnet, ist so gut (mit Untertiteln versehen) gemacht, daß auch ein Depp wie ich ein respektables Pferd von Hand zeichnen kann. Auch der Überblick der weltweiten Synchronsprecher mit Szenen der Aufnahmen gehört zu den seltenen, aber ungemein interessanten Extras. Der Regie-/Produktionskommentar ist nur etwas für Hartgesottene, aber auch diese wollen ja bedacht werden. Die Geschichte eines Wildpferdes, das aus Neugier in die Hände von Soldaten und Indianern gerät, ist erstlinig für Kinder und Jugendliche, vor allem mit eigenen Reitambitionen, interessant und findet hier eine dankbare Zielgruppe.
Bild: Bekanntlicherweise leiden Animationsfilme (wobei dieser eine Mischung aus Zeichentrick und Animationsfilm ist), nicht unter den Beeinträchtigungen, unter denen ein chemischer Film zu leiden hat. Und so ist auch dieser Dreamworkstitel praktisch perfekt in den Bereichen Schärfe, Farbsättigung und Kontrast, eben weil sie nicht "gefilmt" wurden. Gemeine Redakteure finden aber bei genauem Hinsehen einen Hang zum Grieseln und damit einhergehende Tendenzen für einen Mattscheibeneffekt. Wir haben halt immer etwas zu mäkeln. Die Höchstnote gibts trotzdem, verdienterweise.
Ton: Der Soundmix ist natürlich in Ermagelung echter Dreharbeiten an öffentlichen Schauplätzen völlig aus der Retorte entstanden. Für einen solchen Mix ist die Raumaufteilung erstaunlich frontlastig, aber mit einer sehr gefälligen Stimmwiedergabe versehen. Effekte, die sich über alle Kanäle verteilen, finden sich nur bei genauem Hinhören, was der Raumbalance ein wenig zum Nachteil gereicht. Die stimmungsvolle Musik von Hans Zimmer (gesungen von Bryan Adams) verteilt sich ein wenig höhenbedämpft klar innerhalb der Abhörrange. Auch dies gab es schon beim Ableger Shrek (ebenfalls Dreamworks) um einiges breiter und tiefer gestaffelt. Über den Film hinweg bleibt aber ein solider Soundeindruck, der sich kaum echte Schwächen gönnt. --movieman.de
VideoMarkt
Im amerikanischen Westen des 19. Jahrhunderts lebt der stolze Hengst Spirit mit seiner Herde. Eines Tages macht er unliebsame Bekanntschaft mit einem finsteren Colonel, der ihn gefangen nimmt und mit allen Mitteln zu zähmen versucht. Als dies endlich gelungen ist, erhält Spirit unerwartete Hilfe von einem jungen Indianer. Beiden gelingt die Flucht aus dem Fort. Doch für den Mustang hat die wiedergewonnene Freiheit einen bitteren Beigeschmack, denn schließlich möchte ihn auch sein neuer Freund am liebsten als Reitpferd behalten...
Video.de
Bei seiner Mischung aus dem lieblichen "Bambi" und dem epischen "Der mit dem Wolf tanzt" setzt das Regie-Duo Kelly Asbury und Lorna Cook auf die klassische Animation. Die Songs von Bryan Adams unterstreichen noch die sentimentale Note des melancholisch-majestätischen Abenteuers aus der "Shrek"-Fabrik Dreamworks. Zwar fehlen die für humorvolle Einschübe zuständigen Sidekicks, doch die zahlreichen, extrem kinderfreundlich aufbereiteten Spannungsmomente werden Pferdenarren, Westernfreunde wie Zeichentrickfans begeistern.
Blickpunkt: Film
Der stolze Wildhengst Spirit wird von einem grausamen weißen Colonel eingefangen. Mit der unerwarteten Hilfe eines jungen Indianers gelingt dem Pferd jedoch die Flucht aus dem Fort. Doch so leicht gibt sich der Colonel nicht geschlagen... Die zahlreichen, extrem kinderfreundlich aufbereiteten Spannungsmomente der weitgehend klassischen Animation können Pferdenarren, Westernfreunde und Zeichentrickfans gleichermaßen begeistern.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Zeichentrickabenteuer über den Freiheitskampf eines Mustangs im Wilden Westen.
Kurzbeschreibung
Begleiten sie den wilden jungen Mustang Spirit auf seinem spektakulären, actiongeladenen Abenteuer! Er will das Unmögliche möglich machen - seine Heimat retten und die Freiheit wiedererlangen. Auf seiner mutigen und aufregenden Reise nach Hause, die ihn durch die imposante Wildnis des amerikanischen Westens führt, freundet sich Spirit mit einem jungen Lakota-Krieger an, trickst eine ganze Schwadron Soldaten aus, die ihn gnadenlos verfolgen, und verliebt sich in die wunderschöne Scheckenstute Rain.
Produktbeschreibungen
Regisseur(e): Kelly Asbury, Lorna Cook
Format: PAL, Surround Sound, Widescreen
Sprache: Deutsch
FSK: Ohne Altersbeschränkung
Studio: Universal/Polygram
Erscheinungstermin: 5. Dezember 2002
Spieldauer: 80 Minuten