Und vor allen Dingen Meilen besser als die Score zum ersten Film. Danny Elfman benutzt dieselben Motive für Spider-Man 2 wie für den ersten Film, allerdings wirken sie hier viel erwachsener. Ergänzt wird alles durch die Motive für Doktor Oktopus, zu hören in Track 3 und 4. Besonders stimmungsvoll klingen die flirrenden Streicher und der helle Chor im "Edward Scissorhands"- Stil, die für das Eigenleben von Doc Ocks Tentakeln verwendet werden.
In "The Goblin Returns" kehrt das Kobold-Motiv aus Teil 1 zurück, auf eine düstere und bedrohliche Weise.
Eigentlich gibt es an diesem Soundtrack nichts auszusetzen, bis auf das Stück "Train/Appreciation"; genauer gesagt geht es um den "Train"-Teil davon, der den miesesten Editing-Job zu bieten hat, den ich je gehört habe. Das Stück windet sich ohne erkennbaren Rhythmus im Stop-and-Go Verfahren voran, bis die letzten zwei Minuten doch noch gut werden.
Ich habe außerdem noch etwas zur Länge des Soundtracks zu sagen; warum bekommt so eine grandiose Score, von einem der besten Komponisten, für den am meisterwartetsten Film des Jahres, die auch noch einen Monat nach dem Filmstart erscheint, nur knappe 45 Minuten (den Song am Ende abgezogen)?