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Spiele der Stadt: Glück, Gewinn und Zeitvertreib Passagen des Spiels IV (Edition Angewandte) [Gebundene Ausgabe]

Ernst Strouhal , Manfred Zollinger , Brigitte Felderer
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Buchrückseite

Wenn die Arbeit getan ist und das Bedürfnis nach Sinn gestillt, dann spielt der Mensch. Nach dem Homo faber, der tätig ist in und an der Welt, nach dem Homo sapiens, der erkennen will um jeden Preis, hat der Homo ludens seine Stunde: Er feiert Feste, verkleidet sich, schiebt Hölzer über Bretter, taucht über die Scheinwelten des Spiels in Traumwelten, freut sich oder richtet sich daran zugrunde. Die Stadt schafft Spielräume, zugleich schafft das Spiel Stadträume: Sie vermitteln Glück, Gewinn und Zeitvertreib und konstruieren imaginäre Bilder der Stadt im Spiel. Dieses Verhältnis von Stadt und Spiel illustriert der großformatige Bild- und Textband „Spiele der Stadt“ – Band IV der Reihe „Passagen des Spiels“ – mit rund 250 Abbildungen; rund zwei Dutzend Textbeiträge von Historikerinnen, Kulturwissenschaftlern, Spiel- und Stadtforschern untersuchen am Beispiel Wiens die Spielräume der Stadt und ihre Entwicklung. Das Spektrum reicht von den Gesellschaftsspielen im privaten Raum der Familien über die Spiele in den Cafés, Parks und auf den Straßen bis zu den verbotenen Glücksspielen in den Hinterzimmern der Wirtshäuser. Anhand der Spiele werden auch die historischen, sozialen und kulturellen Veränderungen Wiens von etwa 1750 bis ins 20. Jahrhundert deutlich.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ernst Strouhal, Kulturwissenschaftler, a.o. Univ.-Prof. an der Universität für angewandte Kunst Wien. Bei SpringerWienNewYork zuletzt erschienen: Umweg nach Buckow (2009), En Passant (2010, gem. mit M. Ehn), Passagen des Spiels I–III (2010/2011, hrsg. gem. mit U. Schädler und M. Fuchs). Manfred Zollinger, Historiker, Lehrbeauftragter am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Wirtschaftsuniversität Wien. Zahlreiche Beiträge, internationale Ausstellungen und Bücher zur Geschichte des Glücksspiels in Europa, u. a.: Bibliographie der Spielbücher des 15. bis 18. Jahrhunderts, 1473–1700 (1996), Geschichte des Glücksspiels vom 17. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg (1997). Brigitte Felderer, freie Kuratorin, Kulturwissenschaftlerin, Gastprofessorin an der Universität für angewandte Kunst Wien. Zahlreiche internationale Ausstellungen und Publikationen. Bei SpringerWienNewYork u. a. erschienen: Rare Künste. Zur Kultur- und Mediengeschichte der Zauberkunst (2007, hrsg. gem. mit E. Strouhal).
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