Der Autor über sein Buch
Wie schön wäre es doch, einen Partner zu haben, der noch ein richtiger Mann ist, der Widerstand leistet, der sich Zickigkeiten von seiner Freundin oder Verlobten nicht einfach bieten läßt, sondern das Mädel ruhig und entschlossen übers Knie legt und ihm Manieren beibringt! Diesen Stoßseufzer wird schon so manche junge Frau ausgestoßen haben (und nicht wenige Männer…) – Autorin Antje beließ es nicht dabei, sondern setzte in die Tat um, wovon andere nur träumen. Der erste Teil des Buches berichtet von ihrer Selbstfindung, vom Ausloten der Grenzen, von der Gratwanderung zwischen selbstbewußtem Alltags- und Berufsleben und lustvoller Unterordnung im Liebesleben, von der Suche nach dem idealen Partner.
Andreas liefert im zweiten Teil des Buches die dazu passenden „Geschichten zum Träumen“, Geschichten von altmodisch männlich-patriarchalischer Strenge, von lustvollen Züchtigungen und klarer Rollenverteilung wie in der guten alten Zeit, als die Welt bekanntlich noch in Ordnung war.
Klappentext
Das unnachgiebige Piepen des Weckers riß Inge aus ihren intensiven Träumen. Das Bett war zerwühlt. Die dunkelhaarige Endzwanzigerin stand mühsam auf. Ihre Beine waren weich, und es fiel ihr schwer, den Traum abzuschütteln.
»Mir gehört der nackte Arsch versohlt!« Der Spiegel im Badezimmer enthielt sich eines Kommentars. Es nützte alles nichts. Sie konnte es nun mal nicht ändern.
Mit Träumen alleine wollen sich viele junge Frauen nicht mehr abfinden: Sie stehen zu ihrer Neigung und genießen es, wenn ihr Partner sie ab und zu kräftig übers Knie legt und ihnen klarmacht, wer die Hosen anhat. Wie ist das möglich? Während die meisten Menschen die Antriebe sadistisch veranlagter Menschen - in Grenzen - relativ leicht nachvollziehen können, ernten passive Flagellanten, masochistische oder devote Menschen nicht selten immer noch verständnisloses Kopfschütteln: Wie kann man - und insbesondere frau! - nur freiwillig Schmerzen und Unterordnung auf sich nehmen, dabei gar noch Lust empfinden? Sind diese Frauen nicht geistig im 19. Jahrhundert stehengeblieben? Mitnichten. Antje, eine selbstbewußte und erfolgreich im Berufsleben stehende junge Frau lebt und genießt ihre Neigung zum passiven Flagellantismus. Sie zeigt uns in ihrem autobiographischen Essay "Der Zauber des Flagellantismus" den nicht immer leichten Weg ihrer Selbstfindung: die Suche nach sich selbst, das Ausloten der Grenzen, das Spannungsverhältnis zwischen Selbstbewußtsein im Alltag und lustvoller Unterordnung im Liebesleben, den Weg von der Verdrängung zur Akzeptanz und Verinnerlichung ihrer Neigungen; Andreas liefert die dazu passenden »Geschichten zum Träumen«, Geschichten, die von strengen und lustvollen Züchtigungen erzählen und die Lust am Flagellantismus widerspiegeln.
Auszug aus Spanking - Lust und Leidenschaft von Antje, Andreas. Copyright © 2001. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Peter strich sich fahrig durch seine dunklen Haare. Es gab noch so viel,
das zu erledigen war. Morgen war es soweit. Dann würden er und Carmen sich
endlich das Jawort geben.
Peter schmunzelte bei dem Gedanken. Carmen war eine wundervolle Frau! 24
Jahre alt, mit dunkelbraunen, lockigen Haaren, welche weit über ihre
schmalen Schultern fielen. Ein sinnlicher Mund und samtweiche, braune Augen
verliehen ihrem reizenden Gesicht das gewisse Etwas, das Männerherzen
schneller schlagen läßt.
