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Spiel auf Zeit [VHS]
 
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Spiel auf Zeit [VHS]

Nicolas Cage , Gary Sinise    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 0,70
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Produktinformation

  • Darsteller: Nicolas Cage, Gary Sinise, Gilbert Powell
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Touchstone
  • Erscheinungstermin: 11. Juli 2002
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RXIN
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.650 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Brian de Palmas Thriller aus dem Jahre 1998 ist ein gutes Beispiel für seinen opernhaften, überbordenden Inszenierungsstil (man denke an andere Filme dieser Art von ihm wie Mein Bruder Cain und Blow Out), bei dem das Aussehen einmal mehr über den Inhalt siegt.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Nicolas Cage in der Rolle eines gaunerhaften Polizisten mit einer Vorliebe für große Boxkämpfe. Ausgerechnet bei einem Weltmeisterschaftskampf, den er besucht, wird der amerikanische Verteidigungsminister das Opfer eines Attentates. Dessen Assistent (Gary Sinise) ist ein alter Freund von Cage, eine Tatsache, die es ihm nicht einfacher macht, das Attentat auf Grund von sich widersprechenden Aussagen zu rekonstruieren und aufzuklären -- was in dieser Form gewollte Ähnlichkeiten mit Akira Kurosawas Rashomon aufweist).

Das an den Haaren herbeigezogene Szenario gibt de Palma die Möglichkeit, seinen opernhaften Inszenierungsstil bis zum Exzess ausleben zu dürfen (allein die fast 15-minütige Eingangssequenz ist atemberaubend -- denn egal, wohin Cage geht, welche Etage er betritt, mit wem immer er spricht: Die gesamte Sequenz wird ohne einen einzigen sichtbaren Schnitt als ein einziger Kameraflug präsentiert). Wenn nun das Attentat rekonstruiert wird, erlebt der Zuschauer immer wieder Momente dieser Eingangssequenz -- diesmal jedoch aus vollkommen anderen Perspektiven, die das Erinnern an das, was man gesehen hat, erschüttern.

Die Geschichte verliert ihre Glaubwürdigkeit endgültig im letzten Akt des Filmes, obschon der Showdown unbestreitbar eindrucksvoll inszeniert ist. So siegt der Stil endgültig über den Inhalt. Doch Bitteschön: Es ist der Stil von Brian de Palma! --Tom Keogh

