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100 Milliarden! Neben solch kosmischen Wundertaten nimmt sich Hornbys eigene Spendenaktion für Tree House, ein kleines, aber ambitioniertes Schulprojekt, in dem schwer autistische Kinder (so auch Hornbys Sohn Danny) fachgerechte Betreuung erfahren, wie ein Gang mit der Sammelbüchse aus. Da Tree House keinerlei Subventionen erhält und auch vor Bonos suchendem Helferblick bislang verborgen blieb, hatte Hornby die Idee, einige seiner SchriftstellerfreundInnen kurzerhand zur Feder zu bitten, um vom Verkaufserlös die Schule zu unterstützen. Hornby rief -- und bekam zwölf Kurzgeschichten geliefert, die mit zum Feinsten gehören, was die Insel schriftstellerisch derzeit zu bieten hat.
In schönster, schwärzester und witzigster britischer Manier eröffnet Robert Harris den Reigen mit der Parlamentsrede eines leicht verwirrten Premierministers über seinen ominösen Toilettenfenstersturz. Patrick Marber beschert uns in "Peter Shelley" einen Satz heiße Ohren, indem er uns zu Zeugen der liebevoll-ungelenken Anstrengungen eines Punkpärchens bei der Entjungferung macht. In Hornbys eigenem Beitrag "NippleJesus" verliebt sich ein pflichtvergessener Museumswächter in ein pornografisches Jesusbild und dessen Schöpferin, bis der Eklat da ist.
Short-story-Asse, soweit das Auge reicht: Zadie Smith, derzeit in aller Munde dank ihres Sensationserfolges Zähne zeigen, Irvine Welsh, Helen Fielding, Roddy Doyle, die komplette Oberliga britischer Schreiberlinge überrascht hier als Meister der kleinen literarischen Form. Vergessen Sie Bono, Mr. Hornby. Der garantierte Erfolg Ihrer Kurzgeschichtensammlung dürfte dem Tree-House-Project auch so gewaltig auf die Sprünge helfen. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Durchaus unterhaltsame Lektüre,
Von
Rezension bezieht sich auf: Speaking with the Angel (Taschenbuch)
Jede der Kurzgeschichten erlaubt einen kleinen Einblick in eine eigene Welt. Für mich absolutes Highlight ist die Geschichte Nippeljesus von Hornby persönlich. Auch andere Geschichten wie die Entführung eines Politikers oder die Erinnerung an eine Großmutter mögen überzeugen. Andere Geschichten sind aber eher langweilig und man ist froh wenn man sie "geschafft hat.
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39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lohnt sich!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Speaking with the Angel (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich bin ich kein Hornby-Fan. Ich habe mir das Buch nur deshalb gekauft, weil ich einen Überblick über die derzeitge literarische Lage in GB machen wollte und dies das erste Buch war, was mir dazu in die Hände fiel - und meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Komisch, traurig, anrührend - so unterschiedlich die Geschichten sind, man langweilt sich keine Sekunde. Außerdem dient das Buch einem guten Zweck: alle Erlöse gehen an eine Schule in London, an der auch Hornbys autistischer Sohn lernt. Hornbys Vorwort geht so zu Herzen, daß ich mir das mit dem Fansein glatt nochmal überlegen möchte... Ein lohnender Kauf!
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nick Hornbys bestes Buch,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Speaking with the Angel (Taschenbuch)
Kaufen Sie dieses Buch. Der Rezensent versichert, weder mit Nick Hornby noch mit seinem deutschen Verlag verwandt zu sein... aber dieses Buch ist ein absolutes "must" für alle, die... - für alle. Schlicht und einfach für alle, die gerne lesen, gerne gelesen haben, oder die vor der Wahl stehen, ein Buch, nur ein einziges, mit auf die einsame Insel zu nehmen. Dieses ist das richtige. Die Geschichten sind überaus gefühlvoll, originell, fantastisch. Besonders hervorzuheben: Dave Eggers' "...und bevor ich ertrank" - die Welt aus der Perspektive eines Hundes; Quintessenz: Die Welt ist so viel schöner, als man sie sich macht. Diese Geschichte, das ganze Buch, ist wie der erste Tag im Frühling: Ein Gefühl des Verliebtseins. Und dann auch noch für einen guten Zweck. Wie sagt die Werbung einer Prollmedienkette? Kaufen - Marsch, Marsch!
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