In der Kurzbeschreibung las ich: "...Es wird gezeigt, wie sie photorealistische Grafiken [...] rendern [...]." Im Buch steht aber lediglich, dass es Programme gibt, mit denen man das kann, der Vorgang jedoch kompliziert ist und deshalb im Rahmen des Buches nicht darauf eingegangen werden kann. Wozu dann der reißerische Hinweis? Der Hauptteil des Buches besteht aus Programmlistings mit leider nur wenig Kommentar. Die verwendete Grafikschnittstelle ist uralt (WinG) und die Problematiken, auf die dann endlich einmal näher eingegangen wird, sind -für jemanden, der sich an die Spieleprogrammierung heranwagt- trivial. ("Wie stelle ich fest, dass die Spielfigur mit dem Kopf angestoßen ist?", "Wie erzeuge ich ein Windows-Fenster?") Zu allem Übel ist dann auch noch der Stil der Beispielprogramme teilweise nicht gerade elegant. (Quick 'n dirty) Fazit: Dieses Buch ist wirklich nicht zu empfehlen, ausser als Nachschlagwerk zur Windows - Multimediaschnittstelle.