Video Jakob Kurzinhalt

Die große Fight Night" von Atlantic City steht bevor. Schwergewichts-Champion Tyler wird um seinen Titel kämpfen. Der protzige Detective Rick Santoro hat die Aufgabe, als Ehrengast den Verteidigungsminister in seiner Stadt willkommen zu heißen. Dessen Sicherheitsberater ist Kevin Dunne, ein alter Kumpel von Santoro, der eine blitzsaubere Offizierskarriere hingelegt hat. Doch die Wiedersehensfreude ist nur von kurzer Dauer. Als Dunne für einen kleinen Moment abgelenkt ist, fallen tödliche Schüsse auf den Minister. Mit einem Schlag werden 14.000 Zuschauer zu Zeugen, Verdächtigen oder Komplizen. In einem Wettrennen gegen die Zeit versucht Santoro, aus Aussagen und Überwachungsbändern den Tathergang zu rekonstruieren. Schon bald konzentrieren sich die Ermittlungen auf eine mysteriöse junge Frau, die unmittelbar vor dem Attentat mit dem Minister gesprochen hatte. Doch je mehr Puzzleteile aneinander gelegt werden, desto unglaublicher wird die ganze Geschichte. Niemand scheint wirklich der zu sein, der er zu sein vorgibt. Und schließlich sieht sich Santoro mit seiner eigenen zwielichtigen Vergangenheit konfrontiert."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Form über Inhalt 12. Februar 2005
Von Ein Kunde
Format:DVD
Dieser Film gehört wohl rein visuell betrachtet zum Atemberaubendsten, was Hollywood in letzter Zeit zusammengebracht hat. De Palmas Handschrift überzeugt immer wieder durch ihre Einzigartigkeit, es ist kein Wunder, dass man ihn zu den großen Meistern zählt. Doch leider versagt die Story umso mehr, je weiter man voranschreitet, und das Finale ist eine ausgemachte Katastrophe und an Einfallslosigkeit kaum zu überbieten. Ganz nach dem Vorbild des griechischen Dramas wird ein Deus ex machina in Form einer riesigen Stahlkugel herabgelassen, der die überbordende verwirrung durch "göttlichen" Eingriff auflöst, sodass alles zu einem relativ guten Ende kommt. Eigentlich Schade, der Film hätte vielleicht so wie Memento verkehrt erzählt werden sollen, dann wäre er wohl ein unvergessliches Meisterwerk geworden. Immerhin, Aussage und interessant dargestellte Stereotype Charaktere, brilliant dargeboten von Nicholas Cage und Gary Sinise, machen das ganze zu einem sehenswerten Ereignis.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Der s.g. Establishing Shot ist die erste Einstellung einer Sequenz, er soll den jeweiligen Ort dem Zuschauer vorstellen. Brian de Palmas "Spiel auf Zeit" beginnt mit solch einer langen Kamerafahrt, die die Hauptfiguren und den Handlungsort des Film darstellt. Wir befinden uns in der riesengrossen "Casino Arena" in Atlantic City. Fernsehteams aus aller Welt berichten live von dem hier bald stattfindenden Weltmeisterschafts-Boxkampf im Schwergewicht mit dem beliebten Stan Shaw (Lincoln Tyler).
Viel Zuschauerprominenz ist angekündigt, darunter auch der am Boxen interessierte US-Verteidigungsminister.
Wir folgen in diesem 15 minütigen von Brian de Palma atemberaubend realisierten Intro einem quasselnden nervigen Großmaul-Cop namens Rick Santoro (Nicholas Cage), der hier freizeitmässig unterwegs ist und dann auch seinen ehemals besten Freund Kevin Dunne (Gary Sinise) trifft. Dieser hat als rechte Hand des Ministers die Aufgabe für dessen Sicherheit zu sorgen.
Diese Szene ist so gut gemacht, dass man das Gefühl hat, sie wäre in einem Rutsch gemacht, die Form dieser Darbietung ist atemberaubend und es verschlägt einem fast die Sprache. Tatsächlich enthält sie einige sehr geschickt platzierte Schnitte, die für den Zuschauer auf den ersten Blick nicht offensichtlich sind.
Dann geht der Boxweltmeister zu Boden, es fällt ein Schuss, der Minister ist getroffen, der Zuschauer vom Sog der schwindelerregenden Kamerafahrten erfasst...und nun heisst es: Halle abriegeln, Attentäter suchen. Die beiden Freunde tun sich zusammen. Schritt für Schritt ermitteln sie aufgrund der Zeugenaussagen. Aufnahmen von Überwachungskameras werden rekonstruiert. Aus diesem Puzzle setzt sich allmählich ein neues Bild zusammen. Bald wird eine grossangelegte Verschwörung sichtbar...
Mit seinen gewohnt filmischen Finessen baut De Palma die Vorgänge auseinander, um sie anschließend aus anderem Blickwinkel wieder völlig anders zusammenzusetzen. So entsteht puzzleartig ein Thriller, der seinen Reiz eher aus der filmischen Umsetzung bezieht.
Es gibt immer wieder Kameraeinstellungen vom Feinsten, genauso gut wie die fulminante Eröffnung ist die Jagd in den Hotelkorridoren und der Blick auf diverse Hotelzimmer. Brian de Palma ist zweifelsohne auf diesem Gebiet ein grossartiger Könner.
Die Story hat natürlich ein paar Logiklöcher, aber die sind eigentlich angesichts der formalen Qualitäten des Films locker zu verschmerzen.
