Nicht nur die Comics von "Spiderman" waren einfach unglaublich: Fernsehserie, Spielzeug und Alles, was dazu gehört und dann 2002 kam endlich der langersehnte Film in die Kinos. Und der kam aus der Feder von Sam Raimi, der unter anderem für Thriller und- Horrorstreifen bekannt ist. Jeder wollte den wohl berühmtesten Comichelden in der Realität sehen und was wir alle zu sehen bekamen war grandios:
Die Geschichte dürften nicht nur Comicfans kennen: Peter Parker (Tobey Maguire) ist ein schüchterner aber schlauer Teenager, der von einer genmanipulierten Spinne gebissen wurde und somit zum Superhelden mutiert. Seit er denken kann ist er in die hübsche Mary Jane- Watson(Kirsten Dunst) verliebt. Sein Gegenspieler ist der grüne Kobold (Willem Dafoe), der New York terrorisiert... Was so einfach klingt, ist einfach umwerfend inszeniert.
Raimi hat buchstäblich einen Comic in Videoformat gedreht. Die Geschichte wurde mit ihren Charakteren übernommen und auf die heutige Zeit getrimmt. Die Story wird reibungslos erzählt. Natürlich ist diese heutzutage für Viele zu kitschig oder unlogisch, aber damals (2002 ist ja schon etwas her) waren auch Viele (so wie ich) sprachlos. Der Unterschied zu anderen Comicverfilmungen, wie zum Beispiel "Fantastic Four" oder "Superman": Spiderman ist nicht nur ein Held, er ist ein Mensch. Ein Mensch mit einer Geschichte, der die Verantwortung hat mit großer Kraft umzugehen. Und das kommt in Raimis Inszenierung wirklich rüber und man ist gerührt wenn Peter Mary Jane indirekt sagt, was er für sie empfindet.
Die sympathischen und tollen Charaktere werden durch hervoragende Schauspieler verkörpert. Tobey Maguire ist eh einer meiner Lieblingsschauspieler. Seine Rolle als Peter/ Spiderman hat er verinnerlicht und ist ihm sowieso heute auf den Leib geschrieben. Kirsten Dunst überzeugt als Mary Jane und Willem Dafoe spielt den grünen Kobold/ Norman Osborn mit jeder Menge Elan. Auch die Nebenrollen, wie der selbstverliebte J.J. Jameson, Peters Tante und Onkel und auch sein Freund Harry sind wie aus dem Comic herausgeschnitten und in den Film integriert.
Die Special Effects sind zwar mittlerweile schon veraltet (was man ja schon jedes Jahr sagen kann), trotzdem immer noch atemberaubend und spektakulär und waren damals bahnbrechend. Vermischt mit großartig inszenierter Liveaction wirkt das Geschehen noch viel realer.
Zum Schluss der wunderbare Score von Danny Elfman, den man sich auch ohne Film anhören und genießen kann.
"Spiderman" ist für mich ein Klassiker und definitiv mit den neuen Batmanfilmen die beste Comicverfilmung aller Zeiten. Erleben sie, wie die Geschichte um Peter Parker beginnt. Erleben sie "Spiderman"!