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Das Spiel geht weiter / Herz gewinnt Taschenbuch – 2004


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Taschenbuch, 2004
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Mira; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899411404
  • ISBN-13: 978-3899411409
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 411.832 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Als der Motor ihres Wagens eine Meile vor Las Vegas stotterte und schließlich endgültig aufgab, erwog Darcy Wallace ernsthaft, einfach zu bleiben, wo sie war, und unter der erbarmungslosen Wüstensonne zu verdorren. Sie hatte noch genau 9 Dollar 37 in der Tasche und eine lange Fahrt hinter sich, die nirgendwohin führte.
Dass sie diese klägliche Summe überhaupt noch besaß, war pures Glück, denn am vergangenen Abend hatte man ihr in einem Imbiss gerade außerhalb von Utah die Handtasche gestohlen. Das aufgeweichte Hühnchensandwich war wohl die letzte Mahlzeit für sie gewesen, und das Zehn-Cent-Stück, das sie zufällig noch in ihrer Hosentasche gefunden hatte, auch das letzte Wunder, auf das sie hoffen konnte.
Ihren Job und ihr Zuhause in Kansas hatte sie aufgegeben. Sie hatte keine Familie mehr und nichts, wohin sie zurückkehren konnte. Ihr war nichts anderes übrig geblieben, als ihre wenigen Habseligkeiten zu packen und alles hinter sich zu lassen.
Nach Westen war sie nur gefahren, weil ihre Kühlerhaube in diese Richtung gezeigt hatte, und sie hatte es als ein Zeichen genommen. Sie hatte sich ein Abenteuer versprochen, eine ganz persönliche Odyssee - und ein neues, besseres Leben.
Nur von all den Frauen zu lesen, die der Welt mutig die Stirn boten und sich ihren eigenen Weg suchten, war nicht mehr genug gewesen. Es war Zeit, selbst etwas in Angriff zu nehmen.
Wenn sie geblieben wäre, wäre sie in ihren alten Trott zurückgefallen. Wieder. Sie hätte getan, was man ihr sagte. Wieder. Und wäre ihr restliches Leben von unerfüllten Träumen und nagender Reue verfolgt worden.
Doch jetzt, eine lange Woche, nachdem sie sich mitten in der Nacht davongeschlichen hatte, begann sie sich zu fragen, ob ihr nicht einfach nur ein ganz normales Dasein bestimmt war. Vielleicht hätte sie sich mit dem, was das Leben ihr bot, zufrieden geben und den Blick gesenkt halten sollen, anstatt ständig nachsehen zu wollen, was hinter der nächsten Wegbiegung liegen mochte.
Mit Gerald hätte sie ein gutes Leben erwartet, um das viele Frauen sie beneidet hätten. Ein Leben in einem hübschen Heim, mit vollen Kleiderschränken, die der Frau eines wohlhabenden Mannes angemessene Garderobe beherbergten, einem Sommerhaus in Bar Harbor und Winterurlauben in tropischen Gefilden.
Sie hätte nur das tun müssen, was man ihr sagte. Wann man es ihr sagte. Sie hätte nur ihre Wünsche und Sehnsüchte ein für alle Mal begraben müssen. Es hätte ihr eigentlich nicht schwer fallen dürfen. Schließlich hatte sie ihr ganzes Leben lang nichts anderes getan.
Doch es war ihr schwer gefallen.
Darcy schloss die Augen und legte die Stirn aufs Lenkrad. Was hatte Gerald nur an ihr gefunden? Es gab nichts Besonderes an ihr. Sie war intelligent und vernünftig, ja, und hatte ein Durchschnittsgesicht. Ihre eigene Mutter hatte sie oft genug so beschrieben. Dabei glaubte sie nicht einmal, dass es so sehr körperliche Anziehung von Geralds Seite war. Auch wenn es ihm wohl gefiel, dass sie klein und zierlich war. Leicht zu dominieren.
