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Das Spiel des Patriarchen. Commissario Montalbano lernt das Staunen. Roman Gebundene Ausgabe – 21. August 2002


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 315 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Verlag); Auflage: 4 (21. August 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785715250
  • ISBN-13: 978-3785715253
  • Originaltitel: La gita a Tindari
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,1 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 482.776 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Ob ein Autor wohl stolz oder eher eifersüchtig ist, wenn der Held seiner Krimis drauf und dran ist, ihm den Bekanntheitsgrad streitig zu machen? Andrea Camilleris Commissario Salvo Montalbano ist sicherlich so eine Figur, die nun auf gut 300 Seiten einen neuen Fall vor sizilianischer Kulisse zu lösen hat: altbekannt, vertraut, sympathisch, so eine Mischung aus Brummbär und gutmütigem Kumpel, dazu natürlich ein schlauer Fuchs, erfahren und routiniert, ein guter Esser und Feinschmecker allemal -- so viel Zeit muss sein. So kennt man ihn, Montalbano, der mit seinen "Methoden, die oft und gerne die Grenzen zur Illegalität überschreiten," nicht ganz unangefochten ist.

Und dann: Ein junger Mann wird ermordet, ein altes Ehepaar, das im gleichen Haus wohnt, verschwindet spurlos und natürlich ist da die sizilianische Mafia, die ihre Finger mit im Spiel hat. Ganz klar, irgendwie hat das alles miteinander zu tun, auch wenn die einzelnen Geschehnisse zu Beginn noch astronomisch weit auseinander liegen. Montalbano und sein Team, allesamt weder sklavische Handlanger noch gesichtslose Hintergrundfiguren, leisten seziererische Puzzle- und Aufdeckungsarbeit.

Camilleris Krimis haben keine Eile mit spektakulären Verbrechen, überfallen den Leser nicht brutal und plump mit hohler Action und faden Effekten, sie bleiben ruhig und sacht, aber wirklich nie langweilig. Stetig fließend verbünden sich die vielfältigen Ebenen des Geschehens filigran gesponnen und spannend im furiosen Höhepunkt. Der kommt dann schließlich doch so plötzlich, dass man etwas Mühe hat, angesichts der verwickelten verbrecherischen Machenschaften den Überblick zu behalten.

Dennoch: Der Bestsellerautor mit dem Händchen für Millionenauflagen versteht es auch in seinem neuen Buch, Commissario Montalbano und seinen kniffeligen Fall zu einer letztlich runden Kriminalgeschichte zusammenzuführen. --Barbara Wegmann

Rezension

Endlich! Das fünfte Montalbano-Hörspiel von Andrea Camilleri ist auf dem Markt. Der sympathische sizilianische Serienheld besticht durch unkonventionelle Ermittlungsmethoden, einen etwas harschen Umgangston mit seinen Mitarbeitern und seine in vieler Hinsicht etwas altmodischen Ansichten. Er ist ein Einzelgänger, und man kann ihn getrost etwas skurril nennen. Was weiter niemanden stört, denn der Commissario löst mit seinem untrüglichen Gespür jeden Fall.

Auch diesen, obwohl man fast schon glauben musste, Salvo Montalbano wäre abgeschrieben. Nicht mehr auf der Höhe der Zeit, mit Computer und Internet nicht allzu vertraut, und deshalb gerade gut genug für einfache Fälle. Doch er muss für einen Kollegen einspringen und einen Mordfall übernehmen. Und er tut dies und zeigt allen, was echtes kriminalistisches Gespür ist.

