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Spiegelkind
 
 
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Spiegelkind [Audiobook] [Audio CD]

Alina Bronsky , Jule Böwe
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Arena (Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401267981
  • ISBN-13: 978-3401267982
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 13 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12,4 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 751.272 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wie sich die Sache nach dem furiosen Auftakt weiterentwickelt, wird man sehen. Dass es die Autorin sich und ihren Figuren nicht leichtmacht, dass sie einfache Wege vermeidet, Erwartungen enttäuscht und trotzdem ein ausgesprochen geschlossenes Werk erschafft, wird man ihr hoch anrechnen. (...) Jugendliche werden an "Spiegelkind" ihre Freude haben." --FAZ Tilman Spreckelsen, 2.2.2012

"sehr spannend geschrieben, sehr leicht zu lesen" --SAT1 Peter Hetzel, 14.2.2012

Kurzbeschreibung

Im Leben der 15jährigen Juli ist alles geregelt. Auffallen ist gefährlich, wer der Norm nicht entspricht, wird verfolgt. Doch dann verschwindet Julis Mutter plötzlich spurlos und der Vater zittert vor Angst. Nach und nach kommt Juli hinter das Geheimnis ihrer Familie: Ihre Mutter ist eine der wenigen Pheen, die wegen ihrer besonderen Fähigkeiten in der Gesellschaft der totalen Normalität gefürchtet und verachtet werden. Gehört auch Juli bald zu den Ausgestoßenen? Zusammen mit ihrer neuen Freundin Ksü und deren Bruder Ivan macht sie sich auf eine gefährliche Suche - nach der verschwundenen Mutter, der verbotenen Welt der Pheen und der Wahrheit über sich selbst.

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Kundenrezensionen

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Dystopie voller Magie 5. Februar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Normalität ist das, was von ihr verlangt wird, und eigentlich kommt Juli damit auch sehr gut zurecht, denn das letzte, was sie sein will, ist ein Freak. Aber wie soll man normal bleiben, wenn die eigene Mutter verschwindet, ein seltsam tätowiertes Mädchen in der Schule auftaucht und man erfahren muss, dass man von Wesen abstammt, die im eigenen Kopf nur Legende und Fantasie waren?
Langsam begreift die 15Jährige, dass Normalität nicht der Schlüssel für ein erfülltes Leben ist und es wichtigere Dinge gibt, als der Norm zu entsprechen und immer eine gute Miene aufzulegen.
Sie muss ihre Mutter finden, egal wie.

Wir kennen Dystopien, wir kennen Fantasyromane, aber kennen wir auch eine gelungene Mischung aus den beiden Genres? Ich hätte diese Frage bisher mit einem klaren Nein beantworten müssen, doch Frau Bronsky hat mit ihrem ersten Jugendbuch "Spiegelkind" meinen Horizont erweitert und mir Lust auf mehr solcher Paarungen gemacht.

Auch wenn sich unsere Protagonistin Juli erst einmal als ziemlich gewöhnlich herausstellte - naiv und nicht besonders helle - muss man doch sagen, dass sie sich für ihre Unwissenheit oft schämte und mit allen Mitteln versuchte ihre großen Wissenslücken zu füllen. Die Autorin beschrieb ihre Entwicklung dabei sehr authentisch und ließ den Leser erkennen, wie schwierig es ist aus diesem normgebundenen Leben zu fliehen, auch wenn man sich wünscht, nicht so oberflächlich zu sein wie alle Anderen. Ihre Protagonistin ist damit kein perfekte, stets verstehende Rebellin, die eine sich vor ihr auftuende Märchenwelt auf anhieb akzeptiert, sondern ein Mädchen, was noch viel lernen und aus dem alltäglichen Trott herausfinden muss.

Zuhilfe eilen ihr dabei neugewonnene und sehr besondere Freunde, welche sich zu Nebenfiguren entwickelten von denen man gern mehr erfahren würde. Ob es nun die aufgeweckte Ksü ist, die Julis Leben mal so kräftig durchrüttelt, oder Julis kleiner Bruder Jaro, der schon von Anfang an etwas Außergewöhnliches zu sein scheint, viele von ihnen gefielen mir sehr und sorgten für die nötige Abwechslung, wenn Juli mal wieder auf dem Schlauch stand.
Es ist schön zu sehen, dass Autoren auch weiterhin auf ihre Nebenfiguren bauen, die für die Entwicklung des Protagonisten eigentlich so wichtig sind, aber in vielen Jugendbüchern vernachlässigt werden. Bei "Spiegelkind" hatte ich allerdings immer das Gefühl, dass auch die kleineren Rollen eine große Aufgabe hatten und sich die Autorin auch bei ihnen viel Mühe gab. So kommt auch mein Wunsch zustande, im nächsten Teil noch mehr von ihnen zu erfahren.
Übrigens, und das sollte mal gesagt sein, denn wann findet man das schon in einem Jugendbuch: Der Roman kommt ohne Liebesgeschichte aus. Ich bezweifle, dass sich das durch die ganze Reihe ziehen wird, aber dass die Autorin erst einmal nicht darauf baut, finde ich große Klasse.

