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Spieltrieb: Roman [Taschenbuch]

Juli Zeh
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (87 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Taschenbuch, 6. Februar 2006 EUR 10,00  
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Kurzbeschreibung

6. Februar 2006
Die atemberaubende Geschichte einer obsessiven Abhängigkeit zwischen einer Schülerin und einem Schüler, Ada und Alev, aus der sich erst die Bereitschaft, dann der Zwang zu Taten ergibt, die alle Grenzen der Moral, des menschlichen Mitgefühls und des vorhersehbaren Verhaltens überschreiten. Die beiden jungen Menschen wählen sich ihren Lehrer Smutek als Ziel einer ausgeklügelten Erpressung. Sie beginnen ein perfides Spiel um Sex, Verführung, Macht.



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Spieltrieb: Roman + Adler und Engel: Roman + Schilf: Roman
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (6. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442733693
  • ISBN-13: 978-3442733699
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (87 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.065 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Ada ist mit 12 Jahren auf erschreckende Weise erwachsen geworden. Vor zwei Jahren nämlich hat die hochintelligente Schülerin, neu am Bonner Ernst-Bloch-Gymnasium und im Unterricht gern in die Rolle der Lehrerin schlüpfend, beschlossen, alles als „gleich gültig“ anzusehen. Nur der Sport- und Deutschlehrer Smutek und Höfi, der Geschichtslehrer, können ihr Paroli bieten. Aber dann kommt der ebenso attraktive wie kluge Halbägypter Alev ins Spiel, dem alle „Prinzessinnen“ der Schule zu Füßen liegen. Ada und Alev scheinen wie geschaffen für ein Experiment jenseits moralischer Konventionen, bei dem es vor allem um die gleichberechtigten Startanlagen der Teilnehmer geht. Das intellektuelle Kräftemessen beginnt -- und weitet sich bald zu einer Obsession. Aber wer hält die Fäden in der Hand? Wie kann man Realität und Fiktion auseinanderhalten? Und: Gibt es eine Möglichkeit auszusteigen?

Ada, so hieß schon einmal die (12-jährige) Heldin eines Buchs, in dem es um Spieltriebe in Internatsumgebung ging: um erotische Spiele, aber auch um solche mit Form und Inhalt. Ada oder Das Verlangen heißt dieses Buch, und der Meister adoleszenter Erotik, Vladmir Nabokov, hat es Ende der sechziger Jahre geschrieben. Ada erscheint darin als „anmutiger Computer“, dem der „Wortzirkus“ das größte Vergnügen bereitet. Und tatsächlich ist ADA ja auch der Name einer raffinierten, zur Strukturprüfung anderer Programme verwendeten Programmiersprache: unbewusst durchschauend und „intelligent dumm“ wie die Protagonistin von Zehs Spieltrieb eben. Auf beide Traditionen spielt Zehs Roman mehr als deutlich an: auch dies Teil einer intertextuellen Strategie, die das Buch um eine weitere Nuance bereichert.

All diese Ebenen hat Zeh auf eine faszinierend konsequente, atmosphärisch überaus dichte Weise zu einer philosophischen Pubertätsgeschichte mit Liebes- und Krimielementen miteinander verwoben. Und sie hat dies so spielerisch leicht getan, das ihr faszinierender Roman auf hohem Niveau bestens, teils sogar vergnüglich lesbar geblieben ist. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

„Bewundernswert.“ (Ulrich Greiner, Die Zeit)

"Mit Spieltrieb steht fest: Hier ist ein fulminantes Talent am Werk." (Berliner Zeitung)