Es ist unglaublich, wie intensiv und wirklich bis zur letzten Minute in diesem Hörspiel die Spannung aufrecht erhalten bleibt. Selbstverständlich ahnt man, dass zwischen dem Tod des jungen Mannes und dem Verschwinden des alten Ehepaares - es wohnt im selben Haus - ein Zusammenhang bestehen muss. Und es tun sich auch nachvollziehbare Fragen auf: Weshalb konnte der Tote einen derart aufwändigen Lebensstil führen? Woher hatte das alte Ehepaar die 50.000 Euro auf dem Sparbuch? Aber irgendwie kommt man nicht weiter. Hat keine richtige Spur, noch Ahnung. Okay, die Mafia spielt wieder eine Rolle und ein bekannter Herzchirurg mit seiner bildhübschen Frau, die ein Verhältnis mit dem Toten hatte. Dennoch: Bis zum Ende fiebert man der Auflösung entgegen.

Andrea Camilleri wurde 1925 in dem sizilianischen Küstenstädtchen Porto Empedocle geboren. Er lebt in Rom und arbeitet als Drehbuchautor und Theaterregisseur. Durch seine Krimis wurde er seit 1994 eine Instanz. Neben Büchern mit dem Serien-Kommissar Montalbano hat er auch historische Romane geschrieben. Camilleri lehrt seit mehr als 20 Jahren an der Accademia d'arte drammatica.

Dieses Hörspiel aus dem SWR setzt die Serie der Commissario Montalbano-Hörspiele auf dem erwartet hohen Niveau fort. Unter der bewährten Regie von Leonard Koppelmann, begleitet von der ausdrucksstarken Musik Henrik Albrechts setzt die geniale Sprecher-Crew diesen unglaublichen Krimi in Szene. Das Zusammenspiel aus Horst Mendrochs etwas heiserer Erzählerstimme und Gerd Wamelings überzeugender Interpretation des sizilianischen Commissario garantiert spannende Unterhaltung vom Allerfeinsten. Auch die restlichen Sprecher geben den Figuren ihr unverkennbares Profil und überzeugen durchwegs in den perfekt inszenierten Dialogen. Bleibt nur noch eine Frage: Wann kommt das nächste Hörspiel?

