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Spieltage: Die andere Geschichte der Bundesliga [Gebundene Ausgabe]

Ronald Reng
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (49 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

13. Juli 2013
Ein Buch wie ein unwiderstehliches Dribbling: Am Beispiel eines einzigen Mannes, Heinz Höher, erzählt Bestsellerautor Ronald Reng die wechselvolle und packende Geschichte der Bundesliga. Es ist die Kulturgeschichte des deutschen Lieblingsspiels, dessen Faszination und Wandel über die Jahrzehnte lebendig wird. Als Spieler, Trainer, Sportdirektor und Talentejäger ist Heinz Höher einer der ganz wenigen, die in 50 Jahren Bundesliga immer dabei waren. Mit ihm brechen wir 1963 in eine Liga auf, in der die Zigarren der Präsidenten zur Halbzeit in der Kabine qualmten. Er hat Ronald Reng von der Schönheit und den Gaunereien dieses deutschen Lieblingsspiels erzählt, vom Leben der Spielerfrauen wie von Pistolenschüssen beim Training, von Vereinsfürsten und Trainerlegenden. Dieses Buch macht anschaulich, warum Millionen am Samstag um halb vier mitfiebern. Und es zeigt, wie aus der biederen Liga das hochprofessionelle Unternehmen Bundesliga wurde, wie der Fußball sich veränderte und wie der Fußball die Menschen veränderte, die Spieler, die Trainer – und nicht zuletzt die Fans. Ronald Reng ist eine famose Abenteuergeschichte über die Deutschen und ihr liebstes Spiel gelungen.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 8 (13. Juli 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492055923
  • ISBN-13: 978-3492055925
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (49 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.874 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Ronald Reng, Jahrgang 1970, liebte London schon, als er es noch gar nicht kannte. 1996 zog er für fünf Jarhe dorthin, 2001 erschien sein vielbeachteter Roman »Der Traumhüter«, 2003 »Mein Leben als Engländer«. Ronald Reng lebt heute als Sportreporter in Barcelona.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ronald Reng, geboren 1970 in Frankfurt, lebt als Sportreporter und Schriftsteller in München. Seine Biografie über den verstorbenen Torwart Robert Enke stand zehn Wochen unter den Top 5 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde von der Kritik hoch gelobt. Sein zuletzt erschienenes Buch »Spieltage. Die andere Geschichte der Bundesliga« erhielt den »NDR Kultur Sachbuchpreis 2013« und wurde als »Fußball-Buch des Jahres 2013« ausgezeichnet.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

