oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 1,75 eintauschen?
Spieler ohne Stammplatzgarantie: Darwiportunismus in der neuen Arbeitswelt
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Spieler ohne Stammplatzgarantie: Darwiportunismus in der neuen Arbeitswelt [Gebundene Ausgabe]

Christian Scholz
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
Preis: EUR 24,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 8 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Montag, 4. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

CHANGE X

Darwiportunismus regiert die Wirtschaft. Zum einen agieren Unternehmen nach dem Prinzip des Stärkeren (Darwinismus). Andererseits stellen Mitarbeiter ihren eigenen Vorteil in den Mittelpunkt (Opportunismus). Wenn jeder sich durchsetzen will, kracht es. Muss es aber nicht, wenn die Beziehungsqualität vor dem Vertragsabschluss festgelegt wird. Eigenverantwortlich und auf gleicher Augenhöhe. Dann kann später keiner maulen oder schmollen. Jeder weiß vorher, woran er ist. In Scholz´ neuem Buch gibt es kein "Die da oben und wir da unten". Mitarbeiter und Unternehmer bewegen sich auf ein und dem selben Brett und kümmern sich um ihr Schicksal eigenverantwortlich. Deswegen - so die Kernaussage von Scholz - brauchen wir keine gegenseitige Kritik, sondern "einen neuen, sozialen Kontrakt" - geschlossen zwischen zielstrebigen, souveränen und aufgeklärten Personen. Auf Augenhöhe.

Es wäre kein Scholz-Buch, würde der Professor nicht sein darwinsches Drei-Stufen-Modell - Variation, Selektion und Retention - bemühen, um zu erklären, warum Unternehmen von heute auf morgen von der Bildfläche verschwinden. Doch wie der Titel bereits sagt, konzentriert sich der Saarländer nicht nur auf den Überlebenskampf der Unternehmen. Er betrachtet vor allem den Einzelnen, den Mitarbeiter, den Manager, den Chef. Wie verhält er sich im globalen Kräftespiel? Ist er allseits bereit und folgt er ohne Plan und Ziel seinem Herdenführer? Oder verhält er sich opportun und stellt eine Kosten-Nutzen-Gleichung auf: Was soll der Job bringen? Was bin ich bereit zu geben? Und wo liegen meine Grenzen?

Was für Scholz keine Frage ist, wird von Unternehmen vielfach ignoriert. Statt Mitarbeiter als Persönlichkeiten mit eigenen Ziel- und Wertvorstellungen wahrzunehmen, glauben sie an ihre eigene Propaganda: "Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt, bei uns kann er sich selbst verwirklichen." Um so verständnisloser reagieren sie, wenn die "darwiportunistische Generation" abwandert, um auf ihrer Selbstverwirklichungslinie ein Kästchen weiterzuhüpfen. Doch nicht nur Unternehmen sind blind. Auch Mitarbeiter ignorieren vielfach das Kräftefeld, in dem sich Firmen heute befinden. Sie pochen auf ihr Recht und sind nicht bereit unternehmerisch zu denken, Risiken einzugehen oder für ihre Fortbildung selbst zu sorgen. Deswegen fordert Scholz von beiden Parteien einen "neuen, sozialen Kontrakt", einen "neuen Realismus". Nur wenn beide ehrlich miteinander kommunizieren, ihre Ziele und Nutzenkalküle offen legen und "Darwinismus" und "Opportunismus" als Grundkonstanten akzeptieren, können die Lager aufgehoben und die Fronten durchbrochen werden.

Was sich nach Tante-Emma-Rezept anhört, ist in Wirklichkeit schwer umzusetzen. Die Nebelwand ist dick. Statt mehr Selbstbestimmung, Freiheit und innerbetriebliche Demokratie heißt es zur Zeit Rückzug. Das weiß auch Scholz. Er sitzt nicht im Elfenbeinturm. Trotzdem lässt er sich seinen Optimismus nicht nehmen: "Jeder hat es selbst in der Hand: jeder Mitarbeiter, jeder Unternehmer und zusätzlich - als neuer darwiportunistischer Kontrakt - beide gemeinsam!" Und das ist wohl - neben seiner interessanten Verquickung - sein größter Verdienst.