Hörspiel, Spieldauer: ca. 110 Minuten, 2 CD. Mit Booklet. Auch als MC erhältlich. -- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 5. Juni 2003
Format: Taschenbuch
Montalbano löst in diesem Buch seinen fünften Fall - dieses Buch hat mir von allen bisherigen am besten gefallen.
Erfreulich bekannt sind die Hauptfiguren: neben dem Kommissar sind dies Mimi Augello, der „womanizer", und Fazio, der Mann für die groben Aufgaben. Köstlich in einer Quasi-Nebenrolle der dümmliche Polizist Catarella, der zwar große Probleme mit der Rechtschreibung hat und gedanklich sehr schwerfällig umhertapst, der aber, im Gegensatz zu seinem Chef, sich mit Computern ausgezeichnet auskennt. Ebenso bekannt sind Montalbanos merkwürdiges Verhältnis zu seiner weit entfernt lebenden Freundin Livia und seine ausgesprochene Vorliebe für gutes Essen. Daraus entsteht auch eine der witzigsten Stellen im Buch: Montalbano findet im Kühlschrank, von seiner Haushälterin zubereitet, sein Lieblingsessen, will es verschlingen, stürzt allerdings zuerst zum Telefon, ruft Livia an, um anschließend erst sein Essen zu sich zu nehmen: „Jetzt konnte ihn wirklich niemand mehr beim Essen stören"!!!
Zur Handlung des Buches sei nur so viel verraten, dass zunächst ein junger Mann vor seinem Haus erschossen wird. Im gleichen Haus wohnt ein älteres Ehepaar, das verschwindet. Montalbano forscht in beiden Fällen nach den Umständen bzw. dem Täter und stellt bald fest, dass zwischen diesen beiden Fällen ein enger Zusammenhang besteht.
Die Methoden, derer er sich bei seinen Nachforschungen bedient, sind keine modernen, im Gegenteil: wenn er nicht mit seinen Ermittlungen weiterkommt, setzt er sich unter einen Olivenbaum und „spricht" mit diesem.
Zum Titel des Buches sei nur noch angemerkt, dass selbstverständlich auch in diesem Buch bzw.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "buechertrinker" am 27. Oktober 2002
Format: Taschenbuch
Ich bin nicht der Ansicht, dass dieser neue Fall keine Längen hat und gut aufgebaut ist. Die Geschichte, d.h. ein Mord an einem jungen Mann, das Verschwinden eines alten Ehepaares und letztendlich der Mord an einem Enkel eines Mafiabosses, ist sehr gut erzählt und enthält alles, was die Liebhaber der Geschichten Camillieris schätzen. Und, sie bleibt spannend bis zum Schluss. Der Charakter des Commissario Montalbano ist nach wie vor exzellent ausgearbeitet und erhält einige schöne Details hinzu. Einige seiner Mitarbeiter gewinnen zwar mehr und mehr an Kontur - es bleibt dennoch primär eine "One-Man-Show". Auch in diesem Band haben mich einige liebevoll beschriebene Randfiguren begeistert, so zu Beispiel der Crisafulli einem Angestellten in einem Rathaus, der zum Beispiel mit dem durch Computer gewonnen Zeitgewinn (5 Minuten statt 2 Monate für eine Auskunft) nicht zurecht kommt und daher bei derartigen Vorgängen eine alkoholische Stärkung benötigt. An Kritik an der sizilianischen bzw. italienischen Gesellschaft bzw. deren Auswüchsen spart der Autor wie gewohnt nicht. Auch wenn das die Meinung eines Einzelnen ist, empfinde ich diesen Einblick als authentisch und interessant. Leider werden immer wieder sizilianische Gerichte so lecker beschrieben, dass trotz der Spannung die Konzentration leidet, weil der Magen sich vehement zu Wort meldet. Letztendlich stellt dieser vorliegende Band wieder einen Krimi von sehr guter Qualität dar, auf den sich jeder Leser freuen darf
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dirk Diehm am 3. Mai 2005
Format: Taschenbuch
Der Roman stellt eine gelungene Gemengelage aus handfesterer, beinahe schon rustikal zu bezeichnender, Schreibweise einerseits und eleganter Erzählung andererseits dar. Ebenso, wie Camilleri italienische Ausdrücke in die Rede seiner Akteuere einflicht, muss man auch die - noch relativ harmlosen - Kraftausdrücke keineswegs mit der Lupe suchen. So bietet der Roman nicht nur Unterhaltung und Spannung allein aufgrund seiner Handlung, auch die kleineren Stichelleien und der verbale Schlagabtausch zwischen den Beteiligten regt des öfteren zum Schmunzeln an. Schnell fliegen so die Kapitel dahin, die Handlung schreitet voran, ohne allerdings frühzeitig ihr Geheimnis zu verlieren. Fesselnd, beeindruckend, spannend und insbesondere sehr unterhaltend ist auch der fünfte Fall des Commissario Montalbano, den Andrea Camilleri, zugleich mit einem weiteren Einblick in die Welt Siziliens, darbietet.
Ich habe den Roman in zwei Abenden, die sich glücklicherweise nicht bis in die tiefe Nacht erstreckt haben, durchgelesen und war mit dem Buch sehr zufrieden. Zum einen fesselt die Handlung auf ihre scheinbar oberflächlich und klar verlaufende Weise, zum anderen ist es der Schreibstil selbst, der das Lesen zum gern in Anspruch genommenen Vergnügen werden lässt. In schneller Weise fliegen die nicht allzu dicht bedruckten Seiten dahin, während die Phantasie dem Commissario „über die Schulter blickt". Dass ab und an auch mal ein Grund zum Schmunzeln vorhanden ist, belebt dabei meines Erachtens die Lektüre deutlich, wobei, um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, der Roman auch so keine juristentaugliche Trockenkost ist.
Eine klare Kaufempfehlung an Kriminalromanfans und andere Bücherwürmer.
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