»Höher.« »Guten Tag. Hier ist Ronald Reng. Sie hatten versucht, mich anzurufen.« »Herr Reng. Danke, dass Sie zurückrufen. Herr Reng, ich muss Sie treffen.« »Worum geht es denn?« »Das kann ich Ihnen nicht am Telefon sagen.« »Ach so.« »Sie wissen schon, wer ich bin?« »Ehrlich gesagt, bin ich mir nicht ganz …« »Heinz Höher.« »Ach, dann kenne ich Sie natürlich: der ehemalige Trainer des VfL Bochum und des 1. FC Nürnberg.« »Entschuldigung, vielleicht hätte ich mich erst einmal richtig vorstellen sollen.« »Keine Ursache. Aber wie Sie wissen, lebe ich in Barcelona. Das ist von Nürnberg nicht der nächste Weg. Ich bin ja gelegentlich in Deutschland, vielleicht melde ich mich dann einfach einmal?« »Ich weiß nicht.« »Ich denke, es ist das Vernünftigste.« »Ja, das Vernünftigste.«   Eine Stunde später: »Hallo.« »Herr Reng, hier ist Höher.« »Herr Höher?« »Herr Reng, ich habe jetzt einen Flug nach Barcelona gebucht. Ich komme diesen Donnerstag.« »Diesen Donnerstag!« »Und bleibe bis Dienstag.« »Bis Dienstag!« »Bitte, geben Sie mir nur ein paar Stunden Ihrer Zeit. Ich möchte Ihnen etwas erzählen. Ich muss Ihnen das erzählen.«     15. Februar 1976 Glatteis im Strafraum   Gegen zehn Uhr am Abend sagt Heinz Höher zu seiner Frau, die schon daran gewöhnt ist, dass er seine Handlungen selten erklärt, er gehe noch mal kurz raus. Es hat null Grad in Bochum. Schnee- und Eisreste, von den Räumdiensten tagsüber mit 180 Tonnen Salz und Sand bekämpft, gefrieren wieder. In der vergangenen Nacht verunglückten 65 Autofahrer. In der Dorstener Straße schlitterte ein 18-Jähriger mit seinem Wagen geradeaus in einen Laternenpfahl, in Stiepel schleuderte ein 20-jähriger Fahrer, wie vom Katapult geschossen, gegen eine Garagenwand. Heinz Höher schließt die Fahrertür seines silbernen 190er Mercedes auf. In den umliegenden Wohnungen leuchten hier und dort noch die Fernseher, obwohl die Übertragung der Schlussfeier der Olympischen Winterspiele von Innsbruck vorüber ist. Ein Österreicher hat am Nachmittag beim Skispringen von der Großschanze eine der letzten Goldmedaillen gewonnen, Heinz Höher hat sich den Namen nicht gemerkt, obwohl er das Springen gesehen hat. In nicht einmal 15 Minuten erreicht er trotz der widrigen Straßenverhältnisse das Stadion an der Castroper Straße. Auto fährt er nach seinen eigenen Regeln. Niemals als Erster an einer roten Ampel zu stehen ist sein großer Ehrgeiz. Es geht ihm nicht darum zu rasen, sondern sich mit selbst gestellten Aufgaben die Zeit im Auto zu vertreiben. Einmal hat er auf der Autobahn versucht, permanent 150 km/h zu fahren, nicht im Schnitt, sondern durchweg, von Fürth bis Bochum, 440 Kilometer lang. Seine Helfer sind pünktlich am dunklen Stadion, August Liese und Erwin Höffken, die als Obmänner vom neuen Stürmer bis zur Kiste Bier alles für die Profielf des VfL Bochum organisieren. Sie brauchen kein Licht im Stadion. Der Schnee, der den Fußballplatz noch geschlossen bedeckt, erhellt die Nacht. In zwei Tagen, am Dienstagabend um halb acht, soll hier der VfL gegen Schalke 04 in der Bundesliga spielen. Heinz Höher, im vierten Jahr Trainer des VfL, hat seine Mannschaft gewissenhaft auf die Partie vorbereitet. Nun wird er dafür sorgen, dass das Spiel gar nicht stattfindet. Liese und Höffken wissen, wo der Platzwart, der alte Rickenberg, ein paar Eimer aufbewahrt. Sie füllen sie in den Duschen mit Wasser. Es gibt nur einen Duschraum im Stadion, nach dem Spiel müssen die Mannschaften zusammen duschen, Sieger und Verlierer, Treter und Getretene, wo gibt es das noch in der Bundesliga? Gibt es das überhaupt noch irgendwo in der Bezirksliga, im Jahr 1976? Zu dritt schleppen sie die Eimer auf den Fußballplatz. Die Kälte beißt in die Hände. Heinz Höher glaubt, der Metallhenkel des Eimers friere an seinen Fingern fest. Es muss doch kälter als null Grad sein. Sie fangen am rechten Strafraum an. Heinz Höher hat keinen detaillierten Plan. Er hatte einfach gedacht, sie würden das Spielfeld vereisen. Aber nun merkt er, welche Arbeit das ist. Er