Peter sah auf seine Armbanduhr: 17.40 Uhr. Das bedeutete, daß es wirklich
knapp wurde. Carmen wartete in ihrer gemeinsamen Wohnung. Sie wollte sich
um die letzten Arrangements für die Hochzeitsfeier kümmern. Peter hatte
schon vor Tagen gedrängt, Carmen inständig gebeten, die Karten für die
Sitzordnung fertigzumachen.
Aber Eile war keine von Carmens hervorstechenden Eigenschaften, und so
mußte alles auf den letzten Drücker erledigt werden. Peter selbst war in
der Stadt gewesen. Riesige Blumensträuße hatte er eigenhändig in seinem
Kofferraum verstaut. Dann fuhr er zu dem gemütlichen Restaurant, in dem sie
den großen Saal für die morgige Feier gemietet hatten. Zwei der dort
arbeitenden Serviererinnen halfen ihm eifrig bei der Dekoration.
Als Peter die fertigen Tische mit dem feinen Porzellan und dem stilvollen
Blumenschmuck sah, leuchteten seine Augen wie die eines Kindes vor dem
festlichen Weihnachtsbaum.
Alles war perfekt! Das einzige, was noch fehlte, waren die Karten mit den
Namen der geladenen Gäste.
Es war kurz vor sechs, als Peter den Wagen abstellte. Rasch drehte er den
Wohnungsschlüssel im Schloß herum; mit forschen Schritten betrat er die
kleine, gemütliche Wohnung.
Carmen sah einfach bezaubernd aus. Sie hatte es sich nicht verkneifen
können, das Brautkleid anzuprobieren. Ein altes Sprichwort sagt ja, daß es
Unglück bringt, wenn der Bräutigam seine Braut vor der Hochzeit in ihrem
Kleid bewundert. Aber sowohl Peter als auch Carmen waren moderne,
zeitgemäße Menschen, die nicht an derartige Dinge glaubten.
Es war ein klassisch elegantes, dennoch raffiniert geschnittenes Kleid aus
feiner, weißer Seide. Die üppigen Röcke, die bis zu den Fußknöcheln
reichten, gaben Carmen eine unschuldige, jungfräuliche Ausstrahlung. Dazu
wirkte das tief ausgeschnittene Dekolleté beinahe konträr.
Es betonte ihren vollen Busen vortrefflich. Peter konnte nicht anders, als
sich vorzustellen, was seine Carmen wohl unter ihrem Hochzeitskleid tragen
würde. Ein wissendes Lächeln umspielte seine Mundwinkel.
Hallo Liebling! Ich war eben im Restaurant. Es ist soweit alles fertig. Die
Dekoration ist wirklich toll geworden. Das einzige, was noch fehlt, sind
die Kärtchen für die Sitzordnung. Hast du sie geschrieben?«
Carmen drehte eine graziöse Pirouette. Wie eine geheimnisvolle Märchenfee
schwebte sie förmlich auf Peter zu, ihre Arme um seinen Nacken schlingend.
»Ach Schatz, ich bin noch gar nicht dazu gekommen! Du siehst ja, ich wollte
unbedingt das Kleid anprobieren. Ich möchte doch hübsch sein für dich an
unserem Ehrentag! Kannst du nicht diese langweiligen Tischkarten
schreiben?«
Dabei hauchte sie ihm einen verführerischen Kuß auf die stoppelige Wange.
Peter befreite sich mißmutig aus Carmens liebevoller Umklammerung. Er hatte
es regelrecht kommen sehen! Wieder einmal schob sie ihm den »Schwarzen
Peter« zu, sein Pflichtbewußtsein sollte erneut ihre Faulheit vergessen
machen.
Doch diesmal sah er es nicht ein! Morgen würde er Carmen heiraten. Gab er
jetzt klein, bei würde sie es ein Eheleben lang auf diese Tour probieren.
Er rang mit sich selbst. Sie sah so süß aus und auf unverschämte Art und
Weise völlig unschuldig. »Carmen, ich hatte dich so sehr darum gebeten. Du
wirst dich jetzt hinsetzen und die Namen auf die Karten schreiben! Beeile
dich, damit ich sie noch auf die Tische verteilen kann!«
Die Ernsthaftigkeit in Peters Stimme war nicht nach ihrem Geschmack. Carmen
war es gewohnt, ihren Willen durchzusetzen, und sie sah überhaupt nicht
ein, daß es diesmal anders sein sollte. Schnippisch, mit einem
sarkastischen Lächeln, kehrte sie Peter den hübschen Rücken zu.
