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Spielarten des Geistes
 
 
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Spielarten des Geistes [Taschenbuch]

Daniel C. Dennett , Sebastian Vogel
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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Goldmann (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442151112
  • ISBN-13: 978-3442151110
  • Größe und/oder Gewicht: 18,3 x 12,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 528.277 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.02.2000
Wolfgang Kersting refereriert das Buch in seiner Besprechung mit gelehrten Vokabeln. Dennett, der in seinem Buch "Bewusstsein" neu zu definieren sucht, scheint vor allem bei den Philosophen Rat gesucht zu haben. So bescheinigt Kersting seiner Evolutionstheorie "Hegelianismus" und eine "durch und durch anticartesianische Moral". Gleichzeitig erinnert der Autor unseren Rezensenten jedoch an den Tierfilmer Grzimek und – noch schlimmer – der Band liest sich "wie eine Volkshochschulversion von Kants Kritik der Teleologischen Urteilskraft". Alles in allem scheint Kersting mit dem Buch jedoch zufrieden zu sein. Vielleicht findet er es nur etwas zu verständlich geschrieben?

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Geistvolle Untersuchung des - nicht nur menschlichen - Geistes

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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Gut gemeint zwar, doch nicht ideal umgesetzt, 15. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Spielarten des Geistes (Taschenbuch)
Vielleicht ist bei der Übersetzung etwas abhanden gekommen, aber im Großen und Ganzen ist der Schreibstil Dennets nicht sehr einladend. Auch zieht er zum Teil nach langatmigem Herumreiten auf Details plötzlich elementare Schlüsse aus dem Nichts, wovon ich manche persönlich für falsch halte. Etwa, daß das Geheimnisverbergen Grundlage der informatischen Entwicklung des Bewußtseins sein soll. Er verharrt im ideologischen Prinzip des ständigen Konkurrenzkampfes, obwohl sich genausogut die gleichen Entwicklungen - wesentlich positiver - aus kooperativen Anstößen ableiten ließen. Letztenendes bleibt allerdings ein trotzdem noch verhältnismäßig guter Eindruck zurück. Ich persönlich fand sein Buch nur äußerst vorhersehbar. Wie ein Film, bei dem man schon eine halbe Stunde voraussehen kann. Ein paar interessante Details haben dann aber doch den Kauf gelohnt.

Seine Grundaussagen - unser Bewußtsein ist im Prinzip nichts besonderes, außergewöhnliches; und für die Ethik spielen Schmerz und besonders Leiden eine viel größere Rolle als das Bewußtsein respektive der Geist - sind durchaus positiv zu bewerten. Trotz oder gerade weil sie von einem Philosophen stammen.

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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Geistreich, 17. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Spielarten des Geistes (Taschenbuch)
Am Beginn des 3. Jahrtausends ist es Zeit, das Menschenbild aus materialistischer Sicht konsistent zu formulieren. Die Bedeutung von Intention und was sie in die Welt bringt, wird gut dargelegt. In diesem Sinne ist dieses Buch ein Ergänzungsband von "Darwins gefährliches Erbe".

Dennett zeigt, was uns ausmacht, was uns von vielen Tieren unterscheidet. Er zeigt, warum die Sprache ein so herausragendes Merkmal von uns Menschen ist. Damit wird das Buch "Die Philosophie des Bewusstseins" fortgesetzt.

Ohne es zu erwähnen, deckt sich dieses Menschenbild mit dem der Integrativen Therapie. damit zeigt sich, dass verschiedene Disziplinen unabhängig zu den selben Schlüssen kommen.

Dennett zeigt den philosophisch-biologischen Weg zu diesem Menschenbild und hat damit eine aktuelle Zusammenfassung des materialistischen Standpunktes gegeben.

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12 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Lichtblitz nach dem anderen..., 5. September 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Spielarten des Geistes (Taschenbuch)
Dennet ist ein genialer Spekulant des Geistes, des Bewußtseins. Dort wo Neuroanatomen noch immer Säugetiergehirne aufschnippeln und reinschauen, um den Geist zu finden, da entwickelt Dennet aus den bekannten Thesen des Darwinismus und dem, was wir aus der Computerentwicklung kennen, eine neue Theorie unseres Ich. Höhepunkt sind seine Thesen zum brandneuen Forschunsgebiet der Memetik, wie sie von Blackmore und Wegener derweil ausformuliert wurden: Der Ausgangspunkt: Wir sind nur Replikationsmaschinen. Unser Körper, geschaffen, um den digitalen Code der DNA zu schützen, zu transportieren und letztlich zu replizieren. Unser Bewußtsein: Im Rahmen der Erziehung auf die Wetware des Gehirns aufgeladene Meme (v. Memoria), zu erinnernde Einheiten wie Texte, Melodien und Grafiken. Die Memetik belegt: Der Mensch ist eine Replikationsmaschine, programmiert zur Replikation von Genen und Memen. Oder wie lange haben Sie heute mit dem Kopieren von Texten, Schreiben von e-mails etc. verbracht? Dennet besitzt den Schneid, diese Wahrheit von der ersten Seite an zu bekennen und den selbstverliebten Leser zu demontieren. - In das was er ist: Eine replikatorversklavte Maschine.
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