schüttet das Wasser aus, und es bildet sich gerade einmal eine Pfütze auf dem Schnee. Wie viele Eimer Wasser würden sie für den gesamten Fußballplatz brauchen? Zehntausend? Hunderttausend? Stumm laufen sie zwischen Duschraum und Strafraum hin und her, über 150 Meter für einen Eimer, für eine Pfütze. Wenigstens gefriert das Wasser in Windeseile auf dem Schnee. Mitternacht ist vorbei, als sie beide Strafräume vereist haben. Das muss genügen. Am nächsten Morgen gibt die automatische Telefonansage auf der Geschäftsstelle des VfL weiterhin Auskunft: »Das Bundesligaspiel des VfL gegen Schalke 04 findet am Dienstag, 17. Februar, um 19:30 Uhr statt. Stehplatzkarten sind an der Abendkasse noch zur Genüge zu erwerben. Ende der Durchsage. Danke für Ihren Anruf.« 20000 Zuschauer werden erwartet. In den Ruhr Nachrichten schreibt Sportredakteur Franz Borner: »Wenn es gegen den Schalker Rivalen ging, hat sich der VfL mehr als einmal selbst übertroffen. Also möge dieser Wunsch einem Befehl gleichkommen: Übertreffe dich selbst, VfL, und übertreffe nicht zuletzt die Schalker!« Wo kommt auf einmal der Enthusiasmus beim Borner her? Er nervt Höher schon seit Monaten mit seinen Sticheleien. Im Wohnzimmer der Familie Höher in der Kaulbachstraße 26 klingelt das graue Telefon. Es gibt neuerdings auch bunte Telefonapparate, aber dafür verlangt die Deutsche Post 1,10 Mark zusätzlich im Monat. Liese ist dran. Um zwölf treffe sich die Kommission der Stadt Bochum im Stadion, um zu prüfen, ob der Fußballplatz bespielbar sei. Noch immer dringt Kaltluft von den Alpen nach Nordrhein-Westfalen, aber Schneeregen oder Schneeschauer werden allenfalls noch vereinzelt erwartet, bei Temperaturen bis fünf Grad. Die meisten Bundesligaspiele am Dienstag und Mittwoch sollten stattfinden können. Mach dir mal keine Sorgen, sagt Liese, das Glatteis im Strafraum wird schon halten, und die Platzkommission hat der Ottokar im Griff. Er mache sich keine Sorgen, erwidert Heinz Höher. Ottokar Wüst, der Präsident des VfL, hatte mit am Tisch gesessen, als Heinz Höher am Sonntagmorgen im Gasthaus Mense die Idee ausgesprach: Und wenn wir das Spiel ausfallen lassen? Ohne das Einverständnis des Präsidenten hätte er sich nicht zu handeln getraut. Als Junge war Heinz Höher von einer ausgeprägten Autoritätsgläubigkeit durchdrungen gewesen. Auf Konrad Adenauer ließ er nichts kommen; ohne genauer zu wissen, wie Kanzler Adenauer das Land regierte. Als Trainer war der Vereinspräsident sein wichtigster Vertrauter, gleichzeitig sein Gehilfe und sein Beschützer. Ottokar Wüst, das Haar silber, nicht grau, in der Öffentlichkeit selten ohne Anzug und Krawatte zu sehen, Besitzer von Herrenbekleidung Wüst in der Brückstraße, ließ bei Präsidiumssitzungen des VfL Bochum bei wichtigen Fragen immer alle mitreden, ließ immer alle abstimmen; und am Ende wurde gemacht, was er entschied. Welch tollkühne Idee verberge sich hinter seinen mysteriösen Worten, das Spiel ausfallen zu lassen, fragte Wüst Höher sonntagmorgens im Haus Mense an der Castroper Straße, nur drei Minuten zu Fuß vom Stadion. Höher und Wüst besprachen mit den Lizenzspielerobmännern Liese und Höffken die Lage. Die Worte schienen stets ein steifes Rückgrat zu haben, wenn Wüst redete, und faszinierenderweise fand er für seine salbungsvolle Sprache in diesem Milieu der Arbeiter und Fußballer große Bewunderung. Die Tische bei Mense waren aus grobem Holz. Tischdecken wurden nicht aufgelegt. Es gab schon Bier sonntagmorgens. Sportlich wäre es sinnvoll, das Spiel durchzuziehen, der schwer bespielbare Schneeboden konnte Bochums kämpferischem Stil nur entgegenkommen, und der VfL verzehrte sich nach einem Sieg, als Viertletzter, mit nur einem Punkt Vorsprung auf die Abstiegsränge. Aber selbst der Trainer sah sofort das große Ding, das sie mit einer Spielabsage drehen könnten: In drei Wochen, am 7. März 1976, würde das Stadion an der Castroper Straße wegen Umbaus für vier Monate geschlossen werden, sie mussten dann für die verbleibenden Heimspiele bis...

