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Speer und Er [3 DVDs]
 
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Speer und Er [3 DVDs]

Sebastian Koch , Tobias Moretti , Dr. Heinrich Breloer    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,40 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Sebastian Koch, Tobias Moretti, Dagmar Manzel
  • Regisseur(e): Dr. Heinrich Breloer
  • Komponist: Hans-Peter Ströer
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 3
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 12. Mai 2005
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 272 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0009CELFE
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.885 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Name Heinrich Breloer bürgt für vielfach preisgekrönte Qualität ebenso wie für eine besondere Art Fernsehen. Die exzellente Mischung aus fiktiven Spielszenen, historischen Dokumentarfilmaufnahmen und einfühlsamen, akribisch recherchierten Interviews mit Zeitzeugen beeindruckt Kritiker und Publikum gleichermaßen – zuletzt bei Die Manns - Ein Jahrhundertroman (ebenfalls mit Sebastian Koch). Mit dem Dreiteiler Speer und Er wandten sich Breloer und sein Ko-Autor Horst Königstein dem Dritten Reich in Gestalt von Albert Speer zu.

In Rückblenden schildert der Film ausgehend von den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen Speers Aufstieg von Hitlers Lieblingsarchitekt, der für ihn Berlin als gigantische Reichshauptstadt Germania neu erschaffen sollte, zum späteren Rüstungsminister. Zu 20 Jahren Haft verurteilt, die er mit eiserner Disziplin in Berlin-Spandau verbüßt, beginnt Speer alsbald seinen Namen rein zu waschen und sich für das Nachkriegsdeutschland als zwar mitverantwortlich, aber schuldlos gebliebener Nazi in Szene zu setzen, der von nichts gewusst haben will. Dass dies nicht stimmt – Speer wusste von Auschwitz und genehmigte sogar den weiteren Ausbau des Konzentrationslagers -, weist Breloer vor allem auch im Nachspiel, der begleitenden Dokumentation, nach, die ebenso wie seine beiden Bücher Speer und Er und Unterwegs zur Familie Speer aufschlussreiche neue Forschungsergebnisse präsentiert. Speer war kein unwissender Mitläufer, nicht der verführte Künstler und integere Bildungsbürger, der der Faszination Hitlers erlag. Er wusste um und war mitverantwortlich am Tod Tausender Menschen.

Tobias Moretti (Kommisar Rex) und Sebastian Koch (Stauffenberg, die schon in Tanz mit dem Teufel - Die Entführung des Richard Oetker gemeinsam vor der Kamera standen, überzeugen neben einem erstklassigen Ensemble durch beeindruckende schauspielerische Leistungen. Koch gibt Speer als machtorientierten Karrieremenschen, der die Augen vor allem verschließt, was er nicht sehen will, und sich die Welt nach seinem Gutdünken zurecht rückt. Moretti gelingt der Spagat, Hitler sowohl als wahnsinnigen, von Zerstörungswut Getriebenen sowie als charismatischen Führer zu zeigen, der eine unheilvolle Faszination auf seine Umgebung ausübt. Die Zeitzeugen, vor allem die drei Speer-Kinder Albert jr, Arnold und Hilde, verleihen den Spielszenen zusätzliche Tiefe und geben in ihren sehr offenen Aussagen interessante Einblicke in Verdrängungsmechanismen und Methoden der Aufarbeitung. Birgit Schwenger

Produktbeschreibungen

Albert Speer - er war der Mann für die Zukunftsvisionen eines Kriegsverbrechers, er war Hitlers Architekt und Rüstungsminister. Beide lebten den Größenwahn dem Nationalsozialismus mit gigantischen Bauten ein ewig währendes Denkmal zu setzen. Rücksichtslos trieb Speer die deutsche Rüstungsindustrie auf einen Höchststand. Er war kein unwissender Mitläufer, wie er immer wie der beteuerte, sondern mitverantwortlich am Tod tausender Zwangsarbeiter. Regisseur Heinrich Breloer entwickelt in dem historisch-biographischen Dreiteiler das Bild eines sich selbst belügenden Menschen, der Mitschuldiger am dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte und seiner eigenen Aussage Nürnberger Prozesse nach Hitlers bester Freund war.

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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geschichte einer Lüge 19. Mai 2005
Von Joerg Dittmann TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Der Film zeigt das Leben von Hitlers Haus- und Hofarchitekten vom Zeitpunkt ihrer ersten Begegnung bis zu Speers Entlassung aus Spandau. Interessant ist die Mischung aus Spielszenen und Dokumentation. Von besonderem Interesse dürften die Interviews mit drei der sechs Kinder von Speer sein. Insgesamt handelt es sich um eine gelungene, im deutschen Fernsehen selten gewordene Produktion. Der Zuschauer erfährt etwas über die Geschichte, doch geschieht dies fast beiläufig, überhautpt nicht lehrerhaft.