Beeindruckt war ich auch vom rasanten und schnell voranschreitenen Tempo der Geschichte, das keinen Platz für Längen oder Langeweile ließ. Zwar musste dann auch ab und an ein eher ruhiger Moment darunter leiden - der in meinen Augen somit nicht genug zum Zug kam - aber wenn sich ein Buch so leicht und schnell wegliest, ist das immer ein Vergnügen und man schaut gerne mal über solche Fehler hinweg.
Allerdings war diese Geschwindigkeit für das Buch auch nötig, denn auch wenn die Protagonistin vielleicht nicht so schnell hinterherkam, waren doch viele Situationen für den Leser ziemlich eindeutig. Es ist auch nicht schwer zu erahnen, was sich in den nächsten Teilen ereignen wird, aber solange die Autorin bei diesem Tempo bleibt, dürfte dies auch bei den Nachfolgern kein Problem darstellen.

Mein Urteil:

Magisch und dystopisch zugleich. Wer sich mal eine Abwechslung wünscht, ist mit "Spiegelkind" auf der richtigen Seite. Hoffen wir, dass es mit den nächsten Teilen genauso gut weitergeht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine "fantastische" Dystopie 17. Februar 2012
Von Literella
Format:Gebundene Ausgabe
Mir fällt es ausnahmsweise schwer das Genre des Buches zu bestimmen. Ist es ein fantastischer Roman mit dystopischen Elementen oder eine Dystopie mit fantastischen Zügen? Aber eigentlich ist es auch egal, denn die Hauptsache ist ja, dass es eine Geschichte schafft ihre Leser zu fesseln, zu überraschen und zu begeistern und genau das hat das Buch (zumindest bei mir) geschafft.
Die Grundproblematik einer jeden Dystopie wird durch fantastische Elemente aufgelockert und mit einer extra Portion Spannung versorgt. Was hat es mit den Pheen auf sich? Was sind sie? Was können sie? Und das Wichtigste: Was wollen sie? Diese Fragen sind in der Handlung relativ zentral. Die Autorin schafft es dem Leser Stückchen für Stückchen zu reichen, um das Puzzle zu vervollständigen. Man hat also nicht die ganze Zeit das Gefühl, dass man um die Lösung der Probleme kreist und nicht vorankommt, was ja leider bei vielen Büchern der Fall ist.
Juli, die Ich-Erzählerin und Hauptperson der Geschichte, ist ein sehr interessanter und facettenreicher Charakter. Einerseits bemüht die Fassade der Normalität aufrecht zu erhalten, andererseits doch schon längst nicht mehr in die enge Welt des "nicht Auffallens" passend, kommt ihr Zwiespalt sehr gut rüber und macht sie selbst sehr sympathisch.
Das Tempo in dem die Handlung voranschreitet ist genau richtig, sodass beim Lesen keine Langeweile aufkommt, man aber auch nicht das Gefühl bekommt, dass wichtige Informationen irgendwo auf der Strecke geblieben sind.
Etwas schade fand ich, dass die Figur "Ivan" etwas im Hintergrund geblieben ist. Über ihn hätte ich gerne mehr erfahren. Aber ich denke das wird die Autorin im zweiten Teil der Trilogie nachholen.

Fazit:
Ein wirklich lesenswertes, gut geschriebenes Buch, das mit sehr sympathischen Charakteren, einer spannenden, kurzweiligen Handlung und einigen neuen Ideen punktet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Was für ein Auftakt 1. Februar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe alle Bücher von Alina Bronski gelesen und war bei diesem am Anfang eigentlich ziemlich skeptisch. Es gibt gerade so viele Serien auf dem Markt und ich habe bis auf "Die Auswahl" in der jüngsten Zeit wenig gelesen, was mich begeistert (okay, bin auch nicht mehr gerade jugendlich :-)) Das "Spiegelkind" hatte ich zu meiner eigenen Überraschung in einer Nacht durch und bin von der Lektüre immer noch ziemlich aufgewühlt. Der Kritik, dass hier irgendwas zu naiv oder vorhersehbar sei, kann ich mich überhaupt nicht anschließen! Wer das schreibt, hat offenbar nicht verstanden, um welche hochaktuelle und brisante Inhalte es eigentlich geht: Diskriminierung, Manipulation und Denunziation, um Vorteile im Sorgerechtskrieg zu bekommen, Kindesmissbrauch. Man merkt es vielleicht nicht, weil das Buch sich eben so leicht und spannend liest. Und was die Kritik mit den vielen offen gelassenen Fragen angeht, da musste ich echt lachen. Noch nie den ersten Teil einer Reihe gelesen? Wie viele offene Fragen hatte denn der erste Harry-Potter-Band? Ich hoffe nur, dass es mit dem zweiten Band nicht zu lang dauert.
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