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf Rasenhöhe 1. August 2013
Format:Gebundene Ausgabe
„Fußballspielen könnt ihr sowieso nicht, also hindert wenigstens die anderen daran“.
Das waren die aufmunternden Worte, mit denen Franz Beckenbauer 1986 seine Mannschaft in das Endspiel der Fußball WM gegen Argentinien schickte.

Eine Zusammenfassung der Spielweise der Bundesliga zu jener Zeit Mitte der 80er Jahre. Was sich an den immer stärker werdenden Minus Rekorden der Besucher im Stadion ebenso niederschlug wie in der öffentlichen Meinung zur Qualität deutscher Fußballspieler. Was Wunder, das Becker und Graf weitaus mehr Emotionen wachriefen zu jener Zeit.

Außer in Nürnberg. Mit Reuter und Grahammer in einer jungen, offensiv ausgerichteten Mannschaft, die oben mitspielte und begeisterte. Bis (Parallelität der Ereignisse bis heute) Ulli Hoeneß zuschlug und beide für den FC Bayern verpflichtete, „wegkaufte“ vor allem.

Trainer der „Nürnberger Fohlen“ war Heinz Höher. Kantig, schweigsam. Emotionen zeigen oder junge Spieler emotional begleiten? Fehlanzeige bei einem Typen wie ihm. Aber auch einer der ganz wenigen Trainer, für den einige Zeit zuvor fast die halbe Mannschaft nach einer „Meuterei“ entlassen wurde. Der Trainer, an dem der Präsident des FC Nürnberg, Schmelzer, bedingungslos festhielt.

Auch wenn Beckenbauer, Matthäus, Rummenige, Müller, Maier und wie die Lichtgestalten des deutschen Fußballs auch alle hießen im Buch vorkommen, mehr als Randerwähnungen sind sie kaum. Denn Roland Reng geht einen ganz anderen Weg, seinen Beitrag zum 50. Jubiläum der Fußball Bundesliga zu gestalten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Fünfzig Jahre ist sie in diesem Jahr alt geworden, die Bundesliga. Fünf Jahrzehnte Begeisterung und fünfzig Jahre Sportschau am Samstagabend. Während dies in früheren Zeiten noch regelmäßig Anlass war zu verständnislosem Kopfschütteln von Frauen und Freundinnen der entsprechenden Männer aller Altersstufen, finden sich heute unter den Fans der Bundesliga immer mehr Frauen und Mädchen.

Deshalb wird das hier vorliegende Buch von Ronald Reng, der schon mit seiner Biographie über Robert Enke auf sich aufmerksam machte und sich als profunder Kenner des deutschen Fußballs zeigte, auch von vielen Frauen gelesen und aufgenommen werden als eine hintergründige und packende, aufschlussreiche und spannende Kulturgeschichte einer einzigartigen Institution.