Die DVD enthält die drei Fernsehfilme sowie die Dokumentation über Speers Leben nach der Haftentlassung. Darüber hinaus umfasst das Bonusmaterial zahlreiche Interviews sowie Szenen, die für die Filme nicht verwendet wurden.

An dieser Produktion gibt es wenig auszusetzen. Unverständlich ist die von der SZ gemachte Behauptung, der erste Teil bleibe durch die hektische Schnittführung und zu laute Musik hinter den anderen Teilen zurück.

Wenn man an diesem Film Kritik üben will, dann ist es die Figur von Rudolf Hess, der als Freak dargestellt wird, dem man sowieso nicht mehr helfen kann. Das birgt aber eine gewisse Gefahr: Hess wird gewissermaßen exkulpiert, und was daraus entstehen kann, das wissen wir ja. Dementsprechend hätte man auf diese Figur ebenso viel Sorgfalt aufwenden müssen wie für Hitler und Speer.

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Heinrich Breloer erzählt den Weg von Albert Speer, der vom ehrgeizigen Jungarchitekt bis zum Rüstungsminister aufsteigt, und dessen Verhältnis zu ihm, Hitler. Zwischen beiden entsteht eine besondere Beziehung und Bindung, Speer sagte vor dem Nürnberger Prozess, dass er Hitlers Freund gewesen wäre, wenn dieser Freunde gehabt hätte.

Wie in seinem Terroristenfilm Todesspiel setzt Breloer auf die Kombination von Spielfilm, Original-Filmdokumenten und Interviews mit Zeitzeugen, hier vor allem Speers Kinder. Das filmische Vorhaben gelingt erneut, atmosphärisch dicht begleiten wir den Weg Speers in Form von Rückblenden, die als Erinnerungen vor und während des Nürnberger Prozesses und der späteren Haftzeit inszeniert sind.

Dass der Film in Nürnberg Ende 1945 ansetzt, also eigentlich nach Ende der Speer und Er-Zeit, ist gelegentlich kritisiert worden. Dieser Kritik kann ich nicht folgen, denn um eine logische Abfolge der episodenhaften Sequenzen und der eingestreuten Interviews ohne Brüche zu erreichen, ist die Rückblende das geeigneteste Mittel.

Die Spielfilm-Szenen stehen und fallen natürlich mit der Darstellung Hitlers, man vergleicht nicht nur mit dem Original, sondern auch den anderen Schauspielern, die sich an diese Aufgabe herangewagt haben, ob sie nun Chaplin, Ganz oder Alec Guinness heißen. Und Tobias Moretti kann hier mithalten (auch wenn man ihm das vorher nicht so ohne weiteres zugetraut hätte). Er gibt eine glänzende Vorstellung, ob als kraftstrotzender Wahlkämpfer 1930, als größenwahnsinniger Feldherr 1942 oder auch im Bunker 1945. Speer selbst wird gespielt von Sebastian Koch, dem bewährten Schauspieler für historische Köpfe (u.a. Stauffenberg), mit großem Ernst, insgesamt ebenfalls gelungen.

Die Nebenrollen sind so besetzt, dass sie den Charakter der dargestellten Person gut treffen, hier seien Göring, von Schirach und Bormann genannt (auch wenn Bormann in meinen Augen in manchen Filmszenen die dargestellte Funktion noch nicht innegehabt haben dürfte  seine Zeit begann später).

Gelungen sind auch die Interview-Einspielungen. Besonders hervorzuheben sind die Antworten von Albert Speer jr., der in unnachahmlicher Weise und gelegentlich gespickt mit Ironie Auskunft gibt, wie er seinen Vater und Hitler erlebt hat. Daneben fallen die Passagen mit Speers Tochter Hilde ab, die eigentlich wenig zu sagen hat, dies aber mit tiefer Betroffenheit tut. Zu Wort kommt auch Speer-Biograph Joachim Fest, von dem das wunderbare Bonmot zu einem Photo stammt, das Hitler und Speer zeigt: Zwei Verliebte grüßen vom Obersalzberg, sowie als eindrucksvolle Zeitzeugen Opfer aus der Hölle des Schacht Dora.

Erwähnt werden muss die Ausstattung, insbesondere das geniale Modell von Berlin nach der Umgestaltung. Hier kommt der ganze Größenwahn zum Ausdruck, den der Architekt Speer für Hitler in Stein wandeln wollte. Auch die computergenerierte Animation der großen Räume in der Neuen Reichskanzlei ist geglückt.

