Speak German!: Warum Deutsch manchmal besser ist und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
EUR 0,06
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von reBuy reCommerce GmbH
Zustand: Gebraucht: Gut
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Speak German!: Warum Deutsch manchmal besser ist Gebundene Ausgabe – 18. Januar 2008


Alle 6 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 8,99 EUR 0,06
Audio-CD, Audiobook
"Bitte wiederholen"
Unbekannter Einband
"Bitte wiederholen"
7 neu ab EUR 8,99 48 gebraucht ab EUR 0,06 1 Sammlerstück ab EUR 9,00
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 5 (18. Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498063936
  • ISBN-13: 978-3498063931
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 1,9 x 21,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 335.221 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Die deutsche Sprache liegt Wolf Schneider am Herzen. Ganze Generationen von angehenden Journalisten sind mit seinen Büchern groß geworden. Insbesondere "Deutsch für Profis" gehört noch immer zur Pflichtlektüre eines jeden, der klar und pointiert formulieren möchte. Schneider, der 1925 in Erfurt geboren wurde, machte sich jedoch nicht nur als Sachbuchautor und Lehrer an verschiedenen Journalistenschulen einen Namen, sondern legte auch selbst eine beeindruckende Karriere als Journalist hin. Er arbeitete für einige der wichtigsten deutschen Medien, war Korrespondent in den USA und wurde einer breiteren Öffentlichkeit als elegant nachhakender Moderator der "NDR Talk Show" bekannt. Schneider wurde vielfach ausgezeichnet - nicht zuletzt für seine Verdienste um die deutsche Sprache.

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Neu sind sie nicht die Kassandrarufe, die angesichts der Anglizismen-Flut das Ende des (deutschsprachigen) Abendlandes voraussagen. Wolf Schneider kann jedoch für sich in Anspruch nehmen, das eleganteste, originellste und amüsanteste Plädoyer verfasst zu haben - für ein bisschen weniger Service Point, Anti-Aging und Customer Relationship.

Wolf Schneider, das journalistische Urgestein, kennt die Argumente der Verfechter einer "lebendigen" Sprache, die schon immer Begriffe aus anderen Sprachen aufgenommen und integriert habe. Doch geht es Schneider und seiner Aktion "Lebendiges Deutsch" nicht darum, eine Wagenburg-Mentalität zu etablieren. Sein Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass 60 Prozent der Deutschen überhaupt kein Englisch verstehen und nur 10 Prozent sich sicher in dieser Sprache bewegen können. Dies bedeutet, dass eine Vielzahl der "Slogans" und "Claims", die über Werbeagenturen und andere Multiplikatoren verbreitet werden, gar nicht oder nur missverständlich ankommen. Die Übersicht von zurückgezogenen Werbesprüchen großer Konzerne gehört dabei zu den komischsten Passagen des Buches. So wurde Mitsubishis Schlagwort "Drive alive" (gemeint war "Lebendiges Fahren") leider nur von 18 Prozent der Bevölkerung richtig übersetzt; häufige Interpretationen lauteten: "Lebend ankommen" bzw. "Überlebe die Fahrt." Inzwischen hat das Unternehmen umgeschwenkt auf: "Heute. Morgen. Übermorgen."

Schneider fordert zu mehr Fantasie auf, zu mehr Mut, Anglizismen, die nicht nur unverständlich, sondern vielfach auch überflüssig oder einfach albern sind, aus dem eigenen Sprachgebrauch zu verbannen und neue deutsche Worte einzuführen. Dazu hat die Aktion "Lebendiges Deutsch" schon etliche Wettbewerbe durchgeführt und Empfehlungen ausgesprochen: So könnte aus Brainstorming leicht "Denkrunde" werden, aus Flatrate "Pauschale" oder aus Cursor "Blinker". Weniger elegant allerdings lesen sich Begriffe wie "Rufdienst" für Call Center oder "Hingeher" für Event. Auch scheint der Autor streckenweise ein wenig zu streng ans Werk zu gehen, wenn er Wörter wie Kreativität ("Modewort für Phantasie"), Netzwerk ("Netz") oder Technologie ("Technik") geißelt. Dafür klagt er im Zuge seiner ausführlicheren Duden-Schelte an, dass Goethes "Fraubaserei" (Schwatzfreudigkeit der Frauenzimmer) in der aktuellen Ausgabe nicht mehr aufgeführt wird.

