9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
... es gibt besseres..., 14. August 2010
Von diesem Buch bin ich enttäuscht, denn ich las zuerst die 4 Rezensionen auf dieser Seite, bevor ich das Buch vor 1 Monat bestellte, und die sind viel versprechend.
Es fällt mir immer schwer, eine negative Bewertung zu schreiben. Ich habe mich durch das gesamte Buch gequält, ....immer in der Hoffnung, dass der Schreibstil sich ändert.
Ich habe zu diesem Thema schon einige Bücher gelesen, zum Teil sehr wissenschaftlich formuliert oder unter Zuhilfenahme der medizinischer Nomenklatur.
Aber alles war einfacher zu verstehen, als diese Abhandlung der einzelnen Organe aus der Sicht eines Professors, der einen Lehrstuhl in Sevilla inne hatte. Vielleicht liegt es auch daran, dass das Buch 1993 erstmals aufgelegt und 2006 nur geringfügig oder nicht überarbeitet wurde. Das erklärt auch, wieso die erste Rezension von 2001 stammt.
Hier werden reihenweise Vergleiche gezogen, z.B. bei der Erläuterung des Dünndarms, wie: "die guten in Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen", "die Katze im Sack", "das Trojanische Pferd".
....und dann "beißt sich die Katze in den Schwanz".
Der gelbe Kaiser wird zitiert, fünf Zeilen weiter unten Lenin.
Was da als Spiegelung zwischen Körper und Seele beschrieben wird, ist mir persönlich zu vage, zu schwammig. Ich vermisse fundierte Beweise, zumindest ansatzweise.
Ich zitiere hier nur eine Passage von Seite 54, ebenfalls zum Dünndarm:
<<Wer kennt nicht den Durchfall als ein Signal, dass man Prüfung wie Prüfer am liebsten gleich wieder hinauswerfen möchte? Das Gleiche scheint dieses empfindsame System vom Prüfer zu fürchten. Hat man ihn erst kennen gelernt, sieht man das Ganze meist mit anderen Augen. Doch mit welchen Augen hat man dann zuvor geschaut? Tatsächlich sind die Augen des Dünndarms nicht eher blind, wie die des Magens. Ihm ist das, was er verarbeitet, nicht so unbewusst verborgen. Aber glasklar erkennen, das kann er noch nicht. Man wagt es, sich mit dem noch unbekannten Prüfer auseinanderzusetzen. Ähnlich traut sich der Dünndarm ein Nahrungsteilchen hereinzulassen, ohne es bereits klar zu durchschauen....>>
Wer diese Sprache versteht, der kann das Buch gut lesen, denn die Wirkweise eines jeden Organs, auch Galle, Herz, Milz usw. werden derart beschrieben.
Einzig die Zusammenfassungen sind brauchbar, aber die hat Rüdiger Dahlke umfassender und klarer formuliert.
Der jeweilige Bezug zur Homöopathie besteht darin, dass der Autor anhand einiger Fallbeispiele Beschwerden schildert, welche er, mit jeweils einem speziellen Mitte absolut schnell und wirkungsvoll beseitigen konnte, so wie ein Vorrezensent es am Fall eines drogensüchtigen jungen Mannes hier bereits beschrieb.
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Klassische Homöopathie feinsinnig dargestellt, 6. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Spiegelungen zwischen Körper und Seele - Erkennen Sie psychosomatische Zusammenhänge des Heilens aus der Sicht eines erfahrenen Homöopathen (Broschiert)
Prof. Köster hat in diesem Buch das Zusammenspiel von Körper und Seele anschaulich dargestellt. Es wird verdeutlicht, wie klassische Homöopathie wirkt und wie der erfahrene Homöopath mit dem Körper spricht, um den Hintergrund von Krankheit zu erfassen und ggf. zu beeinflussen. Es geht hierbei auch um symbolhafte Urkräfte (Kollektive Unbewußte), die es zu ergründen gilt und welchen Sinn Krankheit hat. Um erfolgreich und human heilen zu können, muß der ganze Mensch behandelt werden.
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