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Nur ein Beispiel: Es geht darum: Der Hund soll nicht Nachbars Waldi am Zaun ankläffen. Die Autorin argumentiert auf Seite zwölf: Man müsse nur davon überzeugt sein, dass der eigene Hund ohne bellen am Zaun vorbei läuft, dann „wird er es auch wirklich tun." Wie geht das? Mit Telepathie? Wo kann ich das lernen?
Dann immer wieder Nackenschütteln: So soll Anspringen (Übung 1) vermieden werden, oder der Hund soll mit Wurst provoziert werden (S. 61), die, wenn er sie nimmt, mit NEIN, AUS und Nackenschüttler wieder entnommen wird. Die Übung heißt „Verweigern". So zu verfahren scheint mir nicht nur töricht, sondern kann von Fall zu Fall auch gefährlich sein.
Die Autorin scheint gut zu Fuß, denn auf Seite 81 empfiehlt sie zur Unterdrückung von Jagdausflügen: Strafe sei sinnvoll, aber nur, wenn der Hund auf frischer Tat ertappt werde, "wenn Sie ihm also hinterherrennen und ihn dann erwischen..." Das will ich sehen und ein Bild für meine Sportfotosammlung knipsen.
Fazit: Da muss man schon sehr tolerante Hunde haben, die solche "Spielchen" mitmachen. Vorsicht!
Tenor: Die berühmte harte Hand. Der Blick ins Literaturverzeichnis bestätigt das: Urs Ochsenbein...
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