Wolf Schneider ist als Korrespondent, Chefredakteur, Journalisten-Ausbilder und Buchautor einer der gewandtesten Schreiber in der deutschen und über die deutsche Sprache. Auch wenn er hin und wieder in allzu strengen Rigorismus verfällt, legt er ein insgesamt lehrreiches Buch vor, das sich mindestens so amüsant liest wie Bastian Sicks "Zwiebelfisch-Kolumnen". Vor allem aber macht der Band Lust mitzumachen: beim Erdenken, Ausspinnen und Herbeifabulieren neuer deutscher Begriffe, die die deutsche Sprache lebendig halten. -- Henrik Flor, Literaturtest

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolf Schneider, geboren 1925, ist Ausbilder an fünf Journalistenschulen, Lehrer für lesbares Deutsch in Wirtschaft, Medien und Behörden und Autor zahlreicher Sachbücher. Er war Korrespondent der «Süddeutschen Zeitung» in Washington, Verlagsleiter des «Stern», Chefredakteur der «Welt», Moderator der «NDR Talkshow» und sechzehn Jahre lang Leiter der Hamburger Journalistenschule. Seit 2007 ist er Honorarprofessor an der Universität Salzburg. Zuletzt erschienen «Speak German. Warum Deutsch manchmal besser ist» (2008) und «Der Mensch. Eine Karriere» (2008).

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT am 16. Oktober 2008
Format: Gebundene Ausgabe
60% der Deutschen sprechen kein Englisch, 30% mehr schlecht als recht und nur 10% können sich halbwegs passabel verständlich machen. Gutes Englisch ist nämlich recht anspruchsvoll. Was soll also der geradezu manische Drang deutscher Unternehmen und ihrer Werbung, alles mit englischen Modebegriffen auszudrücken? Viele Werbesprüche werden von den Kunden gar nicht verstanden und verfehlen eigentlich ihre Wirkung (obwohl es andererseits vielleicht auch gerade der Zweck ist, die Inhaltsleere vieler Aussagen, Produkte und Jobs zu kaschieren). Am witzigsten fand ich die Douglas-Parfümerien, die mit gigantischem Aufwand den deutschen Kunden beibrachten: "Come in and find out" - komm herein, und finde wieder heraus!

Schneider stellt gleich zu Anfang klar, dass ein importiertes Wort nicht automatisch schlecht ist, schließlich ist unsere Sprache voller Wörter, die im Laufe der Jahrhunderte aus dem Lateinischen, Italienischen, Französischen dazugekommen sind (ein schönes Buch zur Sprachentwicklung bzw. Etymologie ist übrigens von Jutta Berg, "Deutsch - die schreckliche Sprache?"). Schneider zeigt vielmehr mit vielen Beispielen die aburdesten Auswüchse der 'Anglomanie' auf - und dazu, welche einfachen und klaren deutschen Parallelen es gibt. Schneiders Vorschlag: Nützliche, vornehmlich kurze Fremdworte importieren, unnütze übersetzen oder streichen. Schneider ist also für "Team" statt Arbeitsgruppe oder "Sex" statt Geschlechtsverkehr, aber er geht im Bahnhof lieber zur Auskunft statt zu einem "Service Point" und mag den Nachtzug mehr als die "City Night Line".
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klaus Eifert am 2. März 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Eigentlich ist die These des neuen Buches von Wolf Schneider unumstritten: Heutzutage wird sehr oft im deutschen Sprachgebrauch überflüssige englische Begriffe verwendet. Es bleibt nur die Frage, wie wir am besten damit umgehen sollten. Meines Erachtens hat Herr Schneider seinen Standpunkt relativ gut dargestellt und zusammengefasst, allerdings mit ein paar Widersprüchen und Fehlern, wie in anderen Rezessionen auf dieser Seite ausführlich erläutert werden. Recht hat Herr Schneider allerdings auf jeden Fall, wenn er schreibt, dass die deutsche Sprache durch Begriffe wie "Human Resources" eher verwässert als bereichert wird. Und zurecht betont er auch, dass weitaus weniger Bundesbürger die Feinheiten der englischen Sprache beherrschen, als offenbar in den Werbeabteilungen und Führungsetagen großer Firmen geglaubt wird. Ferner fand ich seine Meinung bezüglich der Aufgabe der Duden-Redaktion interessant und schlüssig.

