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Spin [Taschenbuch]

Robert Charles Wilson , Karsten Singelmann
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (90 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 557 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: 3 (3. Juli 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453522001
  • ISBN-13: 978-3453522008
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (90 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 139.867 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Robert Charles Wilson
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de Redaktion

Eines Nachts wird der junge Tyler Dupree Zeuge, wie die Sterne verschwinden. Für die Menschheit beginnt ein neues Zeitalter: eine außerirdische Intelligenz hat die Erde in ein Netz gehüllt, das nicht nur das Sternenlicht aussperrt, sondern auch die Zeit auf der Erde ums Milliardenfache verlangsamt. Bald wird der Menschheit klar, dass ihr nur noch wenige Jahrzehnte verbleiben, bevor die Sonne sich zum roten Riesen ausdehnt und die Erde verschluckt.

Tylers Freund Jason Lawton, der Sohn eines einflussreichen Unternehmers, gibt sich allerdings mit dem planetaren Todesurteil nicht zufrieden. Er nutzt die Kontakte seines Vaters in Politik und Wirtschaft, um die Perihelion-Stiftung aufzubauen, die sich einzig und allein dem Ziel widmet, den Spin, wie die Menschheit das Himmelsphänomen getauft hat, zu erforschen. Zu diesem Zweck entwickelt Perihelion das ehrgeizigste Projekt der Menschheitsgeschichte.

Mit der Grundidee von Spin hat Robert Charles Wilson sich selbst und der SF-Gemeinde ein unvergleichliches Geschenk gemacht: die Möglichkeit, ein wahrhaft kosmisches Szenario auf einen erzählten Zeitraum von dreißig Jahren zu konzentrieren. Auf diese Weise gelingt ihm ein Kunststück, an dem die große Ideen-SF sonst allzu oft scheitert: er verbindet die unermesslichen Zeiträume der Evolution direkt mit dem begrenzten Leben seiner Protagonisten.

Dabei geht Wilson sogar soweit, sich voll und ganz auf eine einzige Figur zu konzentrieren, auf den Ich-Erzähler Tyler Dupree. Tylers Faszination richtet sich mindestens ebenso sehr auf die Lawton-Zwillinge wie auf den Spin selbst, wodurch die Geschichte einen menschlichen Nenner findet und Figuren entwickelt, die in solcher Lebendigkeit selten in der SF anzutreffen sind.

Auch Wilsons Schilderung einer Erde, die ihrem Ende im Laufe einer einzigen Generation entgegenblickt, ist angenehm unreißerisch und gerade deshalb glaubwürdig. Spin ist eine beachtliche Synthese, große Ideen-SF, Wissenschaftsthriller und ungewöhnliche Liebesgeschichte in einem -- auf keiner dieser drei Ebenen überzogen und auf jeder von ihnen ungemein spannend. --Jakob Schmidt

Pressestimmen

"Robert Charles Wilson erinnert uns an etwas, was wir beinahe schon vergessen hatten: dass die Science Fiction das aufregendste aller literarischen Genres ist." (Toronto Star )

"Ein grandioses Buch, das zum Besten zählt, was die Science Fiction derzeit zu bieten hat. Sie sollten es unter keinen Umständen verpassen!" (New York Times )