Himmel, er machte ihr Angst.
Sie erinnerte sich an seinen Tobsuchtsanfall, als sie sich ihr schulterlanges Haar abgeschnitten hatte. Wie eine Herrenfrisur.
Also mir gefällt es, dachte sie mit einem Anflug von Trotz, während sie sich durch die kurzen goldbraunen Locken fuhr. Und es ist mein Haar.
Glücklicherweise waren sie noch nicht verheiratet gewesen. Er hatte kein Recht gehabt, ihr zu sagen, wie sie auszusehen, sich zu kleiden und zu benehmen hatte. Und wenn sie nicht aufgab, würde er dieses Recht auch nie bekommen.
Sie hätte seinen Heiratsantrag gar nicht erst annehmen dürfen. Sie war nur so müde gewesen, so ängstlich, so durcheinander. Auch wenn ihr schon bald darauf die ersten Zweifel gekommen waren und sie ihm schließlich den Ring zurückgegeben hatte, waren ihr sein Zorn und der Tratsch, der mit der ganzen Sache unweigerlich einherging, nicht erspart geblieben. Aber dann hatte sie herausgefunden, dass er verantwortlich dafür war, dass sie ihren Job verloren hatte und ihr die Kündigung ihres Apartments ins Haus geflattert war.
Er hatte sie verändern wollen. Und du hättest ihm diesen Gefallen fast getan, dachte sie, während sie sich mit dem Handrücken den Schweiß vom Gesicht wischte.
Zum Teufel damit, entschied sie und rang sich schließlich dazu durch auszusteigen. Dann hatte sie eben nur noch knappe zehn Dollar, keinen fahrbaren Untersatz und eine Meile Fußmarsch vor sich. Sie hatte es geschafft, Gerald zu entkommen. Und sie war endlich, mit dreiundzwanzig Jahren, ganz auf sich gestellt.
Ihren Koffer ließ sie im Wagen und nahm nur die voll gestopfte Einkaufstasche mit, die alles enthielt, was ihr wirklich wichtig war. Dann machte sie sich zu Fuß auf den Weg. Sie hatte die Brücken hinter sich abgebrochen. Jetzt würde sie endlich sehen, was hinter der nächsten Ecke lag.
Sie brauchte eine Stunde, um an ihr Ziel zu gelangen. Sie hätte nicht erklären können, warum sie weiter an der Landstraße 15 entlangtrottete, fort von der verstreuten Ansammlung von Motels und auf die glitzernde Skyline von Las Vegas zu. Sie wusste nur, dass sie dort sein wollte, wo all die bunten Lichter blinkten.
Die Sonne schickte sich an, hinter den westlichen Spitzen der roten Berge zu versinken. Darcys unaufhaltsam wachsender Hunger hatte sich in einen dumpfen Schmerz verwandelt. Sie erwog, irgendwo eine Pause einzulegen, um einen Happen zu essen und sich ein bisschen auszuruhen, aber es hatte etwas Beruhigendes an sich, einfach monoton einen Fuß vor den anderen zu setzen, den Blick auf die spektakulären Hoteltürme gerichtet, die in der Ferne glitzerten.
Wie sie wohl von innen aussahen? Sie malte sich eine knisternde Atmosphäre aus, mit einem Anflug von Verruchtheit, in der das Spielfieber sich umtrieb. Sie würde sich in einer dieser mit allem Prunk ausgestatteten Lasterhöhlen einen Job suchen und bei jeder Show in der ersten Reihe sitzen. (...)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Katzenpfote am 22. Januar 2007
Verifizierter Kauf
Zwei sehr tolle Geschichten die wieder in den Familienclan MacGregor eingebettet sind:

