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Speak No Evil
 
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Speak No Evil

11. März 1999 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 11. März 1999
  • Erscheinungstermin: 11. März 1999
  • Label: Blue Note Records
  • Copyright: (C) 1999 Blue Note Records
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 48:48
  • Genres:
  • ASIN: B001QC9JLW
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 45.784 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

42 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von koli_g. am 25. Januar 2005
Format: Audio CD
Wer Alben wie "E.S.P." von Miles Davis oder "Maiden Voyage" von Herbie Hancock lieben gelernt hat, der wird auch großen Gefallen an "Speak No Evil" von Wayne Shorter finden. Mit einer fast schon zur standardgewordenen HardBop-BlueNote-Besetzung der 60'er Jahre (Freddie Hubbard -tr, Herbie Hancock - p, Ron Carter - b und Elvin Jones - dr), treibt Wayne Shorter, mit seinem Tenor Saxofon und eigenen Kompositionen als Leader, dieses Quintet enorm nach vorne. Lyrische, sowie hardbopartig scharf konstruierte Phrasierungen lassen einen schon an den Sound von "E.S.P" erinnern - "Speak No Evil" wurde jedoch 1 Monat vorher aufgenommen (und zwar an Heilig Abend 1964) und eine weihnachtliche Gelassenheit und Entspanntheit meint man hier auch rauszuhören und das Quintet ist in einer großartigen Form. Abgesehen vom ersten Titel "Witch Hunt" steht jeder Song für sich als ein qualitativer, geschliffener Jazz-Meilenstein ohne Mängel, ohne Kanten - die Themen verhaften angenehm im Ohr. Bei "Infant Eyes" - eine wunderschöne Saxofon-Ballade - hört man Wayne Shorter sehr schön (wie Miles Davis bzw. Herbie Hancock einmal gesagt hat) "durch sein Saxofon hindurchkommen" - ein intensiver Imrovisator, der seine Töne lange, fast schon bis zum Anschlag "hindurchpustet", aber warm und harmonisch - er klingt eben schon zu diesem Zeitpunkt wie Wayne Shorter und nicht wie ein John Coltrane, was ihm zu dieser Zeit damals oft nachgesagt wurde. "Speak No Evil" ist ein BlueNote-Klassiker mit Understatement-Charakter, da lange nicht so bekannt geworden wie die o.g. Alben, aber sicherlich genauso richtig, genauso wichtig. Ein guter Sound - "digital remastered" - sehr empfehlenswert.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mrs. Peel am 13. November 2009
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Abstecher sind manchmal nötig, um ans Ziel zu gelangen. Genauso wie belangloser Small-Talk ab und zu eine sachliche Diskussion auflockern und weiterbringen kann. Was aber, wenn Abschweifungen zum Formprinzip werden? Oder wenn abgelegene und verlaufene Trampelpfade zum einzig begehbaren Weg mutieren? Eben das ist die Welt des Wayne Shorter, des Late-Bloomers unter den Jazz-Musikern, der erst mit 16 Jahren sich ernsthaft mit Musik auseinanderzusetzen begann. Nach ersten Anfängen im Hardbop-Bereich fand er zu seinem einzigartigen Prinzip der lyrischen Unvorhersehbarkeit. Genauso wie er sich in Interviews und Gesprächen immer in einen Wust aus Nebensächlichkeiten und ein Chaos aus Assoziationen verlor, verweigerte er auch in seinem Spiel die öde Routine, ohne dabei renitent oder unwillig zu sein, sondern mit sanfter Beharrlichkeit zu seinem Abschweifungsprinzip. Im Inneren des permanenten Revolutionärs wohnte ein fast schon manischer Hang zum ständigen Editieren. Und genau das sind auch die Eigenschaften, die einen Großmeister der Improvisation ausmachen, die sich durch das Wissen um Ursache und Wirkung determiniert, wie Shorter einmal sagte. Auf seinem 64er Blue Note Meisterwerk Speak No Evil transformiert er genau diese Gedankensprünge in ein musikalisches Äquivalent. Die Aufnahme zeigt Shorter unerreicht in seinem Gespür für melodische Feinheiten und klangräumliche Details, und zeitlos in den harmonischen Abläufen. Das Werk strotzt nur so von geheimnisvollen, kryptischen und komplexen Akkordfortschreibungen sowie sprunghaften Melodien, die zweifellos das Synonym für die unverwechselbare kompositorische Handschrift des großen enigmatischen Saxophon-Lyrikers Shorter sind.Lesen Sie weiter... ›
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter Koehler am 23. September 2002
Format: Audio CD
In dieser Periode der Sechziger schuf Wayne einige Meilsensteine der Jazzgeschichte. Alle Kompositionen sind als Lehrwerke für Jazzmusiker geeignet. Die Mitspieler sind aufeinander eingespielt und präsentieren einen frischen enthusiastischen Sound. Wayne bleibt seinem robusten aber sensiblem Speil treu. Moderner Kammer-Jazz der zum Klassiker geworden ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Johnny Chorus am 28. August 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Würde mir jemand diese Frage stellen, würde ich ihm oder ihr raten, die vorliegende LP an einem kühlen Herbstabend mal einzulegen. Shorter liefert den Rest: das auflodernde Kaminfeuer ('Witch Hunt'), den unberechenbaren Novemberwind ('Speak No Evil'), Romantik und Nostalgie ('Infant Eyes'). Es ist jedesmal ein Erlebnis, wenn diese CD läuft. Würde ich meine fünf Lieblings-Jazzalben aufzählen, wäre "Speak No Evil" auf jeden Fall dabei, allein schon wegen des ultraharten Grooves und Freddie Hubbards bluesiger Solo-Einstiege. Zum Remastering kann man nur sagen, dass es soundtechnisch perfekt gelungen ist, wobei die hohe Dynamik dieses Quintetts vermutlich viel höhere Ansprüche gestellt hat.
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