Er hat sie geschrieben nach zahlreichen Gesprächen mit Heinz Höher, einem Mann, der als Spieler und Trainer über die ganze Zeit der Bundesliga von 1963 bis heute „dabei“ war. Für die Leser, die wie der Rezensent von Anfang an jeden Samstag vor der Mattscheibe saßen, nachdem sie vorher die „Konferenz“ im Radio verfolgt hatten, rufen die in diesem Buch erzählten Geschichten eine Menge Erinnerungen wach. Für die jüngeren helfen sie, die Wurzeln des heutigen Geschäfts zu verstehen und sich und ihre eigene Begeisterung einzureihen in eine lange Geschichte, die sicher noch weitere fünfzig Jahre Bestand haben wird.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spieltage: Die andere Geschichte der Bundesliga 13. Juli 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Glückwunsch an Herrn Ronald Reng: mit diesem Buch hat er sich selber übertroffen und hat sich vor allem mit "SPIELTAGE" von den vielen anderen Jubiläumsbüchern abgesetzt und hervorgehoben! Was für eine tolle Idee, die 50-jährige Geschichte der Bundesliga mit einem (Haupt-) Darsteller dieser Jahre zu verknüpfen. Es menschelst sehr in diesem Buch und dadurch ist man mittendrin in einer sagenhaften Zeitreise von 1963 bis heute. Habe das Buch am Freitag bekommen und gleich (fast in einem Zug) zu Ende gelesen. Es ist einfach nur kurzweilig. Man lacht (z.B. über Eis am Spielfeld oder einer Fahrt nach Leipzig) man weint…, man staunt (z.B. über Schüsse am Trainingsplatz), man ist verblüfft (z.B. über den Bundesligaskandal). Einfach ein tolles Buch…
SPIELTAGE: also ein MUSS für jeden, den der Fußball fasziniert! Vielleicht auch für die, die welche werden möchten…
Zum Schluss möchte ich nicht vergessen, meinen Respekt für Herrn Höhers offensichtliche Offenheit auszusprechen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundum gelungen 20. September 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe schon die anderen beiden Fußball-Bücher von Ronald Reng ("Der Traumhüter", "Robert Enke - ein allzu kurzes Leben") gelesen. In allen drei Werken ist schon der Schreibstil Rengs ein Genuss - er vermag es, in einer vollkommen unaufgeregten und dennoch präzisen Art, die Dinge emotional und eindringlich zu schildern, ganz schnörkellos und überhaupt nicht selbstverliebt, wie so manch andere Autoren. "Spieltage" ist für mich als Fan des 1. FC Nürnberg natürlich ein besonders lesenswertes Buch, da ich mich noch gut an die Vorkommnisse der legendären "Oktoberrevolution" um Heinz Höher erinnern kann - es war meine erste Saison, in der ich mit meinem Vater ins Stadion ging. Aber auch für alle andere Fußballliebhaber ist das Buch empfehlenswert, weil es Reng in der Person von Höher gelingt, den Bogen von den (nostalgischen) Anfangstagen der Bundesliga hin zum modernen (und kommerziell geprägten) Fußball der Gegenwart zu schlagen. Dabei gibt es viele nette Anekdoten, einige Räuberpistolen und ein paar kuriose Abenteuer. Vielleicht hätte der ein oder andere historische Abriss abseits des reinen Fußballs etwas kürzer ausfallen können, aber was soll's - ein tolles Buch!
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5.0 von 5 Sternen grossartige Geschichte
Natürlich ist es ein Buch für Fussballfans. aber darüber hinaus ist es ein interessanter Versuch 50 Jahre Zeitgeschichte zu beschreiben - aus meiner Sicht deshalb... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von Peter Eisele veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr gut
Mein mann war absolut begeistert tolle Geschichte ...Habe es ihm geschenkt als Fussballfan kann man weiter empfehlen top top top
Vor 1 Monat von Angelika veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen geburtstag
habe es als geschenk gebraucht und es kam sehr gut an.da die zeit zum lesen fehlt,wird nun gehört und er ist zufrieden damit!
Vor 2 Monaten von Christoph S. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Kaleidoskop
Die Geschichte der Fußball-Bundesliga am Beispiel von Heinz Höher: Es geht zur Abwechslung mal nicht um die "üblichen Verdächtigen", die die Liga... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von P.Cralle veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch
Das Buch ist sehr gut geschrieben. Man kann es in einem Rutsch durchlesen. Hatte schon das Buch über Enke gelesen, dieses Buch toppt das noch!
Vor 2 Monaten von Verhauer veröffentlicht
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Interessante Einblicke mit Wertungen der Entwicklungen von 50 Jahren Bundesliga eines Insiders. Für mich aber auch bedrückend,
da dieses "schlampige Genie"... Lesen Sie weiter...
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Vor 3 Monaten von Marc Hoettemann veröffentlicht
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Eigentlich haben wir es ja schon immer gewusst, was die Jungs auf sich nehmen, um eine Profikarriere hinzulegen bzw. als Trainer erfolgreich zu sein. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von E Wölbert veröffentlicht
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Nach der ersten Hälfte des Buches erwischt man sich bei dem Gedanken, dass es hier doch gar nicht um die Geschichte der Bundesliga geht, sondern um den Fußball im... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Andreas Wolski veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die andere Geschichte der Bundesliga
Das Buch war ein Weihnachtsgeschenk für einen fußballbegeisterten Sportfan.
Das Buch geschenk ist bestens angekommen.
Der Beschenkte empfiehlt es weiter.
Vor 3 Monaten von Hans Burg veröffentlicht
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