Hat Speer über die Nazi-Verbrechen Bescheid gewusst? Breloer ist davon überzeugt und setzt dies filmisch eindrucksvoll um in einer Filmsequenz der Arbeitshäftlinge im Schacht Dora, die immer wieder wie ein Deja vue vor Speers Gesicht auftauchen. Albert Speer jr. bringt die Antwort auf den Punkt, wenn er sagt: Jemand in seiner (Speers) Position kann nicht nichts gewusst haben, mindestens über Dritte oder Vierte musste er Kenntnis erlangt haben. Dem ist nichts hinzuzufügen.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zeitgeschichte einmal anders 25. Februar 2007
Format:DVD
Dieses umfangreiche und packende Doku-Drama von Heinrich Breloer gibt Aufschluss über eine fragwürdige, mächtige Gestalt des Dritten Reiches: Albert Speer. Der Film ist in drei Teile gegliedert: 1) Die Beziehung zwischen Speer und Hitler, der Größenwahn der Beiden, der sich in immer illusorischeren Bauprojekten deutlich macht. 2) Der Nürnberger Prozess. 3) Die 20-jährige Haft, die Speer im Kriegsverbrechergefängnis zu Spandau verbringt. Was den Film für mich so sehenswert und spannend machte, waren weniger die Darsteller - Tobias Moretti als Adolf Hitler und Sebastian Koch als Albert Speer - als vielmehr die vielen Passagen, die reale Zeitzeugen und Szenen einnahmen. So kommen über den ganzen Film, mit einer Länge von geballten 270 Minuten, Speers Kinder zu Wort; eine äußerst komplexe Beziehung wird deutlich. Viele weitere Zeitzeugen - Opfer aus alten Arbeitslagern, Weggefährten Speers, Historiker - runden diese Dokumentation zu einem kurzweiligen und lehrreichen Film ab. Darüber hinaus werden immer wieder Original-Szenen aus der NS-Zeit und den Nürnberger Prozessen eingespielt. Am Ende konnte ich mir ein realistisches Bild von Albert Speer machen, von dem Menschen, der er wirklich war. Ein Film, den ich jeden historisch interessierten Menschen ans Herz legen kann. Zeitgeschichte einmal anders.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Hitlers stararchitekt
Sehr gute Darstellungen, interessant und wissenswert, sollte unbedingt gesehen werden, um Geschichte des 3. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von Gabriele Schulz veröffentlicht
Sehr informativ!
Die Box beinhaltet nicht nur den Dokumentarfilm mit entsprechenden Spielszenen sondern auch die Dokumentation, was nach dem Gefängnisaufenthalt passierte. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Simon Wilde veröffentlicht
Film "Speer und Er"
Speer und Er
Der Film ist interessant und sehr informativ, mit sehr guten Schauspielern besetzt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juni 2009 von Horst Klatt
Speer und Er
Die Bockerer Teile mit Karl Merkatz finde ich besser.
Da werden wenigstens Original Filme eingespielt.
Ich sah Speer und Er mal kurz im TV. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. August 2007 von F. A. Jun
DOKU LOHNT SICH, ABER DER FILM STINKT
Dieser Film ist schlimm, was eine Schade ist, weil es ist klar das die wussten alle das sie auf eine wichtige Thema gearbeitet haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juli 2007 von Kennedy
...das einzig überzeugende sind hier die "Nebenrollen"...
Normalerweise interessiere Ich mich sehr intensiv für dieses

"dunkle Kapitel" der neueren deutschen Geschichte,und lese bzw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2006 von EGeraldhuebner
Die Chance der Neu-Diskussion ...
Natürlich darf man nicht den Tätern die Darstellung überlassen. Albert Speer hat umfangreiche Rechtfertigungs-Memoiren geschrieben, logisch, dass sein Hauptziel... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2006 von FrizzText
Zu zerrissen
Die Stärke dieses Dokudramas liegt m.E. in den Spielszenen, vor allem den Begegnungen zwischen Speer und Hitler. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2005 von Ulrich Hartmann
Gut gemeint - aber ...
Koch und Moretti sind zweifelsohne gute Schauspieleraber hier eben völlig fehlbesetzt!
Dies wird bewsonders deutlich bei der Gegenpüberstellung von Real- und... Lesen Sie weiter...
Am 14. Mai 2005 veröffentlicht
Blutleerer Speer
Ich fand die Produktion enttäuschend. Sebastian Koch als Speer ist eine Fehlbesetzung. Koch ist ein exellenter Schauspieler, aber verkörpert den Karrieristen und... Lesen Sie weiter...
Am 12. Mai 2005 veröffentlicht
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