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Spider Man
 
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Spider Man [Broschiert]

Stan Lee , Steve Ditko
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 256 Seiten
  • Verlag: Frankfurter Allgemeine Zeitung; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899810961
  • ISBN-13: 978-3899810967
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,6 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 332.016 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Seine wahre Identität ist geheim, denn wehe, wenn die Verbrecherwelt wüßte, daß hinter Spider-Man der schüchterne Teenager Peter Parker steckt. Als Autor Stan Lee und Zeichner Steve Ditko ihren sensiblen Helden 1963 vorstellten, taten sie es vorsichtshalber in einer abseitigen Anthologie.

Doch Spider-Man machte Epoche, und durch die beiden Filme ist er heute der beliebteste Superheld. Wir präsentieren die Ursprungsgeschichte und weitere Erzählungen – bis hin zu Spider-Mans Einsatz am 11. September 2001.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Peter Parker wird von allen Mitschülern gemieden. Er ist langweilig, lernt lieber als mit den anderen auszugehen und ist viel zu schüchtern, um eines der Mädchen zu fragen, ob sie mit ihm irgendwas unternehmen wolle. So geht er lieber zu einer wissenschaftlichen Demonstration der Wirkung von Radioaktivität. Doch bei dem Experiment geht etwas schief. Unbemerkt von den Wissenschaftlern gerät eine Spinne in den radioaktiven Strahl und verändert sich. Und wie es der Zufall will, beißt diese Spinne Peter Parker in die Hand. Der reibt sich die Wunde und geht nach Hause.
Am nächsten Tag bemerkt er gravierende Änderungen. Er hat ungeahnte Kräfte, seine Haut hat Widerhaken, so dass er senkrechte Wände hinaufklettern kann und seine Wendigkeit und Unverletzlichkeit entspricht denen einer Riesenspinne. Er entwirft eine Apparatur, die ihn befähigt, Fäden zu schleudern, wie es eine Spinne tun könnte. Nun versucht er, aus seinen Fähigkeiten Kapital zu schlagen. Denn als Student ist Peter Parker immer in Geldnot. Er bestreitet Showkämpfe und versucht sogar, bei den "Fantastischen Vier" Mitglied zu werden - alles mit dem Hintergedanken, Geld zu verdienen. Doch alles geht schief. Er bleibt im wahren Leben ein Loser und Geld zu verdienen gelingt ihm nicht. Zudem startet die Presse eine Kampagne gegen die Spinne. Seine Auftritte im selbstgenähten Spinnenkostüm werden als Verbrechen gewertet und alle verfolgen ihn als "Spinner".
Auch diverse Gegner, die er zur Strecke bringt, ändern nichts an dem schlechten Image, das er durch die Presse bekommen hat.
Dennoch gilt er als einer der Superhelden der Nation und am 11.09.2001 gehört er zu den Helden, die den Kampf aufnehmen gegen den Terror.

