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Spiegelkind
 
 
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Spiegelkind [Gebundene Ausgabe]

Alina Bronsky
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Arena (Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401067982
  • ISBN-13: 978-3401067988
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 11 - 13 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 16 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.880 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wie sich die Sache nach dem furiosen Auftakt weiterentwickelt, wird man sehen. Dass es die Autorin sich und ihren Figuren nicht leicht macht, dass sie einfache Wege vermeidet, Erwartungen enttäuscht und trotzdem ein ausgesprochen geschlossenes Werk erschafft, wird man ihr hoch anrechnen. (...) Jugendliche werden an "Spiegelkind" ihre Freude haben."
Tilman Spreckelsen, FAZ

Kurzbeschreibung

Im Leben der 15jährigen Juli ist alles geregelt. Auffallen ist gefährlich, wer der Norm nicht entspricht, wird verfolgt. Doch dann verschwindet Julis Mutter plötzlich spurlos und der Vater zittert vor Angst. Nach und nach kommt Juli hinter das Geheimnis ihrer Familie: Ihre Mutter ist eine der wenigen Pheen, die wegen ihrer besonderen Fähigkeiten in der Gesellschaft der totalen Normalität gefürchtet und verachtet werden. Gehört auch Juli bald zu den Ausgestoßenen? Zusammen mit ihrer neuen Freundin Ksü und deren Bruder Ivan macht sie sich auf eine gefährliche Suche - nach der verschwundenen Mutter, der verbotenen Welt der Pheen und der Wahrheit über sich selbst.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Eine Dystopie voller Magie, 5. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Spiegelkind (Gebundene Ausgabe)
Normalität ist das, was von ihr verlangt wird, und eigentlich kommt Juli damit auch sehr gut zurecht, denn das letzte, was sie sein will, ist ein Freak. Aber wie soll man normal bleiben, wenn die eigene Mutter verschwindet, ein seltsam tätowiertes Mädchen in der Schule auftaucht und man erfahren muss, dass man von Wesen abstammt, die im eigenen Kopf nur Legende und Fantasie waren?
Langsam begreift die 15Jährige, dass Normalität nicht der Schlüssel für ein erfülltes Leben ist und es wichtigere Dinge gibt, als der Norm zu entsprechen und immer eine gute Miene aufzulegen.
Sie muss ihre Mutter finden, egal wie.

Wir kennen Dystopien, wir kennen Fantasyromane, aber kennen wir auch eine gelungene Mischung aus den beiden Genres? Ich hätte diese Frage bisher mit einem klaren Nein beantworten müssen, doch Frau Bronsky hat mit ihrem ersten Jugendbuch "Spiegelkind" meinen Horizont erweitert und mir Lust auf mehr solcher Paarungen gemacht.

Auch wenn sich unsere Protagonistin Juli erst einmal als ziemlich gewöhnlich herausstellte - naiv und nicht besonders helle - muss man doch sagen, dass sie sich für ihre Unwissenheit oft schämte und mit allen Mitteln versuchte ihre großen Wissenslücken zu füllen. Die Autorin beschrieb ihre Entwicklung dabei sehr authentisch und ließ den Leser erkennen, wie schwierig es ist aus diesem normgebundenen Leben zu fliehen, auch wenn man sich wünscht, nicht so oberflächlich zu sein wie alle Anderen. Ihre Protagonistin ist damit kein perfekte, stets verstehende Rebellin, die eine sich vor ihr auftuende Märchenwelt auf anhieb akzeptiert, sondern ein Mädchen, was noch viel lernen und aus dem alltäglichen Trott herausfinden muss.

