Der Film heisst nicht nur Spieler, sondern ist auch wunderbar verspielt erzählt. Ironisch führt der Erzähler durch ein großartig klar fotografiertes sommerliches München und macht mit Figuren bekannt, die in charmantester Weise sich selber im Weg stehen. Im Zentrum Peter Lohmeyer als spielsüchtiger Lustsucher und Anica Dobra als unberechenbare junge Frau. Beide in inniger Liebe vereint und auf wenig so bedacht, dies sorgfältig vor sich und anderen verborgen zu halten.
Der Film hat vielleicht ein wenig viele Enden, aber so kann der Zuschauer aussuchen, was ihm selber am besten passt. Kein makelloses Werk, aber immer wieder ein befrischender Anblick und somit ohne Einschränkung zu empfehlen.