»Ich habe keine Lust! Ich bin doch nicht dein Dienstmädchen. Ich werde mir
jetzt ein schönes, gemütliches Schaumbad gönnen! Die Arbeit überlasse ich
dir!«
Peter hatte zwar schon früher über Carmens Starrköpfigkeit geklagt, doch
ihre jetzige Reaktion war an trotzigem, undamenhaftem Verhalten
unübertroffen. Einen tiefen Atemzug nehmend, tippte er seiner Zukünftigen
energisch auf die Schulter.
»Carmen, ich sage es nun zum letzten Mal! Setz dich auf deine vier
Buchstaben und tue, was ich dir gesagt habe! Ansonsten wirst du mich
kennenlernen!«
Ihr helles Lachen brachte das Faß endgültig zum Überlaufen. Carmen stemmte
die Arme selbstsicher in die Hüften, die Frechheit blitzte aus ihren großen
Augen.
»Willst du mir drohen? Wir leben im 21. Jahrhundert. Die Zeiten des
Patriarchats dürften wohl endgültig vorbei sein, mein Lieber!« Blitzschnell
packte Peter ihre Handgelenke. Dann zog er die verdutzte Braut einfach mit
sich. Ehe Carmen sich versah, hatte Peter sich auf die Couch gesetzt und
seine junge Frau über seine Knie gezogen.
»Bist du verrückt? Was machst du da? Peter, laß mich auf der Stelle los!«
Der Mann klemmte das aufmüpfige Fräulein fest zwischen seine Schenkel.
Carmen mußte rasch einsehen, daß es keine Möglichkeit gab, ihre ungünstige
Lage zu verlassen.
»Ich werde das tun, was schon längst jemand hätte tun sollen, Carmen! Ich
werde dir eine richtige Tracht Prügel verabreichen! Vielleicht wirst du
dann vernünftig und einsehen, daß ich die Hosen anhabe!«
Carmen blieb keine Zeit zur Erwiderung, denn schon schob sich des
Bräutigams sehnige Hand unter ihr schönes, neues Brautkleid. In
Sekundenbruchteilen war es hoch über ihre Hüften aufgehoben.
Die langen, schlanken Beine der rassigen Schönheit steckten in weißen,
halterlosen Strümpfen. Das dralle, appetitliche Fleisch ihrer Oberschenkel
war mit einem rosigen Hauch überzogen. Peters Blick blieb auf ihrer
wundervollen Kehrseite haften. Ein elegantes, französisches Spitzenhöschen,
aus bester chinesischer Seide gewirkt, behütete das Geheimnis ihres
Vollmonds. Die darunter liegenden Hügel ihres frechen Hinterteils bebten
vor Scham und Empörung.
Peter, bitte ... Es ist nun genug! Ich werde die Karten fertigmachen, aber
laß mich jetzt aufstehen. Das alles kann doch nicht dein Ernst sein!«
Carmen stellte rasch fest, daß ihre Worte gar kein Gehör fanden, denn schon
hatte Peter das seidige Höschen zwischen seine Finger genommen und
ordentlich stramm gezogen. Der dünne Stoff verschwand zwischen ihren
Hinterbacken, den prächtigen Popo fast vollständig freigebend. Mit großer
Genugtuung sah er ihre rückwärtigen Reize, sich ganz in sein neu erworbenes
Erzieheramt vertiefend. Unruhig, den Hintern fest angespannt lag die
vorlaute Dame über Peters Schoß.
Peters Hände tätschelten den runden Po fast begütigend während er seiner
Zukünftigen heftigste Vorhaltungen machte.
Du wirst von nun an öfters über meinen Knien landen, Fräulein! Ich habe
wirklich genug von deiner himmelschreienden Trägheit! Und damit du deutlich
merkst, daß es mir ernst ist, werde ich dir den Hintern ausgiebig
vollhauen!«
Eine klatschender, fest geführter Schlag landete auf Carmens rechter
Arschbacke. Die linke Seite bekam sofort den selben ungewohnten Besuch von
Peters kräftiger Hand. Carmen fühlte einen stechenden Schmerz, das zum
erstenmal versohlte Mädchen strampelte wild mit den Beinen. Ihre rechte
Hand flog nach hinten und versuchte, die attackierte Kehrseite vor weiteren
Angriffen zu schützen.
