Aus der Amazon.de-Redaktion
Das Genre des Italo-Westerns erreichte durch Sergio Leones großartig mythischen Film
Spiel mir das Lied vom Tod seinen Höhepunkt. Nach einer Reihe internationaler Film-Hits mit Clint Eastwood in den Hauptrollen, übertraf sich der Regisseur mit dieser spektakulären, überlebensgroßen Pferde-Oper über die Eroberung des amerikanischen Westens selbst.
Die unheilige Dreifaltigkeit des italienischen Kinos -- Leone, Bernardo Bertolucci und Dario Argento -- brütete die Geschichte einer Frau (Claudia Cardinale) aus, die sich in der Hoffnung, dass die transkontinentale Eisenbahn sie erreicht, bevor es ein böser Killer mit stählernem Blick (Henry Fonda) tut, an ihren Grundbesitz klammert. Derweil filmt Leone die Gesichter seiner Stars, als wären sie ausgedehnte Western-Landschaften, und ihre aufragenden Körper, als wären sie die Felsformationen in John Fords Monument Valley. --Jim Emerson
Produktbeschreibungen
Der gnadenlose Kampf der Eisenbahngesellschaften gegen die ansässigen Siedler liefert den dramatischen Hintergrund für dieses einzigartige Westernepos.
Kurzbeschreibung
"Der skrupellose Eisenbahnunternehmer Morton (Gabriele Ferzetti) versucht mit Hilfe eines eiskalten Killers (Henry Fonda) den Kampf um Macht und Geld für sich zu entscheiden. Jill (Claudia Cardinale) erbt das Grundstück ihres ermordeten Mannes. Dieses Grundstück versucht Morton als wichtigen Eisenbahnstützpunkt in die Hand zu bekommen. Ein "Fremder Mann" ersteigert das Stück Land und gibt es Jill zurück. Außer sich vor Wut fordert der Killer Frank den "Fremden" zum Duell...."
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Wegen des Alters der Tonspur ist das Perfekt objektiv nicht ganz haltbar, aber das meisterhafte MAstering in Bild und Ton und die liebevolle Ausstattung von stilsicheren Menüs bis zu den Extras verbieten eine andere Gesamtwertung. "Spiel mir..." ist von der Struktur und Umsetzung her ein perfekter Film. Die Gelasassenheit der Erzählweise und die ganz spezielle Ausdrucksform von Sergio Leone verleihen diesem Film eine Einzigartigkeit, die sonst vielleicht Kubrick- oder Billy Wilder-Werken anhaftet. Das besondere Flair verdankt das werk natürloich auch der eigentümlichen und ungeheuer ausdrucksintensiven Musik von Herrn Morricone, die vor keinem Geschmacksdiktat in die Knie geht. Die CinemaScope-Bilder dieses Filmes sind - Einstellung für Einstellung - unvergesslich und die Sünde, diesen Film in einer 4:3-VHS-Version auf den Mark geworfen zu haben, ist mit dieser DVD-Fassung vergeben. Absolut Sehenswert
Bild: Die Abtastung beschert dem Film endlich im Kinoformat und sie ist wunderbar. Dunkle Szenen zeigen fast rauschfrei Details, die bisher verschleiert waren (00.39.20, Saloon). Der Kontrast ist perfekt tariert und gibt dem Bild die Möglichkeit zu brillieren. Bei stechender Schärfe und einem eindrucksvollen Color Grading eine ausgezeichnet Masteringarbeit.
Ton: Wenn bei 00:20:30 das erste Mal das musikalische Hauptthema einsetzt, verschaft einem die neue 5.1-Mischung der englischen Version eine Zusatz-Gänsehaut. Aber auch die Geräusch-Kulisse vitalisiert das optische Geschehen sehr eindringlich. So rauscht der Zug bei 00.23.03 eindrucksvoll durch das Bild. Insgesamt ist dem 5.1-Ton eine stimmige Weiträumigkeit zu bescheinigen. Natürlich weist die alte Tonspur gewisse technische Mankos auf, so dass das Frequenz-Spektrum nicht die Breite aktueller Produktionen erreicht und keine wirkliche Authentizität im Sound erreicht wird, aber die Bearbeitung ist superb und mit größter Sorgfalt vorgenommen worden. --movieman.de
VideoMarkt
Die Ex-Prostituierte Jill kommt aus New Orleans in den Westen, um an der Seite des Farmers McBain ein neues Leben zu beginnen. Doch ihr Mann ist tot, ermordet von den Chefs der Eisenbahngesellschaft, auf deren zukünftiger Trasse er siedelte. Jill denkt nicht daran, klein beizugeben, und nimmt auf eigene Faust den Kampf um das Land auf. Ein gutmütiger Outlaw und ein geheimnisvoller Fremder, der mit dem Oberkiller der Eisenbahner noch eine Rechnung offen hat, kommen ihr dabei zu Hilfe.
Video.de
Im Jahre 2 nach Eastwood drehte Sergio Leone zu Füßen des Monument Valley, also inmitten angestammten John-Ford-Landes, diese weithin als Quintessenz des Italowestern gefeierte Hommage an den American Dream. Das im wahrsten Sinne des Wortes zeitlose Meisterwerk, in dem schon mal zehn Minuten lang kein Wort gesprochen wird (und auch sonst nicht viel passiert), strotzt nur so vor stilistischen Innovationen und verdankt seiner Kameraarbeit bzw. dem Jahrhundertsoundtrack von Ennio Morricone mindestens ebensoviel Wirkung wie dem Spiel seiner exzellenten Besetzung. Am Drehbuch werkelten neben Leone und Sergio Donati auch die späteren Regiegötter Bernardo Bertolucci und Dario Argento.
Blickpunkt: Film
Ein Mundharmonikaspieler mischt sich in den Kampf zwischen einem Eisenbahnunternehmen, Killern, Siedlern und undurchsichtigen Freunden beim Bau der Eisenbahnlinie in Richtung Pazifik und rächt sich für den lange zurückliegenden Mord an seinem Vater. - Leone total!
Kurzbeschreibung
Der skrupellose Eisenbahnunternehmer Morton versucht mit Hilfe eines eiskalten Killers den Kampf um Macht und Geld für sich zu entscheiden. Jill erbt das Grundstück ihres ermordeten Mannes. Dieses Grundstück versucht Morton als wichtigen Eisenbahnstützpunkt in die Hand zu bekommen. Ein "Fremder Mann" ersteigert das Stück Land und gibt es Jill zurück. Außer sich vor Wut fordert der Killer Frank den "Fremden" zum Duell...