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Spectators


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Produktinformation

  • Audio CD (29. Januar 1999)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Strange Ways (Indigo)
  • ASIN: B00000JP0J
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
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Anhören  2. Künstliche Welten 3:26EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  3. Touch 4:10EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  4. Blind 3:38EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  5. Once In A Lifetime 3:41EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  6. Sleep Somehow 3:13EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  7. For You 3:19EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  8. Read The Lines 4:36EUR 1,29  Kaufen 
Anhören  9. I Don't Love You Anymore 4:23EUR 1,29  Kaufen 
Anhören10. Heroin, She Said 5:01EUR 1,29  Kaufen 
Anhören11. E 3:26EUR 1,29  Kaufen 

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Waren sie auf ihren früheren Platten und Maxis wie Popkiller und No Happy View noch grabesdüster und wesentlich kompromißloser, kommen Wolfsheim auf Spectators nun erheblich geglätteter und radiotauglicher herüber. Prompt rutschte ein Titel wie Once in a Lifetime auch in die Radiospiellisten. Vielleicht spielte auch Joachim Witts Riesenerfolg mit Die Flut, für das Heppner mitverantwortlich war, eine Rolle in diesem Wandel. Immer noch ist es Dark-Wave, aber melodischer, mit Techno-Anleihen. Stets präsent sind natürlich die Überväter von Kraftwerk (der Schlußtitel, das Instrumental "E", ist eine exakte Mischung aus Kraftwerkelementen und World Music). Fette, blubbernde Moog-Bässe, darüber hingetupfte, sphärische Synthiemelodien. Absolut einprägsam ist Heppners Markenzeichen, sein zittrig-fragiler Gesang. Eine Rarität, der deutsch gesungene Titel "Künstliche Welten", hätte auch das Zeug zu einem Hit und weist womöglich einen Weg in die Zukunft. Wolfsheims englischen Texten fehlen doch häufig die Feinheiten im Ausdruck, die Lyrik bleibt blaß. Alles in allem dennoch ein gelungener Schritt in eine etwas andere Richtung und ein Muß für alle Dunkelmänner. --Ravi Unger

INTRO

Daß Wolfsheim-Sänger Peter Heppner letztjährig gemeinsam mit Joachim Witt einen überraschenden Sommerhit landen konnte, schadet natürlich auch der weiteren Karriere seiner Hauptband nicht. Auf allen Musikkanälen präsent und zudem für den Titelsong des neuesten Detlev-Buck-Films verantwortlich, weiß nunmehr auch das Massenpublikum etwas mit dem Duo anzufangen und wird wohl dessen fünftem Album den bisher größten Charterfolg bescheren. Völlig zu Recht. Denn "Spectators", ein Album, wie es Heppner und Markus Reinhardt seit ihrem herausragenden Debüt "No Happy View" nicht mehr gelungen ist, perfektioniert alles, was die beiden abseits aller SynthPop-Klischees zum eigenen Standard erhoben haben: leicht unterkühlte Romantik, ausgeklügelte Rhythmik, melancholisch-schöne Melodiebögen, kongeniale Arrangement- und Produktionsweise, anspruchsvollere Lyrik und natürlich Heppners Ausnahmestimme. Und das Popideal, ein Album voller potentieller Singleauskopplungen zu schreiben, haben die beiden auch noch erfüllt. Wenn man es damit nicht auf den nächsten "Bravo"-Sampler schafft, dann weiß ich auch nicht ... Chapeau.

