Der Grund für die Suche nach einem Hausanschlussverstärker wird für viele ein nicht störungsfreies Fernsehbild sein.
Hier möchte ich ein paar Tipps geben:
Es gibt verschiedene Arten von Bildstörungen.
Nicht alle liegen an zu geringem Eingangspegel.
Geringer Eingangspegel macht sich im Analogbereich durch ein Bildrauschen bemerkbar (oft nur einzelne Sender).
Im Digitalbereich hauptsächlich durch fehlende Sender und evtl. "Klötzchenbildung".
Oft werden Störungen auch von sogenannten "Brummschleifen" verursacht, d. h. es gibt Potential zwischen Abschirmung Antennenstecker der Antennenanlage und der Abschirmung Antennenstecker Fernseher.
Indiz hierfür sind im Analogbereich undefinierbare Bildstörungen, langsam wandernde, weiße Balken im Bild.
Im Digitalbereich hauptsächlich "Klötzchenbildung" bei einzelnen Sendern.
Hier hilft fast immer ein Mantelstromfilter.
Da dieser geringfügig das Antennensignal dämpft kann es auch sein, dass erst durch den Einsatz beider Lösungen (Verstärker mit mehr Leistung UND Mantelstromfilter) ein optimales Ergebnis erzielt wird.
Das war bei mir der Fall.
Ich hatte einen Kathrein VOS 20F Hausanschlussverstärker mit 20 dB Verstärkung.
Nach dem Einsatz von Mantelstromfiltern konnte ich einige, digitale Sender nicht mehr empfangen.
Nachdem ich den Spaun HNV 30 installiert hatte war das Problem behoben, bzw. alle Sender wieder da.
Ansonsten macht der Spaun einen guten Eindruck, die Installation war einfach und problemlos, er funktioniert wie er soll.
Mein Kathrein war damals deutlich teurer, ich kann keinen Qualitätsunterschied zum Spaun feststellen.