Zuhilfe eilen ihr dabei neugewonnene und sehr besondere Freunde, welche sich zu Nebenfiguren entwickelten von denen man gern mehr erfahren würde. Ob es nun die aufgeweckte Ksü ist, die Julis Leben mal so kräftig durchrüttelt, oder Julis kleiner Bruder Jaro, der schon von Anfang an etwas Außergewöhnliches zu sein scheint, viele von ihnen gefielen mir sehr und sorgten für die nötige Abwechslung, wenn Juli mal wieder auf dem Schlauch stand.
Es ist schön zu sehen, dass Autoren auch weiterhin auf ihre Nebenfiguren bauen, die für die Entwicklung des Protagonisten eigentlich so wichtig sind, aber in vielen Jugendbüchern vernachlässigt werden. Bei "Spiegelkind" hatte ich allerdings immer das Gefühl, dass auch die kleineren Rollen eine große Aufgabe hatten und sich die Autorin auch bei ihnen viel Mühe gab. So kommt auch mein Wunsch zustande, im nächsten Teil noch mehr von ihnen zu erfahren.
Übrigens, und das sollte mal gesagt sein, denn wann findet man das schon in einem Jugendbuch: Der Roman kommt ohne Liebesgeschichte aus. Ich bezweifle, dass sich das durch die ganze Reihe ziehen wird, aber dass die Autorin erst einmal nicht darauf baut, finde ich große Klasse.

Beeindruckt war ich auch vom rasanten und schnell voranschreitenen Tempo der Geschichte, das keinen Platz für Längen oder Langeweile ließ. Zwar musste dann auch ab und an ein eher ruhiger Moment darunter leiden - der in meinen Augen somit nicht genug zum Zug kam - aber wenn sich ein Buch so leicht und schnell wegliest, ist das immer ein Vergnügen und man schaut gerne mal über solche Fehler hinweg.
Allerdings war diese Geschwindigkeit für das Buch auch nötig, denn auch wenn die Protagonistin vielleicht nicht so schnell hinterherkam, waren doch viele Situationen für den Leser ziemlich eindeutig. Es ist auch nicht schwer zu erahnen, was sich in den nächsten Teilen ereignen wird, aber solange die Autorin bei diesem Tempo bleibt, dürfte dies auch bei den Nachfolgern kein Problem darstellen.

Mein Urteil:

Magisch und dystopisch zugleich. Wer sich mal eine Abwechslung wünscht, ist mit "Spiegelkind" auf der richtigen Seite. Hoffen wir, dass es mit den nächsten Teilen genauso gut weitergeht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Auftakt der Spiegel-Trilogie, 20. Januar 2012
Von 
Bianca Wenzel (MKK, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Spiegelkind (Gebundene Ausgabe)
Alina Bronsky legt mit "Spiegelkind" nun ihr drittes Buch vor. Nachdem ich "Scherbenpark" als äußerst beeindruckendes Debüt und "Die schärfsten Gerichte der tartarischen Küche" in sehr guter Erinnerung habe, war ich neugierig auf ihr neuestes Werk. Allerdings bin ich nicht die große Fantasyleserin und so ging ich mit großer Skepsis ans Werk. Doch schon nach ganz wenigen Seiten hatte mich der flüssige, lockere Schreibstil der Autorin gefangen genommen in eine Welt, aufgeteilt in Normale, Freaks und mittendrin die Pheen...