»Finger weg, Carmen!« Peters Faust schloß sich um ihr Handgelenk und bog es
auf ihren Rücken. Frei und in voller Pracht lag der leicht gerötete Popo
für die Züchtigung bereit.
»Wenn du das noch einmal versuchst, werde ich den Kochlöffel holen!«
Die Drohung wirkte. Carmen hielt nun still; eine Tracht von Peters Hand
genügte ihr wirklich. Die Hiebe fielen in rasantem Tempo. Der Hintern der
Frau vollführte einen vorgezogenen Hochzeitstanz. In vollem Brautkleid wand
sich Carmen über Peters Knie.
Ein seltsames Bild bot sich dem jungen Mann. Statt ihre rückwärtigen
Rundungen sorgsam zu verdecken, war das Brautkleid weit hinaufgeschoben und
gab ihm freie Sicht auf die Erziehungsfläche seiner Carmen.
Da das strammgezogene Höschen immer wieder verrutschte und aus dem Weg
geschoben werden mußte, fackelte Peter nicht lange und zog es ganz ab.
»Peter, bitte ... ich habe genug ... Morgen ist unsere Hochzeit ... ich
werde den ganzen Tag nicht sitzen können ...«
Carmen heulte und jammerte, als ob es um ihr Leben ginge, doch ihr Ehemann
in spe kannte kein Pardon. Ausdauernd von wahrer Leidenschaft beflügelt,
versohlte er ihren süßen Popo, bis beide Backen in dunkler Rotfärbung
schimmerten.
»Es ist mir vollkommen egal, ob du morgen sitzen kannst oder stehen mußt!
Du warst derart ungezogen und nachlässig, daß es dir nicht anders gehört!«
Jede Silbe seiner Standpauke betonte Peter mit einem schallenden Hieb.
Der nackte, frisch versohlte Popo bebte unter der schmerzhaften Abreibung.
Nie zuvor war Carmen so behandelt worden. Bisher war immer alles nach ihrer
Nase gegangen, nun sah das verwöhnte Fräulein einer ungewissen Zukunft
entgegen. Es war ihr völlig klar, daß von nun an ein rauherer Wind wehen
würde. Wollte sie nicht öfters einen roten, ausgehauenen Hintern riskieren,
mußte sie sich rasch und einschneidend ändern.
Je länger die Bestrafung andauerte, desto lauter wurde das Wehklagen.
Carmen hielt es nicht mehr aus. Ihr Hinterteil stand in Flammen, ihr Stolz
war gebrochen, und Peter versohlte sie immer weiter. Die Tränen flossen
reichlich, und Carmen bettelte darum, endlich aus ihrer schmachvollen
Position entlassen zu werden.
»Peter, bitte, bitte ... Laß mich aufstehen ... Ich verspreche dir, daß ich
so etwas nie wieder tun werde! Ich will dir eine liebevolle, brave Frau
sein! Bitte nicht mehr den Hintern vollhauen!«
Das Schluchzen und Heulen hätte einen Fels zum Schmelzen gebracht. Peter
beendete die Tracht Prügel, die eine so unerwartete Wesensänderung in
Carmen verursacht hatte. Doch er entließ sie nicht so rasch, sondern hielt
sie noch auf seinem Schoß fest. Versöhnlich und gefühlvoll klangen seine
Worte, während er sanft die hochroten Backen streichelte.
»Siehst du, Carmen! So wie dir eben, so geht es unartigen Damen! Sie kommen
übers Knie und kriegen den Nackten ausgehauen! Ich hoffe, daß du in Zukunft
besser aufpaßt und nicht mehr in solch eine für eine Frau deines Alters
peinliche Lage kommen wirst!«
Carmen versprach es hoch und heilig. Sie fühlte sich seltsamerweise
geborgen und gut aufgehoben über Peters Knie. Seine Ansprache war ihr zwar
mehr als unangenehm, aber er hatte letztlich recht damit. Sie hatte sich
schlecht benommen, und dafür hatte er ihr den Arsch versohlt. Sie spürte,
daß es so richtig war; wenngleich sie erhebliches Selbstmitleid mit sich
und ihrem brennenden Allerwertesten hatte.