Stan Lee, bürgerlich Stanley Martin Lieber, erfand 1962 einen Helden, der eigentlich keiner war. Verleger und Kritik lehnten den Loser-Typen Peter Parker ab. Seine Identität als Spinne war ihm eher eine Last, er versuchte damit Geld zu verdienen und zeigte sich als schlechter Verlierer, sturer Egomane und egoistischer Student, der an Frauen dachte, nicht an die Rettung der Nation. Doch das Publikum war begeistert. Die Zeichnungen von Steve Ditko und Idee, Konzept und Text von Stan Lee kamen an.
Endlich ein "Held" aus den miesen Vierteln der Stadt, seine Sprache direkt aus der Gosse stammend, sein Verhalten völlig unberechenbar und von niederen Instinkten geleitet. Zudem schuldbeladen und voller Komplexe. Ein Mensch wie jeder andere, dem das Schicksal eine zweite Existenz zugedacht hatte, die er nicht zu nutzen wusste oder gar missbrauchte.
Vierzig Jahre Erfolg sprechen eine eindeutige Sprache. Diese Figur kam und kommt an. Die zwei Kinofilme, sehr nah an den Comics der Anfangsjahre, wurden zu Megahits und schreien nach einer Fortsetzung. Man kann zu den einfachen, bunten Zeichnungen stehen wie man will, Erfolg hatten und haben sie. Auch wenn Sprache und Bild nicht gerade von hohem Niveau zeugen und die Geschichten eher schlicht bis blöd sind.
Alles in allem könnte man diesem Comic und der Edition "Klassiker der Comic-Literatur des F.A.Z.-Feuilletons, Folge 15" relativ gute Noten aussprechen. Zumal die Einleitung gewohnt informativ und erschöpfend den Mythos "Spider-Man" abhandelt.
Wäre da nicht diese absolute Entgleisung, die von Seite 209 an erzählt wird. In unglaublich beeindruckenden Bildern wird der Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 thematisiert. Doch anstatt im Gewand eines Comics eine Geschichte zu erzählen, wird schlicht übelste Propaganda gemacht für Bush, seinen "Feldzug gegen den Terror" und Stimmungsmache betrieben gegen "die Verrückten, Mörder und Fanatiker", die diesen grauenhaften Anschlag zu verantworten haben. In einer schwülstigen und so pathetischen Sprache geschrieben, dass einem schlecht werden könnte. Zudem ohne jeden Humor und absolut einseitig. Die unschuldige USA, die unschuldigen Menschen, die ehrlichen Politiker und die ahnungslose Weltöffentlichkeit werden den Killern, den Unmenschen, den Untermenschen gegenüber gestellt.
Das muss nicht sein. Ich brauche in einer Comic-Edition keine Politik-Erziehung, die von Bush und Co. persönlich diktiert zu sein scheint. Nichts erweckt den Eindruck, diesen Anschlag objektiv bewerten oder auch nur darstellen zu wollen. Zu eindeutig ist die Botschaft: Wir sind die Bewahrer der Moral, ihr die Unmenschen.
Das hinterlässt einen üblen Nachgeschmack und entwertet den Versuch, diese Spinne darstellen zu wollen.
Grafisch allererste Sahne, um Längen besser als die "alten Comics", wird einem vom Text schlecht.

Doch höchstwahrscheinlich ist dies das Kalkül der F.A.Z.-Leute: Diese Spinne wird wirklich in allen Facetten, auch den hässlichen, typisch amerikanischen dargestellt. Dazu gehört Mut!

Stefan Erlemann
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Habe ein Comic erwartet,.. 7. Februar 2011
Habe eigentlich ein Comicheft erwartet, war allerdings ein Buch indem mehrere Comics eingebunden sind. Nachteil daran ist, dass die Schrift sehr klein geworden ist und man es nur sehr schwer lesen kann. Überhaupt kein Vergleich zum echten Comic, da es für meinen Sohn sein sollte, kann ich ihm die Geschichten nicht vorlesen, sondern muss alles selbst erfinden. Sonst ist das Buch tadellos in Ordnung, nur halt zu klein.
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Der beliebteste Superheld 13. September 2005
Von junior-soprano TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Bereits anläßlich des Kinostarts des zweiten Spider-Man Films von 2004 gab es eine ganz ähnliche Ausgabe dieses Comics, ebenfalls mit der allerersten Geschichte und weiteren Stories aus mehreren Jahrzehnten. Selbst der Preis war gleich günstig. Und auch die Geschichte über den 11. September 2001 war enthalten. Wobei Geschichte zu viel gesagt ist, vielmehr handelt es sich um eine Verbeugung vor den Opfern und den wahren Helden dieser Katastrophe: den Sanitätern, Feuerwehrleuten und den anderen Helfern. Eine richtig gute Geschichte von Marvel zu diesem Thema erschien 2002: das Gespann Rieber und Cassaday überraschte mit einer tiefgründigen, nachdenklich-kritischen, aber dennoch patriotischen Geschichte. Absolut empfehlenswert! Das gilt im übrigen auch für diesen Band der F.A.Z.-Reihe. Wie schon beim ersten Band, in dem Superman mit kompetentem Vorwort und durchweg farbigen Zeichnungen und einer guten Auswahl von Geschichten sehr gekonnt präsentiert wurde, ist auch dieses Buch ein Muß für Comic-Leser.
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