Kurzbeschreibung
Der Spiegel der Tauromachie öffnet unseren Blick für den erotischen Aspekt des Stierkampfes. Zugleich bietet uns dieses Buch so etwas wie Leiris' ars poetica: Der Autobiograph als Torero. In diesen Text-Fragmenten treffen noch mehr zusammen als eine Poetik und die Reflexion über einen Gegenstand, der Poesie eher auszuschließen scheint. Berühmte Vorläufer zu diesem Buch sind Nietzsches Geburt der Tragödie sowie Marcel Mauss' Untersuchung über das Opfer.Der Spiegel der Tauromachie handelt sowohl vom Ritual des klassischen Stierkampfes wie von jenem verborgenen der Erotik; Erotik als Überschreitung und als Zeremonie.
Der Verlag über das Buch
Im Spiegel der Tauromachie gleitet Leiris' Beschreibung der Corrida, des Stierkampfes in der Arena, zwanglos in eine Schilderung nahezu heiliger Zeremonien über, in die Beschwörung der mit Verderbnis sich paarenden Schönheit, in einen Versuch über den Tod und die Liebe.