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Sperrzonen: Pripyat and Chernobyl
 
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Sperrzonen: Pripyat and Chernobyl [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Robert Polidori
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 109 Seiten
  • Verlag: Steidl; Auflage: 2. A. (1. September 2003)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 3882439211
  • ISBN-13: 978-3882439212
  • Größe und/oder Gewicht: 39,1 x 30,7 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 119.630 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

Produktbeschreibungen

Synopsis

In the eleven days following the Chernobyl catastrophe on April 26, 1986, more than 116,000 people were permanently evacuated from the area surrounding the nuclear power plant. Declared unfit for human habitation, the zones of exclusion includes the towns of Pripyat and Chernobyl. In May 2001, Robert Polidori photographed what was left behind in this dead zone. His richly detailed images lead us from the burned-out control room of Reactor 4, where technicians staged the experiment that caused the disaster, to the unfinished apartment complexes, ransacked schools, and abandoned nurseries that remain as evidence of those who once called Pripyat home. Nearby, trucks and tanks used in the cleanup efforts rest in an auto graveyard, some covered in lead shrouds and others robbed of parts. Houseboats and barges rust in the contaminated waters of the Pripyat River. Foliage grows over the sidewalks and hides the modest homes of the small town Chernobyl. Polidori captures the faded colors and desolate atmosphere of Pripyat and Chernobyl in his large-scale photographs.

His images are haunting documents that present the reader with a rare view of not just a disastrous event, but of a place and the people who lived there.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bernhard Nowak TOP 1000 REZENSENT
Apokalyptisch - so und nicht anders wirken die Bilder, die der kanadische Fotograph Robert Polidori von Pripjat und der "Zone" um den Reaktorblock von Tschernobyl aufgenommen hat. "Eine Rückkehr gibt es nicht. Lebt wohl! Pripjat, 28. April 1986." Das Ende eines Paradieses aber auch einer Illusion, der Illusion der immerwährenden Sicherheit und Geborgenheit, war mit dem furchtbaren Reaktorunglück von Tschernobyl am 26. April 1986 für immer verloren gegangen. Nach der Katastrophe wurden die Menschen in der Umgebung von Pripjat evakuiert. 116 000 Menschen mußten ihre Heimat, ihre Städte und Dörfer im Umkreis von 30 Kilometern um das Kernkraftwerk verlassen - das Gebiet selber wurde zur "Zone" - wie es Jujij Tscherbak in seinem unvergesslichen Buch über Tschernobyl beschrieben hat. Wen dieses Buch beeindruckt hat, den müssen die Bilder Polidoris, der das Kraftwerk, Pripjat und die Zone in ihrer gespenstigen Leere zeigt, ebenso berühren. Tschernobyl ist Sinnbild für die Endlichkeit eines menschenverachtenden Systems, welches technischen Fortschritt über die Sicherheit der ihm anvertrauten Menschen stellte [und diesen Vorwurf muß man der damaligen sowjetischen Führung, die lange zu den Ereignissen schwieg und diese dann lange Zeit bagatellisierte, machen]. Wer wissen möchte, was die Reaktorkatastrophe von 1986 bewirkt hat - der lese Jurij Tscherbaks noch heute bahnbrechende Schilderung des Unglückes und betrachte die Bilder von Robert Polidori, die in Nahaufnahme Chaos, Unordnung und Verlassenheit einer apokalyptischen Landschaft zeigen - in der normaler Alltag lange Zeit nicht möglich sein wird. Beeindruckend.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Amateurhafte Zusammenstellung 14. September 2009
Von Mr. White
Robert Polidori mag kein schlechter Fotograf sein, aber im Zusammenstellen eines guten Bildbandes muß er noch sehr viel lernen.

Wie es bereits in einer anderen Rezension angklang: Polidori beschränkt sich bei seiner Motivwahl auf einige wenige Bereiche (Kraftwerk, Schule, Straßenzüge, Krankenhaus...). Diese bildet er dann bis auf wenige Ausnahmen immer auf die selbe Art und Weise ab und packt dann ein dutzend dieser Aufnahmen als Abschnitt ein seinen Bildband. Mann könnte jetzt versuchen, dies in ein Konzept und eine Botschaft umzudeuten.
Ich beschränke mich auf ein Wort: LANGWEILIG!
So beeindruckend ein leerer, verwüsteter Schulsaal auf einem Bild auch wirkt - durch das Aneinanderreichen von über einem dutzend (!) ähnlicher Bilder wird der Eindruck den jedes einzelne dieser Bilder haben könnte stark geschmälert, ja fast zunichte gemacht.
Anderes Beispiel: Zig kleine Bildchen von verlassenen, zugewucherten Hütten. Natürlich ist jede anders, das Grundmotiv bleibt jedoch immer gleich! Wieso nicht eines dieser Häuser im Detail fotografisch erforschen?
Und warum werden uns so viele interessante Motive vorenthalten? Wer im Internet z.B. bei den Wikipedia Commons nach Pripyat recherchiert bekommt einen Eindruck davon, welch beeindruckende, bedrückende und dennoch abwechslungsreichen Bilder diese Geisterstadt zu bieten hätte.

Alles in allem: Viele gute Bilder ergeben noch keinen guten Bildband.
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Dieses Buch von Robert Polidori ist einerseits ein Muss für Urban-Exploration-Fans, und andererseits eine sehr greifbare Mahnung, dass Lebensraum und Lebensqualität sehr leicht zerstört werden können. Die Bilder sind in der Zeit vom 6. und 9. Juni 2001 aufgenommen worden, und sind von erstklassiger Qualität. Auch das Buch an sich ist Erstklassig - Form, Druckqualität, Papierwahl. Aber die Motivwahl und der Blickwinkel hätten abwechslungsreicher und ausgefallener sein können. Polidori beschränkt sich, abgesehen von Reaktorblock 4, im wesentlichen auf 5 Objekte: Kindergarten, Schule, Krankenhaus, Hafen und Einzelhäuser. Der Blickwinkel ist jeweils der gleiche, was die Dramatik jedes einzelnen Objekts nicht ausreichend hervorhebt. Das Buch wirkt deshalb eher wie eine Dokumentation als eine effektvolle Darstellung des Zerfalls, der darin liegenden Hoffnungslosigkeit, und der Dramatik und Trostlosigkeit, die hastig aufgegebener Lebensraum ausstrahlen kann. Hier hätte Polidori mehr daraus machen können. Trotz allem '- ein hervorragendes Buch.
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