Fazit: Obwohl "Speak German" für meinen Geschmack manchmal etwas polemisch wirkt, kann ich es empfehlen, am besten mit einem anderen neuen Buch vom Rowohlt-Verlag zu diesem Thema: "Der die was?" von David Bergmann.
1 Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bookoholic am 27. Januar 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Wolf Schneider setzt sich mit seinem Buch für Überprüfung unsinniger und falscher englischer Begriffe in der deutschen Sprache ein.
Da trifft er natürlich vollkommen meine Meinung: mir geht jedes Mal der "Hut hoch", wenn - auch gestandene Journalisten, nicht nur verbale Laien - das Wort "realisieren" falsch benutzen.
Und amüsante "Kleinigkeiten" habe ich auch jede Menge gefunden: zum Beispiel: daß JOGGEN mit "schlendern, trotten" übersetzt werden müßte...
DAS gibt doch den "Joggern" eine hübsche Lächerlichkeit.
Der Punktabzug bezieht sich auf den einfach zu langen "Werbeteil" für die "Aktion Lebendiges Deutsch" des "Vereins Deutsche Sprache e.V." - aber das sei ihm verziehen.
Schon allein die Übersetzungen der unabsichtlich ulkigen Werbesprüche lohnen die Lektüre!
1 Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Regenwurm am 6. September 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Natürlich werden wir alle in unserem Alltag dazu verführt, deutsche Wörter durch englische zu ersetzen. Sie sind in der Werbung allgegenwärtig, im Kollegen- und Freundeskreis, manchmal fällt es uns sogar leichter, etwas mit einem prägnanten, englischen Wort auszudrücken, weil es einem einfach treffender erscheint als das deutsche. Manchmal - aber selten - ist das auch so.

Wem jedoch die deutsche Sprache gefällt und wer das Englische nicht überhand nehmen lassen möchte, der lasse sich bitte durch Wolf Schneider aufzeigen, dass die deutsche Sprache eine wunderbare Sprache ist, die sich vor dem Englischen nicht zu verstecken braucht, ja im Gegenteil, viele Ausdrücke in deutsch kürzer und genauer sind. Das Buch ist unterhaltsam und lehrreich zugleich.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Daniel Schnock am 15. Juni 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Tja die deutsche Sprache. Ein tolles Ding, sehr alt und doch immer wieder neu verformbar, immer wieder erfinderisch aber in den letzten 50 Jahren eben doch ein wenig verformt von den englischsprachigen Einflüssen – den lieben Anglizismen. Immerhin benutzen wir doch noch ein sehr deutschklingendes Wort.
Nun ja, dass Sprachen sich ständig wandeln und dies auch muss, denn sonst wären wir nicht auf dem heutigen Stand, das ist selbstredend logisch und wird vom Autor auch sehr gut beschrieben. Das sich eine Sprache aber selber derart in den Hintergrund stellt und krampfhaft alles aufsaugt was aus dem englischen Raum kommt, das kann und darf einfach nicht normal sein. Der Zweite Weltkrieg und die heutige eher zwielichtige Einstellung der Deutschen zu allem was eigentlich ihrs ist und worauf wir stolz seien können, wird von Schneider eben so als Erklärung gegeben, wie auch die Globalisierung.

„Sind wir nicht großartig, wenn wir das Mögliche tun, den Zweiten Weltkrieg auch mehr als sechzig Jahre danach wenigstens sprachlich Tag für Tag aus Neue zu verlieren?“

Ein mehr als großartiger Satz in einem großartigen Buch!
Dies alles wird mehr als anschaulich, logisch und sehr unterhaltsam von Wolf Schneider beschrieben. Generell arbeitet er gut in das Thema ein, ein wenig sprachgeschichtlich, ein wenig allgemein, aber nie schwierig oder Fachchinesisch, was wirklich Zugang und Antrieb für alle Interessierten sein sollte!
Es sollte allen aufgefallen sein, dass wir im „Deutschen“ doch relativ viele Wörter benutzen, die nicht mehr viel deutschen an sich haben und all jene werden in diesem Buch auch versammelt und irrsinnige Fakten und Beispiele mehr.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen