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Speaking in Tongues
 
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Speaking in Tongues

Talking Heads Audio CD
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Musik

Bild des Albums von Talking Heads

Fotos

Abbildung von Talking Heads

Biografie

Die im Februar 2006 aufgelegten CD+DVD Audio-Versionen der TALKING HEADS-Alben “Little Creatures” (original von 1985), “True Stories“ (1986) und „Naked“ (1988) werden ab Oktober wieder „abgespeckt“ erhältlich sein, sprich als reine Einzel-CDs. Die CD-Bonus Tracks bleiben erhalten, auch das von Tastenmann Jerry Harrison besorgte Remastering wurde unverändert übernommen.

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Produktinformation

  • Audio CD (27. Oktober 1983)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Wb (Warner)
  • ASIN: B000002KZ6
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.228 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Burning Down The House
2. Making Flippy Floppy
3. Girlfriend Is Better
4. Slippery People
5. I Get Wild/Wild Gravity
6. Swamp
7. Moon Rocks
8. Pull Up The Roots
9. This Must Be The Place (Naive Melody)

Produktbeschreibungen

SPEAKING IN TONGUES

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Kundenrezensionen

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Neuanfang 23. Dezember 2005
Format:Audio CD
Die Talking Heads hatten auf ihren 4 vorhergehenden Platten ihre Musik mehr und mehr verdichtet, die Arrangements waren immer komplexer geworden, auf REMAIN IN LIGHT war eine fast unübersichtliche Schar von Musikern versammelt. Einerseits wurde die Musik hier durch immer intensiver, andererseits verloren die Songs mehr und mehr an Struktur. Was blieb, war ein Rausch.

Aber man kann nicht immer weiter nach Westen gehen. Nach Solo-Projekten der einzelnen Band-Mitglieder, einer mehrjährigen Pause und der Veröffentlichenug der großartigen Live-Platte THE NAME OF THIS BAND IS ... nahmen die Heads ihr fünftes Studioalbum auf und vollzogen damit einen Richtungswechsel: Im Unterschied zu REMAIN IN LIGHT ist die Musik radikal entschlackt, die Songs sind klar strukturiert, der fast undurchdringliche Perkussions-Dschungel ist klaren, knackigen Funk-Rhythmen gewichen. Durch den gezielten Einsatz des Synthezizers erlangt die Platte einen modernen aber nicht modischen, glasklaren Sound.

David Byrnes Texte sind zwar immer noch so kryptisch wie zuvor, aber er verzichtet auf das Pathos der vorhergehenden Aufnahmen und wirkt dadurch oft sogar spielerisch. Das Ergebnis ist eine vielleicht nicht leichte, aber doch transparente, manchmal fast heitere und meist sogar tanzbare Platte. Der Song BURNING DOWN THE HOUSE war 1983 in Szene-Discos ein Tanzflächenfüller. SWAMP ist ein augenzwinkernder Blues und THIS MUST BE THE PLACE (NAIVE MELODY) ist ein - ironischer? - bitter-süßer Song, der es ohne weiteres mit DON'T WORRY ABOUT THE GOVERNMENT vom T.H.-Debut '77 aufnehmen kann.

Nach SPEAKING IN TONGUES gab es von den Heads noch den grandiosen Konzertfilm STOP MAKING SENSE plus gleichnamigen Soundtrack. Danach veröffentlichten sie noch einige Platten, die so klangen wie ein T.H.-Verschnitt, auch wenn immer wieder auch noch ein paar Song-Perlen enthalten waren. Danach war Schluss. SPEAKING IN TONGUES war ihr letztes großes Studioalbum.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dance The Paranoia 22. September 2008
Von V-Lee TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Von all den Studioalben die die Talking Heads je aufgenommen haben ist das hier wahrscheinlich das beste, weil es hier den Drahtseilakt zwischen anspruchsvollem Underground und tanzbaren eingänigen songs einfach am gelungensten repräsentiert.

Die Texte, die Angst, Paranoia und Entfremdung auf eine abstrakte und assoziative Art vermitteln, werden musikalisch durch hektische beats und grelle synth-sounds großartig unterstützt und die songs bleiben - größtenteils - hängen, auch wenn die Melodien hier nicht so toll sind wie beispielsweise auf dem Nachfolgeralbum ,Little Creatures'. Der sound paßte ebenso perfekt in die New Yorker ,No Wave' szene, wie in die clubs von London und ganz erstaunlich ist hier auch die klangliche Nähe zu den Garce Jones Produktionen der frühen 80er. Dieser etwas hochgepitchte und sehr tanzbare Reggae/Dub Sound der mit funkigen Gitarren licks auch von vorwiegend weißen nicht-Reggae Fans goutiert wurde.

Im darauffolgenden soundtrack zu ,Stop Making Sense' klingen viele der Lieder dieses Albums noch dringliche und hektischer und wurden teilweise für die Bühnenshow auch anders arrangiert, aber die Versionen auf diesem Album machen einfach klarer, daß diese Scheibe ein Übergangsalbum für die Talking Heads - weg vom New Wave hin zum Pop war.
Little Creatures war dann nur mehr Pop - gemacht für die Hitparaden, das hier aber ist das Tanzalbum der Talking Heads, in seiner ganz verschrobenen und intellektuellen Machart.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von D
Format:Audio CD
Nach 1980 war erstmal Pause mit den Talking Heads. Vier Alben in drei Jahren auf unglaublich hohem Niveau hatten wohl ihre Spuren hinterlassen. Die vier Mitglieder gingen lieber erstmal eigene Wege, David Byrne ging mit Brian Eno ins Studio, Jerry Harrison nahm sein Solo-Debut "The Red and the Black" auf und das Ehepaar Chris Frantz und Tina Weymouth gründeten, nach überstandenem Ehekrach, ihr eigenes Bandprojekt namens Tom Tom Club.
Zur "Überbrückung" gabs zwar das wunderbare Live-Album "The Name of this Band is Talking Heads", auf dem Live-Aufnahmen der letzten Jahre zu hören waren, doch ansonsten war Stille um Amerikas bester Band ever.
Erst 1983 gabs ein neues Lebenszeichen. "Speaking in Tongues" heißt das Werk und läutet damit die zweite Phase der Band ein. Musikalisch knüpft das Album mehr oder weniger an der Großtat "Remain in Light" von 1980 an, ohne auch nur annähernd dessen Klasse zu erreichen. Der Sound ist nervös und paranoid, hat aber bei weitem nicht die Tiefe wie "Remain..", zu klinisch, zu steril ist der Sound. "Digital Mastered" war damals die Vinyl-Ausgabe, ein Label, was oftmals nicht wirklich immer für Qualität barg. Wie hier. Zwar finden sich auf "Speaking in Tongues" etliche Klassiker, wie "Burning down the House" (unlängst gecovert von Tom Jones mit den Cardigans) oder "This must be the Place", dem wohl besten Song der Platte, doch insgesamt enttäuscht die Platte. Die Einheit der Band war weg, motiviert von den Erfolgen und Erfahrungen der Solo-Projekte schien die Band mehr und mehr zu einem Individualisten-programm zu werden. Ganz vorne natürlich David Byrne, der immerhin einige schöne Texte ablieferte.
Dass in den Songs von "Speaking.." mehr steckt, wenn man sie mal nur richtig produziert, wurde einem ein knappes Jahr später bewußt, als die Band ihren Konzert-Film "Stop Making Sense" aufnahm und dabei etliche Songs von "Speaking.." live umsetzte. Erst auf der Bühne entwickelten sie ihr volles Potential und ihre besondere Klasse, die die Talking Heads nunmal während der ganzen Zeit von 1977 bis 1988 ausgemacht hatte.
1985 dann der kommerzielle Durchbruch mit "Road to Nowhere", 1988 dann das Ende. Was bleibt sind die wunderbaren und einzigartigen Alben der Band, zu denen aber leider "Speaking in Tongues" nicht unbedingt gehört.
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