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Keera TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Hätte ich nicht gerade vorher "Oryx und Crake" gelesen und hätte Robert Charles Wilson nicht beinahe das Ende seines Romans "vergeigt", dann hätte ich ihm begeisterte 5 Sterne gegeben. Aber auch mit 4 Sternen ist es ein Super Science-Fiction, der unbedingt das Lesen lohnt.
Im Jahre 4x10hoch 9 nach Chr. treffen wir Diane und Tyler, ein nicht mehr ganz junges Paar, in einem Hotel in Padang, wo sich Tyler einer offensichtlich nicht ganz ungefährlichen medizinischen Behandlung unterziehen will. In Rückblenden, die in etwa in unsere heutige Zeit zurückreichen, wird die Geschichte der genialen Zwillinge Jason und Diane und ihres Freundes Tyler erzählt, die geprägt ist durch die Veränderungen der Welt nach dem "Spin".
Beim "Spin" handelt es sich um einen riesigen Energieschirm, der plötzlich die Erde vom Rest des Universums abgekapselt hat.
Die drei Hauptpersonen des Romans zeigen uns stellvertretend für die übrige Menschheit, wie die Menschen mit dem verstörenden Ereignis umgehen. Der geniale Jason widmet sein Leben der Lösung des Rätsels und dem Versuch, das Schicksal der Menschheit wieder in deren eigene Hände zu legen. Diane versucht, in den Glauben zu flüchten und gerät in eine Sekte, und Tyler bemüht sich, sein Leben so weit wie möglich "normal" zu leben.
Diese individuellen Schicksale spielen sich vor dem Hintergrund der globalen Ereignisse ab, die das Schicksal der Menschheit und des Planeten Erde bestimmen.
Wilson schreibt packend, es entstehen äußerst interessante Denkansätze und "Was wäre wenn?" Phantasien. Die einzelnen Charaktere sind glaubhaft und sorgfältig gezeichnet. Es gibt Liebe, Tod, Intrigen und politisches Kalkül. Man mag das Buch kaum aus der Hand legen.
Aber dann, auf den letzten 60 von 555 Seiten geht Wilson der Schwung aus. Zwar bringt er das Buch zu einem sinnvollen und schlüssigen Ende, aber man erlebt die Lösung nicht mit. Es wird alles von Jason erzählt, der unter einer Art "Erkenntnisdroge" zu Wissen und Lösungen gekommen ist.
Das ist platt! Das ist, als wenn der Held im Groschenroman erfährt, dass seine Liebste ihn doch nicht betrogen hat, weil er an der Tür lauscht und die Wahrheit hört! Und das ist schade!
Ich denke, ein so guter Geschichtenschreiber und -'erfinder wie Wilson hätte es besser machen können.
Dennoch, ich werde ganz sicher noch weitere Bücher von Charles Wilson lesen und kann Fans von guter Science-Fiction das Buch trotz der Schwäche am Ende wärmstens empfehlen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Besser geht's kaum 4. August 2008
Format:Taschenbuch
Mit dem vorliegenden Werk hat der, bislang wahrscheinlich nur Insidern und Sci-Fi-Liebhabern bekannte, Autor R. C. Wilson einen wahren Lichtblick moderner Science Fiction vorgelegt.

Während viele seiner Vorgänger in vergangenen Jahrzehnten dieses Genre hauptsächlich durch ihren Hang zur Gigantomanie oder faschistoiden Zukunftsvisionen geprägt hatten, zeigt Wilson, wie auch viele andere zeitgenössische Sci-Fi-Schriftsteller, dass die Etymologie des Wortes "Science Fiction" in erster Linie immer noch für WISSENSCHAFTLICHE Fiktion steht.

Eines Nachts legt sich ein gigantischer Energieschirm, der sich später als temporales Dämpfungsfeld herausstellt, um die Erde und verdunkelt die Sterne. Dieses Phänomen wird als "Spin" bekannt und prägt von da an für ca. 50 Erdenjahre die Geschicke und die Geschichte der Menschheit. Erzählt wird die ganze Geschichte der Erde während des Spins anhand der Leben der drei Hauptfiguren, Tyler Dupree, sowie der Geschwister Jason und Diane Lawton, welche zum Eintreten des Spins noch Kinder sind. Man erlebt, wie sie in einer Welt aufwachsen, die sich verändert hat. Dazwischen gibt es immer wieder hochinteressante wissenschaftliche Einblicke in die Natur des Spins und des Universums selbst.

Für alle, die zum Beispiel die Werke von A. C. Clarke und Stephen Baxter lieben, kann ich Wilsons "Spin" nur empfehlen. Dieser Roman ist es wert, sich darin zu vertiefen, und wird einen so schnell nicht mehr loslassen.
Die Fortsetzung, "Axis", ist seit Mitte 2008 erhältlich, der dritte und abschließende Band wird voraussichtlich 2010 unter dem Titel "Vortex" erscheinen.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
... ich denke dieses Buch ist ein Lichtblick im Einheitsbrei der Space Operas. Ich gehöre auch eher zu den Lesern, die sich an einen Charakter gewöhnen und immer wieder gern von ihm lesen wollen, aber was da so alles an Reihen und Serien auftaucht ist im Moment zuviel des Guten! Ich will nicht zu laut spekulieren, doch denke ich, es wird keine Fortsetzung geben und das ist nur einer der vielen positiven Aspekte dieses Buches.

Ich empfehle jedem, der mehr als nur Schlachten zwischen Imperien oder zwischen zurückgebliebenen Menschen und überlegenen und dann doch verlierenden Aliens lesen will, genau dieses Buch.

Es ist anrührend, philosophisch und trotz der unwahrscheinlichen Ausgangssituation absolut glaubhaft. Wie die Menschen mit der Situation umgehen, die letzte Generation der Menschheit zu sein, das ist meiner Meinung nach der Inhalt dieses Buches! Diese Frage ist auch nicht konsequent gelöst, sondern so gut dargestellt, das endlich einmal im Kopf ein Klick zu vernehmen ist und der Schalter mit der Aufschrift DENKEN an geht, leider selten genug bei heutiger SF Literatur.

Einziges Manko, der ICH Erzähler kann natürlich nur seine Sicht der Welt darstellen und so gehen viele Aspekte der bizarren Situation verloren, aber wie gesagt da ist ja noch der eigene Kopf!

Kurz zum Inhalt: Nachdem die Sterne verschwinden und man auf Erden feststellen muss, dass die Zeit außerhalb der Erde in einem wahnwitzigen Tempo vergeht, ist es an der Zeit Ressourcen neu zu bewerten und zu ordnen, ist es Zeit über den Sinn des Lebens nachzudenken und ist es Zeit etwas zu unternehmen um die Sitaution zu verstehen. Um dann zu "normalen Verhältnissen" zurückkehren zu können??? Ich denke nein, das Überleben der Menschheit zu sichern und wie gesagt mal nicht mit Gewalt, das ist das Ziel zumindest der Protagonisten. Den Mars zu besiedeln - eine geniale Idee und die Folgen für die Erde in der typischen amerikanischen Pranoia dargestellt. Großartig!

An dieser Stelle habe ich alle Vorbehalte, die sich aus der Liebesbeziehung des ICH Erzählers ergaben (was zu ein paar Längen führte), über Bord geworfen und das Buch in meine persönlichen Top Ten einsortiert.

Man darf gespannt sein, was dieser Autor noch so alles an Ideen umsetzen kann.
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Eines Tages sind alle Sterne weg. Die Erde wurde von einer Hülle, welche im Buch dann als Spin benannt wird, umschlossen. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von Michael Wild veröffentlicht
Suche Gleichgesinnte - Zeitreisen, Parallelwelten, letzter Mensch,...
Leider wird immer seltener Science Fiction mit Hirn veröffentlicht.
Es ist schwer Bücher nach meinem Geschmack zu finden.
Dieses Buch gehört dazu! Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Jens Adam veröffentlicht
Extrem ausgefeilte und spannende Hard-SF-Story
Wilson versteht es in seinen Büchern, echte Hard-SF-Plots in "menschliche" Geschichten einzubetten, d.h. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von müllerslieschen veröffentlicht
Interessant, aber mit Längen
Mir hat dieses Buch inhaltlich gefallen. Der Spin selbst ist interessant beschrieben, die Beziehung der Protagonisten überzeugend dargestellt. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Tomheads veröffentlicht
Staerkster Roman von Wilson
Ich habe "Spin" gerade zum zweiten Mal gelesen und kann diesen Buch nur waermstens empfehlen. SF-Romane zum Thema "Zeit" gibt es ja viele - die meisten kranken aber an unlogischen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2009 von Fernossi
Gelungene Science Fiction Lektüre
Dies ist die Geschichte einer Handvoll Menschen aus zweien Familien, deren Schicksal sich sich im Lauf von etwa fünfzig Jahren immer wieder mal kreuzt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2009 von Marcel Dupasquier
mal was anderes
Hallo!

Die Geschichte ist gut.
Mal definitiv was anders.
Tiefgängig mit ungewissem Ende.

Manchmal zu langatmig mit belanglosen Randgeschichten.
Veröffentlicht am 11. November 2009 von Erasmus Herold
Starker Anfang, dann immer schwächer
Ein Buch, meines Erachtens leider nur für Die-Hard-Science-fiction-Fans. Zugegeben: Wilson hat wahnsinnig gute Ideen, auch seine Sprache kommt recht ansprechend daher. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. August 2009 von Apendix3000
Emergency Room trifft Aliens
Dass das Buch bei den Hugo Preisen abgeräumt hat, dass es als bester Sci Fi Roman des Jahres gekürt wird ist interessant. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. April 2009 von R. Weller
Hatte mehr erwartet !
1 Stern für die Ideeen
1 Stern für die Schreibweise
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Veröffentlicht am 17. März 2009 von Dane Marsh
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