Spike Lee hat mit diesem Film einen Volltreffer gelandet. Er zeigt die wackelige Vater-Sohn Beziehung im Rahmen des Sport-Biz, wie es realistischer nicht hätte dargestellt werden können. Dennoch sollte man überrascht sein, wenn man merkt, dass es in dem Film nur nebenbei um Basketball und das Spiel geht.
Der Untertitel "Spiel des Lebens" spricht für sich selbst. Er zeigt, dass Spike Lee, wie es seine Art ist, mehr wert auf soziale Beziehungen und Umstände eines werdenden NBA-Stars legt, als auf das Spiel selbst. Dabei hat er meiner Meinung nach teilweise auch in seinem Eifer übertrieben. Die vielen Sexszenen sind teilweise überflüssig, sie lassen die Handlung immer wieder stocken. Auch das eigentliche Spiel zwischen Allen und Washington ist nur wenig spannungsgeladen. Letzten Endes zeigt der Film jedoch Klasse, insbesondere in den Szenen, in denen Wert auf Dialoge gelegt wird. Der Soundtrack von der Hip-Hop Gruppe Public Enemy lässt kaum Wünsche offen, er trägt die Handlung und schafft ein stilechtes Flair.