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Speak No Evil (99 Dig.Rem.)
 
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Speak No Evil (99 Dig.Rem.) [Original Recording Remastered]

Wayne Shorter Audio CD
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Musik

Bild des Albums von Wayne Shorter

Fotos

Abbildung von Wayne Shorter

Biografie

The Thoothsayer

Der amerikanische Saxophonist WAYNE SHORTER ist eine lebende Legende. Er spielte zunächst für Horace Silver und Maynard Ferguson, bevor er ab 1959 zu Art Blakey's Jazz Messengers stieß, bevor er 1964 auf Empfehlung von John Coltrane von Miles Davis abgeworben wurde. Auf Blue Note veröffentlichte er wegweisende Soloalben wie z.B. "Speak No Evil", "Juju" (mit John Coltrane, McCoy… Lesen Sie mehr im Wayne Shorter-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (25. März 1999)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered
  • Label: Blue Note (EMI)
  • ASIN: B00000I8UH
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.537 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Witch Hunt (Rudy Van Gelder Edition) (1999 Digital Remaster) 8:11EUR 0,99
Anhören  2. Fee-Fi-Fo-Fum (Rudy Van Gelder Edition) (1999 Digital Remaster) 5:53EUR 0,99
Anhören  3. Dance Cadaverous (Rudy Van Gelder Edition) (1999 Digital Remaster) 6:45EUR 0,99
Anhören  4. Speak No Evil (Rudy Van Gelder Edition) (1999 Digital Remaster) 8:23EUR 0,99
Anhören  5. Infant Eyes (Rudy Van Gelder Edition) (1999 Digital Remaster) 6:54EUR 0,99
Anhören  6. Wild Flower (Rudy Van Gelder Edition) (1999 Digital Remaster) 6:07EUR 0,99
Anhören  7. Dance Cadaverous (Alternate Take) (Rudy Van Gelder Edition) (1999 Digital Remaster) 6:35EUR 0,99