Ralf Jesek / © Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de


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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Peter am 28. April 2002
Format: Audio CD
Mit "Künstliche Welten" ist traditionell zumindest ein deutschsprachiger Song auf dem Album enthalten.
Als Experiment kann "Sleep somehow" angesehen werden, da Drum'n'Bass-Anleihen bisher keinen Platz im Wolfsheim-Kosmos fanden, zurecht, wie ich hinzufügen möchte. "Heroin, she said" kommt ziemlich industrialmäßig (ja!) daher und überzeugt mit krachigem Refrain, der Rest ist einfach 100% Wolfsheim.
Böse Zungen mögen jetzt behaupten, daß die Band mit ihrem puristischen Elektro-Sound schlicht ein Jahrzehnt hinterher hinkt. Sicher ist das alles nicht neu und nur im Ansatz prickelnd, ist mir aber trotzdem lieber als sämtliche kommerzgeilen Retortenbands, die mit billigsten Adaptionen früherer Hits den großen Reibach machen und die deutschen Charts zu einer Auflistung akustischer Grausamkeiten verkommen lassen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. Mai 2000
Format: Audio CD
Eine Platte auf die man normalerweise nur über Empfehlungen stösst,oder aber man hatte das Glück einige Titel einfach mal auf einer Party zu hören. Wenn man etwas aus dieser CD gehört hat,geht man auch schon los um zu erfahren von wem diese ist. Eine Scheibe die Titel beinhaltet die auf vielen Playern schon zum Ohrwurm wurden.Unbedingt reinhören und sich fesseln lassen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 4. Januar 2000
Format: Audio CD
Peter Heppner, "Neue-Deutsche-Welle"-Legende und mittlerweile Kultfigur in der Dark-/Wave-Szene hat sich 1999 mit seiner Band Wolfsheim zurückgemeldet und wieder einmal allen gezeigt, wie moderner, anspruchsvoller Synthie-Pop gemacht wird. Mit seiner unverwechselbaren, charismatischen, traurigen und irgendwie verletzlich klingenden Zitterstimme zieht er den Zuhörer in seinen Bann. Heppner ist ein Meister der unkonventionellen Melodien, die geradlinig, ohne viele Höhen und Tiefen vor sich hinplätschern -beim ersten Hören! Erst nach mehrmaligem Hören entfalten die Songs ihre Magie, die vorher einfachen Melodien werden plötzlich viel komplexer und lassen einen schließlich nicht mehr los. Wer auf diese Art von Musik steht und "Once in a lifetime" oder "Künstliche Welten" von Viva oder MTV kennt, wird mir beipflichten. Doch auf dieser CD befinden sich noch weitere erstklassige Stücke, wie z.B. "It's hurting for the first time", "I don't love you anymore" und natürlich das geniale "Heroin, she said". Doch nicht nur musikalisch hat Wolfsheim Klasse, auch textlich weiß Heppner zu uberzeugen: Teils deutsch, teils englisch, mal traurig, mal nachdenklich und kritisch, stets anspruchsvoll. Diese Album gehört in jede besser sortierte CD-Sammlung!!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "taturu" am 15. April 2003
Format: Audio CD
Hier hört man warum Wolfsheim die Speerspitze des Elektropop technischen Schaffens in Deutschland ist. Abwechslungsreich, hart manchmal zerbrechlich sogar zuweilen zynisch nimmt man an der Gefühlswelt der beiden Teil und fühlt sich unversehens eins mit dem was man da hört. Ich kann jedem Neuling im Elektropop Breich dieses Stück Kunst nur ans Herz legen. Einaml damit abgeschwebt wird man sie nie wieder hergeben.Nicht mal verleihen :)
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 3. August 2001
Format: Audio CD
Seit dem Erfolg, den Peter Heppner im Duett mit Joachim Witt mit "Die Flut" gelandet hatte, ist Heppners markant-fragile Stimme einem breiten Publikum bekannt geworden. Und in der Tat ist diese Stimme mit das beste, was Wolfsheim auf die Waagschale werfen kann. Sie ist höchst ausdrucksstark und bewahrt so das Gros der Songtexte vor dem Absturz in die Banalität. Der Synthisound der Songs ist perfekt arrangiert, wirkt jedoch manchmal etwas zu glatt und routiniert in Szene gesetzt - manchmal fragt man sich, wo man dies oder jenes schon mal ähnlich und besser anderswo gehört hat. Einige Arrangements sind vielleicht auch etwas überladen und zu "trendig" geraten (so etwa in "Sleeping Somehow"). Das größte Manko ergibt sich aus den sperrigen und gewundenen Melodien einiger Stücke, die wenig inspiriert, vielmehr gesucht wirken. Demgegenüber stehen jedoch zweifellos grandiose Stücke von musikalischer Brillianz und poetischer Dichte, so vor allem "Blind", "For You" und "Künstliche Welten". Letzterer Song offenbart denn auch, dass das Album wesentlich authentischer und anrührender ausgefallen wäre, wäre es vollständig in Deutsch gesungen worden. Ein wirklich mächtiger Song von zerstörerischer Energie ist "Heroin She Said", vielleicht der beste Track der Scheibe. Insgesamt: Durchwachsen, nicht ohne Längen, aber doch vollauf empfehlenswert für jeden Liebhaber des Synthipop.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 3. Dezember 1999
Format: Audio CD
Mit ihrem neuesten Werk Spectators und der ersten Single-Auskopplung Once In A Lifetime haben Wolfsheim endlich den verdienten Durchbruch geschafft, was nicht zuletzt wohl auch daran liegt, daß Sänger Peter Heppner zusammen mit Joachim Witt die erfolgreiche Single "Die Flut" aufgenommen hat. Vorher dürften sie einigen auch schon durch "The Sparrows And The Nightingales" bekannt gewesen sein. Für alle anderen, die Wolfsheim auch jetzt noch nicht kennen, läßt sich die Band am ehesten mit Depeche Mode vergleichen: Die Mischung aus "kühler" elektronischer Musik und ausdrucksstarkem emotionalen Gesang findet man auch bei Wolfsheim wieder, was jetzt aber nicht heißen soll, daß Wolfsheim versuchen würden, Depeche Mode zu kopieren. Nein, sie sind haben wirklich ihren eigenen Sound und brauchen sich auch mit ihren Songs keineswegs verstecken. Anspieltips sind vor allem die Singleauskopplungen "Once In A Lifetime", "It's Hurting For The First Time" (aus dem Buck-Film "Liebe deine Nächste") und das auf deutsch gesungene "Künstliche Welten". Es haben zwar nicht alle Songs dasselbe Hitpotential, insgesamt ist die Platte aber klasse! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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