(c)changeX – Online-Magazin für Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft

Pressestimmen

"Rationalisierung, Wettbewerb, Mitarbeiter, für die nur ihr Marktwert zählt: die heutige Arbeitswelt. Eine Stammplatzgarantie gibt es nicht mehr. Unternehmen wie Mitarbeiter müssen umstellen. Christian Scholz liefert hierfür Ideen, Gestaltungsvorschläge für eine neue, funktionierende Zusammenarbeit, in der jeder seinen eigenen Interessen nachgehen kann."
PERSONALmagazin, 3/2003
 
"Originell, hintergründig und fundiert beschreibt der Experte für Personalmanagement, wie das moderne Arbeitsleben funktioniert und wohin es sich entwickelt. Die Geschichten, die er erzählt, vermitteln ein eindrückliches Bild."
business-wissen.de, Juni 2003
 
"Für Leser, die für Personal verantwortlich sind, eine Pflichtlektüre, auch wenn man nicht allen Thesen und Empfehlungen zustimmen muss. Es kommt vielleicht doch noch frischer Wind ins Personalmanagement."
OrganisationsEntwicklung 2_03
 
"In seinem neuen Buch Spieler ohne Stammplatzgarantie plädiert Christian Scholz für eine neue Ehrlichkeit, bei der beide Seiten akzeptieren, dass Unternehmen nun mal darwinistisch und die Mitarbeiter opportunistisch handeln."
Die Welt, 03.05.2003
 
"Scholz lehnt es ab, in den Chor des Jammerns einzustimmen und versucht sich an Vorschlägen für einen 'neuen sozialen Kontrakt' in der Arbeitswelt."
VDI Nachrichten Rundschau, 22.08.2003
 
"Eine Stammplatz-Garantie gibt es in der heutigen Arbeitswelt nicht mehr - weder für Mitarbeiter noch für Unternehmen. Aus der Unternehmenssicht herrscht marktwirtschaftlicher Darwinismus - nur die stärksten Spieler überleben. Auch die Mitarbeiter haben sich geändert, sie sind Opportunisten und nutzen ihre Chancen, ohne Rücksicht auf Unternehmen. "Dawiportunismus" nennt der Autor die zukünftige Basis für einen neuen sozialen Kontrakt im Arbeitsleben. Dieser Darwiportunismus ist die Grundlage für den ersten Blick verblüffende und provozierende Vorschläge zur Gestaltung einer neuen Arbeitswelt.

Kurzbeschreibung

Unternehmen umwerben hoch qualifizierte Mitarbeiter mit horrenden Gehältern, um sich dann wieder mit horrenden Abfindungen von ihnen zu trennen. Marktwirtschaftlicher Darwinismus pur nach dem Motto: Nur die stärksten Spieler überleben! Aggressive Kündigungspolitik bei nachlassender Konjunktur oder Fusionen, Rationalisierung und interner Wettbewerb im Unternehmen bis an die Belastungsgrenze - die Schwächeren sind nicht gefragt.
 
Aber nicht nur die Unternehmen machen Druck, auch die Mitarbeiter haben sich geändert. Es geht ihnen um viel mehr als schnelles Geld oder sichere Arbeitsplätze. Im Mittelpunkt stehen die Optimierung des eigenen Lebenslaufs und die individuelle Lebensgestaltung. Die neuen Mitarbeiter sind Opportunisten. Sie nutzen die Chancen, die sich ihnen bieten, ohne Rücksicht auf andere und ohne Rücksicht auf die Unternehmen. Was allein zählt, ist der eigene Marktwert!
 
Eine Stammplatzgarantie gibt es in der heutigen Arbeitswelt nicht mehr - weder für Mitarbeiter noch für Unternehmen. Unternehmen wie Mitarbeiter, Politiker und Interessensverbände müssen sich umstellen.
 
"Darwiportunismus" nennt Christian Scholz die künftige Basis für einen neuen sozialen Kontrakt im Arbeitsleben. Scholz erklärt in seinem Buch den logischen Zusammenhang zwischen beiden Phänomenen Darwinismus und Opportunismus und verbindet sie zum Darwiportunismus. Er ist Grundlage für auf den ersten Blick verblüffende und provozierende Gestaltungsvorschläge. Denn laut Scholz gibt es keinen Grund zum Jammern oder zu gegenseitigen Vorwürfen. Es geht darum, eine Welt zu gestalten, in der Unternehmen und Mitarbeiter ihren eigenen Interessen nachgehen und gerade so die Potentiale der wechselseitigen Freiheiten nutzen können, ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

Über den Autor

Christian Scholz ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes. Als Vor- und Querdenker lehrt, forscht und berät er in den Bereichen strategisches Personalmanagement und internationale Organisationsentwicklung. Scholz ist Autor mehrerer erfolgreicher Bücher, darunter Personalmanagement und Strategische Organisation.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de