Pressestimmen
"... Der Autorin gelingt es, mit vielen persönlich erlebten Praxisbeispielen die Leserin, im besonderen ‚Validationseinsteigerinnen‘, zu fesseln ..." Krankenpflege, 2/2000
Kurzbeschreibung
Validation ist eine Kommunikationsmethode zum Verständnis sehr alter und desorientierter Menschen. Diese Methode wurde von Naomi Feil in den Jahren 1963-1980 entwickelt. Sie gliedert die Desorientiertheit in vier Stadien, wobei jedes dieser Stadien durch typische körperliche und emotionale Charakteristika gekennzeichnet ist. Die Autorin gibt eine Einführung in die Methode von Naomi Feil und zeigt, wie in der Praxis mittels Gespräch die Zuordnung in die einzelnen Stadien erfolgt und ein entsprechendes Bedürfnismodell erstellt wird. Anhand dessen werden Maßnahmen bestimmt, die der individuellen Befriedigung der psychosozialen Grundbedürfnisse der einzelnen Klienten dienen und ein Absinken in ein Stadium stärkerer Desorientiertheit nach Möglichkeit verhindern. Eine umfangreiche Dokumentation von Besuchen bei Klienten in jedem der vier Stadien zeigt, wie eine sinnvolle Kontrolle und Anpassung der gesetzten Maßnahmen möglich wird.
Was ist Validation?- Was ist validierende Pflege?- Lebensphasen - Lebenskrisen: E. Eriksons Theorie der Lebensaufgaben.- Prägung und Sozialisation.- Individuelle Lebensgeschichte und Zeitgeschichte - ein Exkurs.- Validationsprinzipien nach Feil.- Motivationstheorien.- Sehr alte Menschen äußern grundlegende psychosoziale Bedürfnisse.- Die fünf Säulen der Identität.- Grundstützen für ein validierendes Gespräch.- Die vier Stadien der Desorientiertheit nach Feil.- Prophylaktischer Umgang mit dem eigenen Alter.- Wie gehen wir Pflegepersonen mit unserer Ich-Identität um?- Die Pflegedokumentation als Grundlage erfolgreicher validierender Pflege.- Anleitung zur Dokumentationserstellung.- Musterdokumentationen.