„Spieltrieb […] zeichnet mit Witz und Verstand ein helles Bild unseres dunklen Zeitalters.“ (Die Zeit)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
113 von 126 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Werte bleibt nur mehr der Spieltrieb 28. November 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Im Bonner Ernst-Bloch-Gymnasium, einem Ort für wirklich kluge, wirklich kaputte und wirklich kategorische Menschen, der diesen die letzte Chance zur Hochschulreife gewährt, gibt es eine Neue. Ada, 14, gehört seit Sommer 2002 dazu und fällt erstmals auf, als sie den Historiker Höfi, genannt Bluthund, mit ihrem kategorischen Stil in die Schranken weist. Ada ist mit 12 auf den Gedanken gekommen, Sinnsuche sei nur ein Abfallprodukt menschlicher Denkfähigkeit, und hat seither einen Ruf als hochintelligent und schwer erziehbar etabliert. Seither ist ihr alles „gleich gültig" und sie übt sich und ihre Intelligenz erfolgreich darin, ihr Leben durch diese Brille zu sehen. Sehr aufregend ist das Leben nicht mit dieser Einstellung und Ada schwankt unschlüssig zwischen Gleich-Gültigkeit und gelegentlichen Regungen, doch das eine etwas mehr zu wollen als das andere, sich auch einmal auf etwas zu freuen. Das Fehlen von Werten erzeugt ein spürbares Vakuum, das eine fatale Tendenz dazu hat, sich füllen zu wollen.
Alev, 18, polyglotter Halbägypter und Viertel-Franzose, vom ersten Moment an Schwarm aller Prinzessinnen im Ernst-Bloch und mit einer unwiderstehlichen körperlichen Ausstrahlung ausgestattet, benützt das. Auch er hat überlieferte Werte über Bord geworfen und ist damit für Ada eine attraktive Herausforderung. Alev hat ein kleines physisches Defizit, das Adas sexuellen Magnetismus daran hindert, seine Anziehungskraft auszuüben.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Idee ist gut, die Umsetzung na ja 26. Februar 2011
Format:Taschenbuch
Der Roman "Spieltrieb" von Juli Zeh ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist da eine Geschichte, die zunächst durchaus Spannung zu erzeugen vermag. Zwei hoch begabte sinistre Jugendliche paktieren und verwickeln ihren Deutsch-Lehrer in ein Spiel. Auf der anderen Seite ist da die bisweilen sehr zurückhaltende, zu zurückhaltende Erzählweise Zehs, die die Geschichte nicht richtig in Fahrt bringen möchte. Dazumal bleiben die Motive der Charaktere unklar. Gerade Ada mutet in ihrer Denk- und Handlungsweise, so mein Eindruck, nicht authentisch an, zumal für eine 14-jährige. Auch Smutek, jener in Deutschland fremdelnde Deutsch-Lehrer, der das Opfer des "teuflischen Paktes" zwischen Ada und ihrem diabolischen Kompagnon, dem Halbägypter Alev wird, handelt mitunter ein wenig zu "irrational". Zeh überzeichnet hier das Motiv der Entfremdung, welche Smutek in Deutschland zu verspüren scheint; auch die moralische Rechtfertigung seiner "Taten" ist nicht überzeugend. Das nihilistische Sittengemälde der gegenwärtigen Jugend ist von der Idee her gut gemeint, die Umsetzung aber plätschert allzu oft dahin, die Charaktere bleiben stumpf, leblos; auch kann man sich bis zum Schluss ' trotz gegenteiliger Beteuerungen ' nicht des Eindruckes erwehren, als ob Zeh Ada und ihr Handeln auf einen Thron hievt, der ihr nicht gebührt und der einen schalen Beigeschmack hinterlässt.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endzeitstimmung auf höchstem Niveau! 26. Januar 2006
Format:Audio CD
Die harte Zeit als man sich während der „Lesezeit“ im mdr-FIGARO nur im Rahmen einer abgemessenen halben Stunde in den Bann dieser unfasslichen Geschichte begeben durfte ist vorbei! Nun dürfen wir uns Ihrem Sog über volle 297 Minuten hingeben – mit oder ohne Pausen.
Der Stoff könnte wohl kaum brisanter sein. Juli Zeh erzählt die Geschichte um die kaltblütigen Halbwüchsigen Ada und Alev und deren Lehrer Smutek mit gleichzeitig äußerst spannend und mit höchster Glaubwürdigkeit. Ada lehnt Sinnsuche als „Abfallprodukt der menschlichen Denkfähigkeit“ ab. Alev entwickelt die These, dass in seinem Spieltrieb die letztmögliche glückliche Seinsform des Menschen zu sehen ist. Mit Adas Hilfe will er dies in einem wahnwitzigen Experiment an dem Lehrer Smutek beweisen. Von Beginn an ist klar, dass dieses Spiel nur in einer Katastrophe münden kann, denn es nimmt die psychische und physische Vernichtung von Menschen in Kauf.
So wie sich der Lehrer Smutek trotz der Demütigungen, die er durch Ada erfahren muss, von der Klugheit und Kaltblütigkeit des Mädchens angezogen fühlt, faszinieren diese Eigenschaften den Hörer. Beide, Ada und Smutek, sind wiederum gleichermaßen in die Abhängigkeit des charismatischen wie diktatorischen Alev geraten. Die Figuren werden mit kühler Präzision gezeichnet. Vor allem die Äußerungen Adas und Alevs überraschen, ja schockieren, immer wieder durch ihre Intelligenz und abgeklärte, perspektivlose Wahrheit.