1.) Das Spiel geht weiter

Keine starke selbstbewusste und weltgewandte Frau steht diesmal im Mittelpunkt und sie wird auch nicht dazu - sie bleibt bis zum Schluss eine verirrte Elfe aus Kansas - aber sie findet zumindest ihren Stolz und ihren Mut. Agressiv wie eine Raubkatze kommt indes Mac Blade daher - was für ein tolles Paar. Mir haben die beiden Protagonisten unheimlich gut gefallen - sie fallen aus dem Rahmen, sie bezaubern und sie fesseln vor allem.

Was mir noch aufgefallen ist: In "Der Zauberer von Oz" (vielleicht kennt jemand dieses sehr bekannte amerikanische Kinderbuch) wünscht sich Elli aus Kansas umbedingt wieder nach Hause zu kommen. In diesem Band wünscht sich das Mädchen aus Kansas auf KEINEN Fall wieder nach Hause (nach Kansas)zurückzukehren - ich weiss nicht ob diese Parallelen absichtlich waren, doch fand ich sie unheimlich amüsant.

2.) Herz gewinnt

Wenn man geglaubt hat, dass Grant Cambell der brummigste Bär der Liebesromanzen-Geschichte sei, dann sollte mna dringend diese Geschichte lesen: Preston steht ihm in nichts nach. Davon lässt sich aber eine atemberaubend sympathische Cybill nicht abschrecken. Vor allem die faszinierend lebensbejahende Heldin hat es mir wirklich angetan, lest diese Geschichte durch und geniesst diese gelungene junge Frau. Und was für eine tolle und spannende Mischung sie mit dem Brummbären Preston abgibt ist ......

Natürlich tauchen in beiden Geschichten richtig viel MacGregor-Clan auf - juhu. Nur das stark fortgeschrittene Alter von Daniel MacGregor wirkt doch ziemlich depremierend.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sabrina Klinter am 23. September 2004
Im ersten Buch "Das Spiel geht weiter" trifft man auf Mac Blade, der das Casino `Comache' in Las Vegas leitet. Hier trifft er auf die arme Darcy Wallace, welche mit ihrem letzten Dollar den Jackpot des Casinos knackt, und somit 2 Millionen Dollar gewonnen hat. Da Mac weiß, wie leicht viel Geld die falschen Freunde anlocken kann, versucht er Darcy vor solchen Freunden zu bewahren und fängt an sie zu begehren.
Im zweiten Buch "Herz gewinnt" trifft Cybil Campbell auf ihren neuen Nachbarn, den geheimnisvollen McQuinn, welchen sie erst für einen erfolglosen Musiker hält und bietet ihm an, ihm zu einem Job zu verhelfen. Als sie allerdings seinen vollen Namen erfährt - Preston McQuinn - ein bekannter Autor, ist sie ihm wegen dieser Täuschung böse. Was sie allerdings nicht ahnt ist, das der große MacGregor ihr diesen vor die Tür gesetzt hat. Allerdings müssen erst schlimmer Erfahrungen von Presten verarbeitet werden, damit er wieder vertrauen kann.
Was wären MacGregor Bücher ohne die turbolenten Situationen die die zukünftigen Paare zu meistern haben, um zusammen glücklich zu werden. und vor allem was wären diese Bücher ohne den kupplerischen Daniel MacGregor, welcher einen mit seiner Art immer wieder zum Lachen bringt?!
Es war auf jeden Fall wieder sehr belustigend und man freut sich schon auf tolle neue Geschichten mit den MacGregors. Alles in allem sind diese Bücher sehr empfehlenswert.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hippolyta am 12. Januar 2005
Ich denke nicht, dass diese Buch eins ihrer besten ist aus dieser Reihe, da erstens die Geschichte mit dem armen kleinen Mädchen, dass sich als naives Dummchen und später als weltgewandte Frau gibt, und dem wundervollen Mann, der ein Herz aus Gold hat, aber gern mal den harten spielt, wirklich überzeugend ist. Außerdem fehlt mir auch hier der Biß, den ich gerade im ersten Band so sehr genossen habe. Zweitens, was mir allerdings ab dem dritten Band auffällt, ist die Reihenfolge der Bände falsch.Die richtige Reihenfolge müsste eigentlich Band eins , zwei fünf, vier ( nur die erset Geschichte) und dann drei anschließend die Geschichte von Cibyl im vierten Band. Ansonsten nimmt man sich etwas vorweg und fängt mit dem letzten an und weiß am Ende schon wer Kinder bekommt und wer heiratet. Das sind aber auch die zwei einzigen "Übel", die mir aufgefallen sind. Ansonsten ist die zweite Story, besser gelungen in meinen Augen und hat mich auch lächeln lassen. Deshalb kann ich auch dieses Buch zum Lesen empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 11. November 2004
Ich liebe sie, die MacGregors mit ihrem eigenwilligen Familienoberhaupt Daniel MacGregor.
Nora Roberts ist mal wieder eine wunderschöne Familienreihe, mit liebenswerten Persönlichkeiten gelungen.
Für mich mit die schönsten Bücher seit den "Quinns" und den "Gallaghers".
Ich freu mich schon auf den 5.Band
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