Ein freundlicher Popopatscher riß sie aus ihren Gedanken. Peter lächelte
sie aufmunternd an.
»So, jetzt setzt du dich an den Schreibtisch und machst die Tischkarten
fertig. Dann kann ich sie nachher noch wegbringen.«
Carmen reagierte flugs. Mit nie gekannter Energie tat sie, was Peter
angeordnet hatte. Sie rutschte unruhig auf dem Stuhl während sie eine Karte
nach der anderen ordentlich beschriftete. Der Hinternvoll hatte seinen
Zweck voll und ganz erfüllt. Die Glut auf ihren Pobacken beflügelte Carmen.
Schon nach einer halben Stunde konnte sie Peter die fertigen Tischkarten
überreichen.
»Siehst du, Schatz, es geht doch! Ich bringe die Dinger gleich `rüber ins
Restaurant. Dann ist alles vorbereitet für morgen!«
Er umarmte seine geläuterte Braut und küßte sie liebevoll auf die Wange.
Als die Türe ins Schloß fiel, atmete Carmen hörbar auf.
Wieder ganz alleine brachten sich die Schmerzen in Erinnerung zurück.
Carmen stand umständlich auf, jede zu ruckartige Bewegung vermeidend. Wie
mochte sie wohl da hinten aussehen?
Im Schlafzimmer stand ein an die zwei Meter großer Spiegel. Carmen hatte
ihn erst vorhin zur Anprobe ihres Hochzeitskleides benutzt. Nun stand sie
wieder davor. Sie blickte in ihre geröteten Augen, auf denen noch immer der
feuchte Nebel ihrer Tränen wie ein Schleier aus Demut lag. Dann drehte sie
sich um. Die zarten Finger umfaßten den Saum des Kleides und hoben es ganz
weit hinauf.
Carmen beugte den Oberkörper leicht nach vorne, damit der Wulst der
raschelnden Röcke nicht wieder das bedecken konnte, was sie unbedingt sehen
wollte. Die Röcke blieben oben, und Carmen zog sich selbst das seidene
Höschen herunter. Neugierig und ganz langsam drehte sie ihr Köpfchen und
blinzelte über ihre Schulter. Was das Spiegelbild zurückwarf, übertraf ihre
kühnsten Erwartungen.
Blank und bloß strahlte ihr das ausgehauene Hinterteil entgegen. Die
kugelrunden Popobacken zeigten sich im dunkelsten Rot, das Carmen je
gesehen hatte. Die ganze Breitseite des Frauenhintern war wie von
Künstlerhand gefärbt worden. Obwohl Carmen sich ziemlich erschrocken hatte,
mußte sie doch zugeben, daß es ein äußerst delikater Anblick war. Das
unschuldige Weiß des Brautkleides bildete einen reizenden Kontrast zu dem
fast schon aggressiven Rot ihrer Hinterseite. Zaghaft berührten ihre
bebenden Hände das erhitzte Fleisch. Langsam, mit kreisenden Bewegungen der
Handflächen, rieb Carmen ihren kirschroten Popo. Sie bemerkte mit wahrer
Freude, daß dieses Reiben ihr sehr wohl tat. Der Schmerz wurde etwas
schwächer, und die Hitze wanderte auf mysteriöse Weise nach vorne, an einen
geheimen Ort zwischen ihren rosigen Schenkeln. Carmens Atem wurde heftiger,
die Finger untersuchten die heimgesuchten Stellen aufs genaueste.
