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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nicht besonders Spielebezogen,
Rezension bezieht sich auf: Der Spielemacher (Broschiert)
Ich hatte grosse Hoffnungen bei diesem Buch, wurde es doch in diversen bekannten Spielezeitschriften wärmstens Empfohlen. Gute Lektüre von und über Spiele ist sehr SEHR selten am Markt anzutreffen, doch leider zählt dieses Buch nur eben "gerade noch" dazu. Gefühlte 50% der Seiten erzählen von der eher monoton wirkenden Kindheit des Autors, wobei leider nur interessante Randbereiche davon wirklich mit Spielen zu tun haben. Dennoch gibt es auch hier Lichtblicke in Form von einigen Anspielungen auf Klassiker der Amiga- und Commodore-Ära, die den Fan schmunzeln lassen. Auch die Gefühlswelt des Autors wurde passend zur Stimmung seiner damaligen Generation sehr gut in Szene gesetzt.Was diesem Buch jedoch fehlt, sind die wirklichen Besonderheiten. Die Story liest sich eher wie ein 08/15 Wirtschaftsthriller inkl. dem eingängigen Schema von Aufstieg und Fall der Hauptfigur. Unglücklicherweise verklemmt sich die Erzählung zwischen oberflächlichen Beschreibungen der Spielebranche und langweilt den Leser mit flach wirkenden, nicht näher ausgearbeiteten Charakter-Stereotypen. Dennoch vergebe ich NOCH 3 Sterne, denn "Der Spielemacher" ist ein durchweg flüssiges und stilsicher geschriebenes Buch, dass man sich zügig - wenn auch weitgehend emotionslos - in einem Stück durchliest. Wer sich hier wirklich tiefgreifende Einblicke in die Branche erhofft, wird leider herbe enttäuscht. Es bleibt stets bei den üblichen Oberflächlichkeiten, wie man sie aus den Medien bereits kennt. Wer mehr Details möchte, wird eher noch in den Kolumnen der gängigen Spiele-Fachzeitschriften fündig. Schade...sehr schade! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Insgesamt dann doch fünf Sterne,
Von Stefanie Augler (Bamberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Spielemacher (Broschiert)
...nanu, drei Monate nach Erscheinen noch immer keine einzige User-Rezension bei Amazon? Dann will ich mal: Ich habe erst geschwankt, ob ich vier oder fünf Sterne geben soll. Für vier Sterne spricht, dass sich der Anfang des Buchs etwas hinzieht. Er besteht aus Jugenderinnerungen des Helden an Partyexzesse, Naturerlebnisse, seine Clique usw. und hat nicht besonders viel mit Computerspielentwicklern zu tun, ausser dass der Held (oder eher Antiheld) Stefan schon in seiner Jugend Spiele machen wollte. Andererseits ist dieser Anfangsteil ein guter Kontrast zu den späteren Teilen des Buchs, die in der Gamesbranche spielen, sehr hektisch sind und wo es um Geld und Stress geht. Außerdem gewinnt der Held durch diesen ausführlichen Anfang an Tiefe. Deshalb dann doch im Ergebnis fünf Sterne."Der Spielemacher" ist ein wirklich ungewöhnliches Buch mit starker Sprache und viel Substanz - absolut nicht stromlinienförmig und schwer zu kategorisieren. Noch schwerer mit wenigen Worten zu beschreiben - vielleicht gibt es deshalb noch keine User-Rezensionen bei Amazon. Im Netz kann man aber schon einige Kritiken zu dem Buch finden (teils positiv, teils negativ). Das Bieler Tagblatt, eine größere Zeitung in der Schweiz, bringt es ziemlich gut auf den Punkt: Stephan arbeitet als Produzent von Videospielen. Sein Arbeitsalltag ist geprägt von hohem Arbeitsdruck. Seine künstlerischen Visionen werden dabei von Routine recht schnell entzaubert. In der rauen wirtschaftlichen Realität lernt Stephan in kürzester Zeit, was Verrat und Korruptionen bedeuten. Die vielen arbeitsreichen Jahre in der Branche hinterlassen körperliche wie seelische Spuren. Schliesslich ändert ein folgenschwerer Fehler sein Leben radikal, und Stephans Weg führt ihn nach Indien. Potential wird Wirklichkeit Während des Rückflugs von Neu Delhi nach München schliesslich lässt Stephan sein Leben Revue passieren und gelangt dabei zu erstaunlichen Einsichten. Mit diversen Rückblenden begleitet der Leser die Romanfigur zurück in seine Jugendjahre, in denen er beschliesst ein Computerspiel zu produzieren. Was anfangs nur müde belächelt wird, gewinnt nach und nach Potential und wird Wirklichkeit. Eine steile Karriere beginnt. Retroschwärmerei Autor Johannes Ulbricht ist ein Kenner der Szene und selber ein Fan von Video- und Computerspielen. Mit vielen kurzen Seitenhieben und Retroschwärmereien wird er gerade Fans, welche sich seit den frühen 70er Jahren mit der digitalen Kultur beschäftigen ein regelmässiges Schmunzeln aufs Gesicht zaubern, fühlen sich doch solche Leser direkt angesprochen und erinnern sich an die eigenen Jugendjahre. Die anfangs konfusen Parallelerzählungen von Gegenwart und Rückblenden mögen verwirren, doch wer sich mit den Erzählsträngen und den Zeitsprüngen erstmal angefreundet hat, wird das Buch so schnell nicht wieder aus der Hand geben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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