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Spannung - Narrative Verfahrensweisen der Leseraktivierung: Eine Studie am Beispiel der Reiseromane von Jules Verne [Taschenbuch]

Ralf Junkerjürgen
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Kurzbeschreibung

Juli 2002
Aus dem Inhalt: «Spannungsforschung» in Literatur-, Kommunikationswissenschaft und Psychologie - Grundformen der Leseraktivierung - Spannungsanalyse der Reiseromane von Jules Verne - Figurentypologie - Spannungsdefizite - Kategorisierung der Romane - Vernes Poetik der Spannung.

Produktinformation

  • Taschenbuch: 354 Seiten
  • Verlag: Lang, Peter Frankfurt (Juli 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3631393768
  • ISBN-13: 978-3631393765
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.831.601 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Spannung gehört zu den Hauptkriterien bei der Beurteilung von Erzähltexten. Was Spannung ist, darunter kann sich jeder intuitiv etwas vorstellen. Schwierig wird es jedoch, wenn man Spannung intersubjektiv definieren will. Die Literaturwissenschaft hat sich daher mit der «Spannungsforschung» bisher schwer getan. Psychologie und Kommunikationswissenschaft hingegen haben das Phänomen seit den 1980er Jahren empirisch erforscht. Die Studie wendet deren Ergebnisse beispielhaft auf die Reiseromane von Jules Verne an und versucht der Analyse literarischer Spannung damit eine neue Perspektive zu eröffnen. Spannung erweist sich dabei als eine komplexe Erzählstrategie, die von bestimmten Figurentypen, Zeitstrukturen und inhaltlichen Bedingungen abhängt. Das umfangreiche Werk Vernes wird an ausgewählten Texten spannungstechnisch interpretiert, kategorisiert und beurteilt. Dabei wird auch versucht, für die unterschiedlichen Erzählstrategien, die dabei zum Vorschein kommen, eine angemessene Terminologie zu entwickeln.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4.0 von 5 Sternen Spannung in Romanen ist kein Zufall 17. August 2006
Format:Taschenbuch
Die im Rahmen der Europäischen Hochschulschriften publizierte Veröffentlichung könnte von Außenstehenden leicht als Lehr- und Studienmaterial klassifiziert werden. Doch das Buch ist mehr: Es ist auch eine Fundgrube für all diejenigen, die sich intensiver mit dem Werk Jules Vernes befassen.

Der Leser des Buches von Ralf Junkerjürgen der sich im Vernewerk auskennt, kann seine subjektiven Leseerlebnisse die er bei den Romanen Vernes hatte, mit der Analyse von Junkerjürgen vergleichen. Dabei ist interessant, dass >selbsterlesene< Eindrücke die sich intuitiv ergaben oder die sich in der Nachhaltigkeit als emotional schwach erwiesen, oft in der Einstufung der Romane auch vom Fachmann so klassifiziert wurden. Junkerjürgen >seziert< genau Vernes uvre und zeigt dabei Werke mit Spannungsdefizit auf, selektiert nach Gründen. Dabei hinterließ das Erkennen und Untersuchen des Schreibstils Vernes durch die analytische Aufbereitung Junkerjürgens einen tieferen Eindruck bei mir, als die Einordnung der Beispiele in die zu untersuchende Gesamtaufgabenstellung. Mein subjektives Empfinden ist allerdings der Sympathie zu Verne und dessen Werk zuzuschreiben, viele Leser werden vielleicht einen anderen Fokus haben.

Die Lesbarkeit des Buches wird durch ein Konglomerat von Sprachen erschwert. Das Buch, welches in der Reihe >Französische Sprache und Literatur< erschien, fügt deutschsprachige Beschreibungen, französischer Originalzitate aus Verneromanen (die so erwartet werden) mit diversen englischen Zitaten der Sekundärliteratur zusammen.
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