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The Spider
 
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The Spider

Edward Kemmer , June Kenney , Bert I. Gordon    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Darsteller: Edward Kemmer, June Kenney, Gene Peterson
  • Regisseur(e): Bert I. Gordon
  • Komponist: Albert Glasser
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Englisch (Mono)
  • Untertitel: Deutsch, Niederländisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Icestorm Entertainment GmbH
  • Erscheinungstermin: 6. April 2004
  • Produktionsjahr: 1958
  • Spieldauer: 72 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • ASIN: B0001W1L14
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 95.501 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

In der kalifornischen Wüste wird nahe einer Kleinstadt in einer Höhle eine acht Tonnen schwere Riesenspinne entdeckt. Ein Jagdkommando wird zusammen gestellt, das die Spinne mit einer DDT-Ladung tötet. Das Monster wird in der Aula der örtlichen Schule ausgestellt. Während der Proben der Schülerjazzband erwacht die Bestie durch die Musik wieder zum Leben. Sie bricht aus und zerstört den Ort. Die Spinne wird wieder in ihre Höhle gelockt und dort mit Dynamit und Starkstrom getötet.

Video.de

Science-Fiction-Horror der fünfziger Jahre um das seit "Formicula" und "Tarantula" beliebte Motiv der durch Mutation oder Nebeneffekten der Atomenergie zu Monstern angewachsenen Tiere, die Ortschaften bedrohen und zerstören und meist vom Militär zur Strecke gebracht werden. Regisseur Bert I. Gordon inszenierte zwischen 1957 ("Der Koloß", "Gigant des Grauens") und 1976 ("Die Insel der Ungeheuer" und "In der Gewalt der Riesenameisen") mehrere Filme um dieses Motiv.

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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Guess who's coming for dinner!, 11. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: The Spider (DVD)
Die Horrorfilme der 50er Jahre muss man schon lieben, um sich mit dem Film anfreunden zu können. Im Grunde wurde die ganze Geschichte auch nur um einen einzigen, selbst damals relativ preiswerten, Effekt herumgeschustert, nämlich der, dass man eine echte Vogelspinne in einer Nahaufnahme filmt und sie dann in die Szenen mit den Schauspielern hineinschneidet. Das ist bei weitem kein neuer Trick, denn so hat Flash Gordon bereits Anfang der 30er Jahre gegen Drachen gekämpft.
Das Budget konnte so natürlich klein gehalten werden, denn auf aufwendige Monsterkonstruktionen und Masken konnte man ergo verzichten. Allerdings kann man auch nicht direkt sagen, dass das eingesparte Geld in erfahrene Schauspieler oder einen kompetenten Drehbuchautoren investiert wurde. „The Spider" glänzt durch Handlungslücken, durch die sogar das titelgebende Monster kriechen könnte, ein Umstand, der den Machern wohl auch durchaus bekannt war, denn sämtliche, vom Schulbiologen des Kaffs aufgeworfene Fragen nach der Herkunft des Untiers oder auch nur der Frage, wovon der „eight-legged freak" eigentlich gelebt hat, bevor er Pappa Flynn verspeiste, bleiben allesamt ungeklärt. Im Gegensatz zu Genreklassikern wie „Formicula" denkt der Film seine Ausgangssituation nicht wirklich durch, sondern konzentriert sich ganz auf den Schrecken, den so eine große Spinne wohl verbreiten könnte.
Apropos Riesenspinne; Die Preisfrage lautet: Wie groß ist die Arachnide eigentlich? Mal liegt sie auf einem Tisch in der Schulaula (Gibt es eigentlich einen noch ungeeigneteren Ort zur Aufbewahrung eines Monsters?), dann bedeckt sie ein halbes Haus oder läuft in Schulbusgröße durch die Straßen des Örtchens. Natürlich ist es schwierig eine einheitliche Größe für so ein Ding hinzubekommen, wenn man ohne Modell, sondern ausschließlich über die Kameraperspektive arbeitet (achtet mal auf Hagrids Größe in dem ersten Harry Potter Film, der hat ein ähnliches Problem ...), aber dieses an und für sich verzeihliche Detail ist bezeichnend für den ganzen Film. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass weniger die Liebe zu einem Monsterfilm, sondern eher die zum schnellen Geld die Produktion bestimmen. Selbst das wäre verzeihlich, schließlich müssen auch Filmemacher von irgendetwas leben, nur ich, als Zuschauer, sollte davon nichts merken.
Tatsächlich ist es aber sogar so, dass bei den Filmen des Verleihers AIP zunächst eine Werbe- und Marketingstrategie entworfen wurde, ehe man überhaupt daran dachte, ein Drehbuch zu schreiben!
Trotz diesem unverzeihlichen Mangel an Liebe zur Sache ist es nicht so, dass „The Spider" einem Fan alter Horrorfilme kein Vergnügen bereitet. Die ausgesaugten Leichen sehen toll aus, die junge Schönheit kreischt ohrenbetäubend und der wissenschaftliche Trick, mit der die Spinne schließlich getötet werden kann, ist ebenso großartig wie witzig.

Warum die Spinne so merkwürdige Geräusche macht, es klingt ein wenig wie Schreie (?), bleibt, wie so vieles in diesem Film, völlig unklar, aber was soll 's?
Die DVD ist leider ein Ärgernis. Zwar ist die Bildqualität für einen so alten Film ganz anständig und das der Sound nur mono ist, kann natürlich auch verschmerzt werden. Das das Bild nur in 4:3 daher kommt, keine deutsche Tonspur vorliegt - eigentlich nicht einmal ein deutscher Verleiher, ist weniger schön. Ich bin mir sicher, dass ich für die Mehrheit, wenn nicht die Gesamtheit aller Filmfans spreche, wenn ich sage, dass ich jederzeit auf jeden Film lieber noch ein halbes Jahr warte, wenn er dafür angemessen restauriert und für die DVD aufbereitet wird!
Positiv sind die neun Trailer zu den wichtigsten anderen B-Movies von AIP und den beiliegenden Postkarten, mit denen man entweder sein Wohnzimmer verschönern kann oder interessante Urlaubsgrüße verschicken.
Eine echte Perle ist das in den 90ern geführte Interview mit Samuel Arkoff, der damals einer der wegweisenden Produzenten des Genres war. Für die echten Fans ist dieses 50minütige Gespräch alleine den Kauf der DVD wert.

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