Die größte Qualität der Lesung stellt ihre grandiose Besetzung dar!
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59 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Große Worte stehen als Motto vor der Erzählung: „Summum ius, summa iniura" - das höchste Recht ist das höchste Unrecht. Sie stammen von dem römischen Staatsmann und Philosophen Cicero. Sie passen wunderbar zu einem Roman, der von einer Welt handelt, die keine verbindlichen Werte mehr kennt. Wenn aber postmoderne Beliebigkeit herrscht, alles erlaubt ist, was funktioniert und sich auszahlt, dann ist jeder Rechtsprechung das Fundament entzogen. Verurteilt werden nicht mehr Verbrecher, sondern Verlierer. Davon handelt „Spieltrieb" der diplomierten Schriftstellerin (Literaturinstitut Leipzig) und auf Europa- und Völkerrecht spezialisierten Juristin Juli Zeh. Doch keine Angst, der knapp 570 Seiten lange Roman handelt nichts trocken ab. Er liest sich wie ein Verschwörungsthriller. Erzählt wird er von einer Richterin, die gleich zu Beginn über die Rechtsprechung philosophiert, und über ihr umstrittenes Urteil, das die Würde des Menschen in Frage stelle und wohl ein Fall für Karlsruhe werden wird, fürs höchste Gericht unterhalb des Himmels. Diesen Fall erzählt sie.
Die Handlung ist im Grunde schnell wiedergegeben: Es geht um Ada, die zerbrechlichste aller Prinzessinnen. Seit sie „im Alter von zwölf Jahren auf den Gedanken verfallen war, dass Sinnsuche nichts als ein Abfallprodukt der menschlichen Denkfähigkeit sei, galt sie als hochbegabt und schwer erziehbar". Mit 14 schlägt sie einen älteren Mitschüler nieder, fliegt von der Schule, landet auf dem Ernst-Bloch-Gymnasium, in Bonn die Schule für die hoffnungslosen Fälle.
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4.0 von 5 Sternen kalt, gefühllos, beklemmend
Eine beunruhigende Geschichte. Was geschieht, wenn im geschlossenen System einer Privatschule Menschen ohne Moral und ohne Glauben aufeinander treffen und beschließen, mal... Lesen Sie weiter...
Vor 27 Tagen von Nightrider veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Blick in andere seelische Welten
Ein tolles Buch, das mich sehr beeindruckt hat, für Menschen, die bereit sind, tolerant auf andere seelische Welten zu sehen, die es offensichtlich außerhalb der eigenen... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Thomas Emu veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Einfach nur langweilig
So einen langweiligen schlechten Krimi habe ich zuvor noch nie gelesen!!! Würde nie wieder ein Buch von Juli Zeh kaufen.
Vor 3 Monaten von Carola Grzyb veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sprachlich & inhaltlich ganz oben
Nach Holbe und Adler-Olsen mal wieder Abwechslung und die Freude darüber, dass in der deutschen Sprache doch sehr viel mehr Vokabeln zur Verfügung stehen... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Ausnahmeleserin veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Die Frau hätte einen guten Lektor gebraucht
In diesem Buch antwortet Ada, die weibliche Hauptperson, auf die Frage, was sie über ein Buch denkt: "Dass der Mann einen guten Lektor gebraucht hätte. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Birdonawire veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Deprimierende Aussichten
Puh, wenn Frau Zeh hier das Wesen künftiger Generationen beschreibt, dann bin ich ausgesprochen froh, bereits mindestens die Hälfte meines Lebens (oder sogar mehr) hinter... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Xirxe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen tolles Buch
Regt zum nachdenken an. Der Ausgang der Geschichte ist wirklich fast bis zum Schluss offen. Gute Identifikation mit den Protagonisten möglich
Vor 4 Monaten von kathi veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Nie wieder
Ich musste diesen Roman ebenfalls im Rahmen meines Studiums lesen und hätte ihn ansonsten nach ein paar Seiten wieder
weggelegt.
Vor 5 Monaten von Melanie Meier veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Schwere Kost
Wer Freude an intellektueller Auserandersetzung über Gut und Böse und Sinn des Lebens hat, wird mit der Sprachgewalt und Formulierungsfreude der Autorin zufrieden sein. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Jürgen Exter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Sprachstiel war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig,jedoch passt er zur Hauptfigur. Besonders das Ende hat mir gefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Sigrun veröffentlicht
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