Juliane Rettemi, genannt Juli, ist 15 und lebt in der Welt der Normalen, durch den guten Job ihres Vaters und ihrer guten Noten ist es ihr möglich, aufs Lyzeum zu gehen, wo sie jedoch nicht viele Freunde hat. Sie verkriecht sich lieber in ihre Bücher und genießt die Zeit mit ihrer Familie. Besuche von Freunden sind überhaupt verpönt. Als sie eines Tages zu früh aus der Schule zurückkehrt, findet sie ihr Elternhaus verwüstet vor, ihr Vater steht an Stelle ihrer Mutter dort, die scheinbar spurlos verschwunden ist. Die Polizei kommt und räumt auf, niemand macht sich wirklich auf die Suche nach der Mutter Laura. Juli ist verzweifelt, fühlt sich nicht ernst genommen und spürt, dass etwas Seltsames passiert. Zum ersten Mal hört sie einen komischen Begriff: Phee.
Kurz danach gerät ihre heile Welt noch mehr ins Wanken. Ksenia Okasaki, kurz Ksü genannt, tritt in ihr Leben. Anfangs ist Juli angewidert von diesem freakigen Mädchen und entsprechend schockiert, als sie erfährt, dass sie fortan deren Schulpatin sein soll. Als Juli bemerkt, dass Ksü sämtliche Regeln bricht und Kontakt zur "Außenwelt" hat, freunden sich die zwei völlig unterschiedlichen Mädchen an und stellen fest, dass ihr Leben irgendwie miteinander verknüpft sein muss. Die Spurensuche zu den Pheen stellt sie vor eine schwierige Aufgabe, die Julis gesamtes Leben auf den Kopf stellt...

Der Leser wird mit einem Prolog begrüßt, der direkt so viele Fragen aufwirft, dass man einfach weiterlesen muss. Man reist in eine nicht benannte Zeit und Welt, in der vieles an heute erinnert, vieles aber dystopische Züge aufweist. Alina Bronsky wäre nicht Alina Bronsky, wenn sie nicht sehr kritisch Dinge verpackt, über die man wirklich nachdenken sollte und die gerade in der heutigen Zeit wichtig sind. Diese Kritik verpackt sie jedoch hervorragend in einer aufregenden Geschichte. Interessant ist hier vor allem die Entwicklung Julis zu beobachten, die von ihrer heilen Welt so rüde auf den Boden der Tatsachen gezerrt wird. Der Charakter der Ksü ist herzerfrischend und macht einfach ganz viel Spaß!

Ja, es bleiben einige Fragen ungeklärt, doch ist "Spiegelkind" nur der Auftakt einer viel versprechenden Trilogie, doch so bleibt viel Raum für den Leser, sich eigene Gedanken zu machen und dafür ist die Geschichte wie geschaffen. Gespannt bin ich auf die Entwicklung von Ivan, Ksüs großem Bruder und zahlreiche ungelöste Fragen. Allein der letzte Satz macht immens neugierig. Liebe Alina Bronsky, bitte spannen Sie die Leser nicht zu lang auf die Folter, vielleicht können diese ja umso schneller zur Rettung der Pheen beitragen?!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Spiegelkind, 16. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Spiegelkind (Gebundene Ausgabe)
Kurzbeschreibung:
Juli ist 15 und lebt in einer Welt, in der es gefährlich sein kann, wenn man nicht Normal ist. Alles scheint geregelt zu sein, jeder ist verschlossen und oberflächlich. Doch für Juli ist dieses Leben eben - genau - normal. Doch dann gerät alles aus den Fugen, denn plötzlich ist Julis Mutter spurlos verschwunden. Sie wusste schon immer, dass ihre Mutter nicht so ist, wie andere, doch was sie dann erfährt, verblüfft sie vollkommen: Ihre Mutter gehört zu der Art der Pheen, die von den Normalen, zu denen auch Julis restliche Familie zählt, verachtet wird. Wurde ihre Mutter etwa entführt? Juli versucht alles um Antworten zu erhalten, doch ihr Vater zeigt sich verschlossen. Und dann ist da auch noch Ksü, die so anders ist von ihrer Art her und zudem noch recht seltsam aussieht.Vielleicht können Ksü und ihr Bruder Ivan Juli helfen herrauszufinden, was hinter all dem steckt...