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von koli_g.
Format:Audio CD
Wer Alben wie "E.S.P." von Miles Davis oder "Maiden Voyage" von Herbie Hancock lieben gelernt hat, der wird auch großen Gefallen an "Speak No Evil" von Wayne Shorter finden. Mit einer fast schon zur standardgewordenen HardBop-BlueNote-Besetzung der 60'er Jahre (Freddie Hubbard -tr, Herbie Hancock - p, Ron Carter - b und Elvin Jones - dr), treibt Wayne Shorter, mit seinem Tenor Saxofon und eigenen Kompositionen als Leader, dieses Quintet enorm nach vorne. Lyrische, sowie hardbopartig scharf konstruierte Phrasierungen lassen einen schon an den Sound von "E.S.P" erinnern - "Speak No Evil" wurde jedoch 1 Monat vorher aufgenommen (und zwar an Heilig Abend 1964) und eine weihnachtliche Gelassenheit und Entspanntheit meint man hier auch rauszuhören und das Quintet ist in einer großartigen Form. Abgesehen vom ersten Titel "Witch Hunt" steht jeder Song für sich als ein qualitativer, geschliffener Jazz-Meilenstein ohne Mängel, ohne Kanten - die Themen verhaften angenehm im Ohr. Bei "Infant Eyes" - eine wunderschöne Saxofon-Ballade - hört man Wayne Shorter sehr schön (wie Miles Davis bzw. Herbie Hancock einmal gesagt hat) "durch sein Saxofon hindurchkommen" - ein intensiver Imrovisator, der seine Töne lange, fast schon bis zum Anschlag "hindurchpustet", aber warm und harmonisch - er klingt eben schon zu diesem Zeitpunkt wie Wayne Shorter und nicht wie ein John Coltrane, was ihm zu dieser Zeit damals oft nachgesagt wurde. "Speak No Evil" ist ein BlueNote-Klassiker mit Understatement-Charakter, da lange nicht so bekannt geworden wie die o.g. Alben, aber sicherlich genauso richtig, genauso wichtig. Ein guter Sound - "digital remastered" - sehr empfehlenswert.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mrs. Peel
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Abstecher sind manchmal nötig, um ans Ziel zu gelangen. Genauso wie belangloser Small-Talk ab und zu eine sachliche Diskussion auflockern und weiterbringen kann. Was aber, wenn Abschweifungen zum Formprinzip werden? Oder wenn abgelegene und verlaufene Trampelpfade zum einzig begehbaren Weg mutieren? Eben das ist die Welt des Wayne Shorter, des Late-Bloomers unter den Jazz-Musikern, der erst mit 16 Jahren sich ernsthaft mit Musik auseinanderzusetzen begann. Nach ersten Anfängen im Hardbop-Bereich fand er zu seinem einzigartigen Prinzip der lyrischen Unvorhersehbarkeit. Genauso wie er sich in Interviews und Gesprächen immer in einen Wust aus Nebensächlichkeiten und ein Chaos aus Assoziationen verlor, verweigerte er auch in seinem Spiel die öde Routine, ohne dabei renitent oder unwillig zu sein, sondern mit sanfter Beharrlichkeit zu seinem Abschweifungsprinzip. Im Inneren des permanenten Revolutionärs wohnte ein fast schon manischer Hang zum ständigen Editieren. Und genau das sind auch die Eigenschaften, die einen Großmeister der Improvisation ausmachen, die sich durch das Wissen um Ursache und Wirkung determiniert, wie Shorter einmal sagte. Auf seinem 64er Blue Note Meisterwerk Speak No Evil transformiert er genau diese Gedankensprünge in ein musikalisches Äquivalent. Die Aufnahme zeigt Shorter unerreicht in seinem Gespür für melodische Feinheiten und klangräumliche Details, und zeitlos in den harmonischen Abläufen. Das Werk strotzt nur so von geheimnisvollen, kryptischen und komplexen Akkordfortschreibungen sowie sprunghaften Melodien, die zweifellos das Synonym für die unverwechselbare kompositorische Handschrift des großen enigmatischen Saxophon-Lyrikers Shorter sind. Das Paradebeispiel auf diesem Album für seine imaginative Musik ist das unikate "Dance Cadaverous", das von vielen Akkordwechseln geprägt ist. Hilfreich ist hierbei Herbie Hancock am Piano, der mit komplexen Flächen in seiner markanten Art verschiedene Rhythmusvariationen zyklisch aufbaut und miteinander interagieren lässt. Obwohl Shorter auf diesem Stück mit der klassischen Hardbop-Besetzung aus Trompete, Saxophon und Rhythmusgruppe arbeitet, fügt er dennoch sein einzigartiges und unberechenbares harmonisch-melodisches Vokabular ein, das frei von ekstatischen Selbstbegeisterungen ist. Dieses Prinzip war es auch, das Miles Davis später zu seiner stilistischen Wiedergeburt auf dessen Bahn brechenden Alben In A Silent Way und Bitches Brew verhalf, an denen Shorter vor allem kompositorisch zusammen mit Joe Zawinul erheblichen Anteil hatte. Der Opener auf Speak No Evil ist das bluesige "Witch Hunt". Gefolgt von "Fee-Fi-Fo-Fum", dem berühmten Ausspruch des Riesen aus dem Märchen Jack And The Beanstalk (Hans und die Bohnenranke). Shorter assoziiert die Bewegungen des Giganten Tulpe in seinem Himmelsschloss musikalisch mit einem farbenreichen und eruptiven Solo, sowie einem flexiblen kompositorischen Konzept aus weit aufgefächerten Phrasierungen und einer breit diversifizierten Palette an Timbres. "Infant Eyes" ist ein musikalisches Portrait von Shorters kleiner Tochter, bei der eine Gehirnverletzung diagnostiziert wurde, weswegen er sich der Religionsgemeinschaft Soka Gakkai anschloss. Der Titeltrack des Albums ist ebenfalls eine eskapistische Flucht von Rhythmen und Melodien aus dem traditionellen Jazzkorsett heraus. Das Quintett auf Speak No Evil setzt sich neben Shorter am Tenor-Sax und Herbie Hancock am Piano aus Freddie Hubbard (Trompete), Ron Carter (Bass) und Elvin Jones (Drums) zusammen. Der Klang dieser CD-Veröffentlichung ist gut. Es handelt sich um die gewohnt qualitativ hochwertige Remasterarbeit von Rudy Van Gelder aus dem Jahre 1998 (99 veröffentlicht)!
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Meilenstein der Jazzgeschichte 23. September 2002
Format:Audio CD
In dieser Periode der Sechziger schuf Wayne einige Meilsensteine der Jazzgeschichte. Alle Kompositionen sind als Lehrwerke für Jazzmusiker geeignet. Die Mitspieler sind aufeinander eingespielt und präsentieren einen frischen enthusiastischen Sound. Wayne bleibt seinem robusten aber sensiblem Speil treu. Moderner Kammer-Jazz der zum Klassiker geworden ist.
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