Lediglich das Ende flacht dann etwas ab...was aber angesichts der vorher getätigten filmischen Achterbahnfahrt nicht sehr verwundert. Der Schluss ist einfach ganz normal und konventionell für die Auflösung des Hochglanz-Thrillers.
Der Film kam leider bei der Kritik nicht gut weg. Wieder einmal wurde bemängelt, dass bei Palma Form vor Inhalt gesiegt hat. Dieser Einwand ist zwar nicht falsch, aber man sollte berücksichtigen, dass de Palma ein Meister des Visuellen ist.
Auch Nicholas Cage wurde kritisiert, er wäre fehlbesetzt. Was ich gar nicht nachvollziehen kann: Ich bin zwar kein Fan von Cage, aber hier spielt er extrem glaubwürdig einen nicht immer sympathischen, eher aufdringlichen Cop, der aber im Laufe der Ermittlungen vor nicht absehbare persönliche Probleme gestellt wird und sich entscheiden muss....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
!!! De Palma`s Opus Magnum !!! 20. November 2008
Format:DVD
Bei Spiel auf zeit läuft regiesseur brian de palma meiner meinung nach, nach scarface, untouchables, carlitos way und mission impossible, zur hochform auf. Nach dem schlichtweg perfektem vorspann kann man sich nicht mehr sattgucken an den durchgestylten hochglanzbildern und dabei hat das alles gleichzeitig auch noch eine spannungswirkung, die man sich garnicht vorstellen kann: wenn die kamera fast 20 minuten lang am stück cage verfolgt und mal nur nach rechts oder links abweicht, kann man garnicht mehr abwarten was als nächstes kommt oder um ihn herum geschieht. Und dann Boom !! Ein anruf, zwei schüsse, eine sexy rundenansagerin hält eine zahl hoch, eine andere myseriöse frau neben ihm streitet gerade mit dem minister der wiederum von den schüssen tödlich erwischt wird. Das alles ist nur der vorspann und das verspricht einen saftigen thriller puzzle wie es nur ein de palma machen kann. Ich weiss, einige halten das ende etwas zu actionarm aber es muss ja nicht immer meiner meinung volle action sein, dafür ist es aber volle "thrilling" unterhaltung, und nicolas cage ist zwar ein cop aber irgendwie hat er den herrlich-bösartigen humor von "face/off", der seine dinge auch nicht immer mit rechten dingen regelt. Er ist ein cop von der strasse und anders als sein langjähriger freund gary sinise, der karriere beim sicherheitsdienst gemacht hat und es cage auch immer wieder anbietet in seiner truppe mitzumachen, fühlt er sich sichtlich wohl auf der strasse zu arbeiten. Alles in allem perfekt zusammen konstruierter Krimi puzzle im höchsten hollywood niveu!!!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Kann man sich anschauen muss man aber nicht!
Eigentlich kann ich zu dem Film nur eines sagen "Naja", der Film ist Storytechnisch sehr langweilig und bietet nicht sehr viele Überraschungen, da man nach 30 Minuten schon... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von OnceBitten veröffentlicht
Anachronistisch und eine Schande
Buena Vista üblich gibt es nicht den Hauch einer Beigabe. Lediglich das Inlay weist in mehreren Sprachen auf die Bedienung des Menüs und seiner Kapitel hin, that´s it. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. September 2009 von Claudius Herbst
Guter Thrill
Während eines Pay-TV-Boxkampfes, der aus der Arena eines Spielkasinos in Atlantic City übertragen wird, erschießt ein beauftragter Attentäter den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2009 von Ghostrider
Die erste viertel Stunde super, das Ende, naja, seltsam
Wenn man ein Fan von virtuosen Bildern hat, wird man vor allem an der ersten viertel Stunde seine Freude haben, alleine dafür ist meiner Meinung nach die Anschaffung dieses... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2006 von pseudonym
Geht so, aber nicht empfehlenswert !
Ich hatte diesen Film damals im Kino mit einem Freund gesehen und muß sagen, daß er mir nicht sonderlich zusagte. Lesen Sie weiter...
Am 19. Juli 2004 veröffentlicht
Typisch Cage!!
Die Rolle passt überhaupt nicht zu Cage, eher sollte er der Bösewicht sein, nicht Gary Sinise. Lesen Sie weiter...
Am 2. Dezember 2002 veröffentlicht
Thrilling pur!!!
Brian De Palma hat mit diesem Thriller eine Meisterleistung in Sachen Spannung erreicht. Nicolas Cage ist Rick Santoro, der einen Mord an dem Verteidigungsminister aufklären... Lesen Sie weiter...
Am 30. Juni 2002 veröffentlicht
Brillante Bilder, toller Film
In diesem Movie glänzt Nicolas Cage mit toller schauspielerischer Leistung. Am Rande eines Boxkampfes gerät er in den Kugelhagel einer geschickt gestrickten Mord-Intrige. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2001 von Dirk Adam
Form über Inhalt
Ein Fernseher. Zu sehen ist eine Moderatorin, die sich während eines Sturms vorbereitet auf die Übertragung des Boxkampfes des Jahres in Atlantic City. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. März 2001 von Michael Himpler, michael.himpler@ruhr-uni-bochum.de
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