Meine Meinung:
Das Cover des Buches hat mir von Anfang an wirklich sehr gut gefallen. Ich fande die Gestaltung einfach wunderschön und im nachhinein auch passend zum Thema. Darauf zu erkennen ist, wie ich finde, ein Wald. Dieser Wald spielt eine besondere Rolle in der Geschichte, da Julis Mutter viel malt und auf ihren besonderen Bildern immer wieder ein Wald mit zu sehen ist. Wenn man das Buch in den Händen hält, kann man auch noch leichte silberne Fäden erkennen, die sich über das ganze Buch ziehen (was man leider nicht auf dem Bild oben erkennen kann). Das Cover ist also ein echter Eyecatcher - eben ein richtiges Highlight!

Durch den leichten Schreibstil und die nicht allzu langen Kapiteln kommt man sehr leicht durchs Buch. Es ist also keine schwere Lektüre und man hat es relativ schnell durch, was mir sehr gut gefallen hat. Man kommt gut in die Geschichte rein und lernt immer mehr über die Welt, in der Juli lebt, und ihre Regeln dazu. Schade finde ich allerdings, dass man nicht genau erfährt, wo die Geschichte spielt - ob in den USA, Deutschland oder vielleicht auch in einem ausgedachten Land. Die Zeit wird hier auch nicht genau genannt, obwohl es sich schon erahnen lässt, dass es eher in der heutigen Zeit, vielleicht aber auch in naher Zukunft spielt. Dieser Punkt war für mich aber eher nebensächlich, da es für die Geschichte keine große Rolle gespielt hat.

Juli, die Hauptperson und Ich-Erzählerin, beschreibt sich selbst als recht unauffällig und "normal". Doch schon am Anfang des Buches merkt man, dass sie auch aufbrausend sein kann. Sie ist eben nicht wirklich normal, aufgrund der Herkunft ihrer Mutter. Mir hat gefallen, dass sie sich nicht hat unterkriegen lassen und immer weiter versucht hat ihre Mutter zu finden. Ich fande ihr Handeln, so, wie es Bronsky geschrieben hat, auch glaubwürdig und nicht irgendwie unverständlich. Man konnte auch gut sehen, wie sie sich in ihrem Denken verändert hat und immer mehr erkannte, wie merkwürdig sich die "Normalen" eigentlich verhalten. Was mich bloß ein bisschen stutzig gemacht hat, war, dass sie angeblich noch nie etwas von Pheen gehört hat, obwohl dieses Wort z.B. in ihrer Schule häufig als Schimpfwort benutzt wird - sprich: Alle außer sie wissen über Pheen bescheid.
Immer wieder wurde daraufhingewiesen, wie allein Juli sich fühlt und diese Stimmung hat sich dann auch auf mich ausgwrikt. Ich konnte so richtig mit ihr mitfühlen und als Juli und Ksü sich angefreundet hatten, war ich immer froh, wenn Ksü da war und hab sie, wie Juli, immer mehr gemocht.
Insgesamt hat mir Ksüs Charakter wirklich sehr gut gefallen. Ich fande ihre Leichtigkeit und Herzlichkeit, in dieser sonst so doch recht kalten Welt, einfach schön und auch einzigartig. Ich könnte sie mir als Freundin sehr gut vorstellen, trotz ihres sehr eigensinnigen Aussehens - denn Ksü hat auf ihrem glatt rasiertem Kopf eine Schlange, die, wie sie selbst sagt, keine Tätowierung ist. Was es ist müsst ihr schon selbst herausfinden ;-)

Sehr eindrucksvoll fande ich auch das Ende der Geschichte - insbesondere der letzte Satz hat mich wirklich verblüfft zurück gelassen. Ich kann es wirklich kaum erwarten, wie es weiter gehen wird. Diese eine Frage in meinem Kopf MUSS unbedingt beantwortet werden! Leider ist mir noch nicht bekannt, wann der zweite Teil der Trilogie erscheinen wird.

Fazit:
Eine wirklich schöne Geschichte, die einen im wahrsten Sinne des Wortes aus dem normalen Alltag reißt. Ich freue mich auf die Folgebände und vergebe 4 von 5 Glückskäfern :-)
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