Taron, der Held des Romans, ist in erster Linie ein zerrissener Held. Er möchte Rondra dienen, hat, aber eine geheimnisvolle Wut, die im Widerspruch steht zur Rondra-Kirche, beendet seine Laufbahn im Orden, bevor sie richtig begonnen hat. Von da an geht's abwärts, abwärts mit Selbstachtung und Respekt, bis Taron ganz unten angekommen ist und sich als Söldner verdingt. Dort gerät er in finstere Umtriebe, sucht irgendwann seinen Frieden, aber die Göttin hat doch noch etwas mit ihm vor, und sein ganzes Leben hat ihn auf diese eine Aufgabe vorbereitet. Im Spiel der Götter sind die Menschen nur Steine ... Ein feines, feines Buch, ein sauber geschriebener Entwicklungsroman, ein klassischer Abenteuerroman, eine Queste - und das alles in einem Buch. Weiter so!