Carmen hielt es nicht mehr aus. Rasch zog sie sich das Kleid über den Kopf
und legte es sorgsam beiseite. Das überhitzte Mädchen ließ sich auf ihr
Bett nieder, das Höschen von den Beinen strampelnd. Die samtweichen,
glatten Schenkel spreizten sich auseinander. Die Finger verirrten sich in
ihrer Spalte. Wie ein Kätzchen, das die ersehnte Milch schleckt, fuhr ihre
Zunge über die vollen Lippen. Die Fingerspitzen arbeiteten heftiger. Die
Perlen der Lust benetzten die manikürten, langen Fingernägel. Das Feuer auf
ihrem Arsch tobte wie ein Flächenbrand. Ihr Stöhnen wurde intensiver und
heftiger. Die eine Hand in der Grotte vergraben, massierte die andere emsig
ihre Brüste. Der Sturm der Erregung wurde zum tosenden Orkan. Der Orgasmus,
welcher sie mit brandenden Wellen überflutete, kam heftiger als jemals
zuvor. Die Erschütterung war stark und heftig. Erschöpft und matt fiel
Carmen in einen bleiernen Schlaf.
An diesem Samstag im Mai herrschte wahres Kaiserwetter. Die Sonne lachte,
und es war kein Wölkchen am Himmel zu sehen. Carmens Wecker riß sie unsanft
aus ihren Träumen. 7.30 Uhr! In einer guten Stunde würde Peter sie abholen.
Um 11 Uhr fand die Trauung in der kleinen, romantischen Kirche statt.
Schnell hüpfte die junge Frau aus dem Bett. Zu rasant, wie sie schmerzhaft
feststellen mußte. Carmen hatte auf dem Bauch geschlafen, und als sie sich
aufrichten wollte, kam ihr Hintern mit der ansonsten so weichen Matratze in
Berührung. Oh, wie das brannte. Ihre gestrige Züchtigung kam ihr in den
Sinn, und es war offensichtlich, daß sie Peter mit rotem Popo das Jawort
geben würde. Carmen huschte ins Bad.
Das warme Wasser, das aus der Dusche rieselte, beruhigte ihre
aufgerüttelten Nerven. Sorgfältig schäumte sie ihren herrlichen Körper ein,
achtgebend, die wunde Hinterseite nicht unvorsichtig zu berühren. Als sie
sich abgetrocknet hatte, konnte sie es sich nicht verkneifen, noch mal
einen Blick auf ihren Allerwertesten zu werfen. Die Rötung war zwar
schwächer geworden, aber noch immer konnte man deutlich sehen, daß sie den
Popo voll bekommen hatte.
Gerade als sie den Bademantel übergeworfen hatte, klingelte es an der Türe.
Carmen eilte fluchend aus dem Bad. »Verdammt, wer kann das nun sein?« Als
sie durch den Spion guckte, sah sie das wohlbekannte Gesicht ihrer Mutter.
Carmen seufzte tief, öffnete jedoch die Türe.
Ihre Mutter fiel ihr sofort um den Hals. »Hallo, mein Kind. An deinem
Ehrentag wollte ich einfach bei dir sein. Ich helfe dir dabei, das
Brautkleid anzuziehen!«
Carmens Mutter war schon immer sehr einnehmend gewesen und duldete keinen
Widerspruch. Also ließ die genervte Braut es geschehen, daß ihre Mutter ihr
beim Ankleiden helfen würde. »Okay, Mutti! Aber wir müssen uns beeilen.
Peter wird bald hier sein, um mich abzuholen.« Carmen warf achtlos den
Morgenmantel zur Seite. Hastig durchsuchte sie ihre Kommode um die
Unterwäsche für diesen besonderen Tag auszusuchen. Dabei kniete sie auf dem
Fußboden, den blanken Hintern ihrer Mama zukehrend. Dieser blieb vor
Erstaunen der Mund offen stehen.
Es war eindeutig. Ihre erwachsene Tochter, die heute vor den Traualtar
treten würde hatte ein rotversohltes Hinterteil. Die ältere Frau trat einen
Schritt näher, um es genauer sehen zu können. Mit einem Mal fiel es Carmen
siedendheiß ein, welchen Anblick sie ihrer Mutter bot. Bald schimmerten
alle vier Backen in schamhafter Röte.
»Carmen! Was ist passiert? Dein Po sieht ja furchtbar aus!«
In der Absicht, das mißhandelte Gebiet aus dem Sichtfeld zu bringen, zog
sich Carmen schnell ihr Höschen über den Hintern. Dabei rieb sich der Stoff
unangenehm an ihrer Hinterseite. Die Braut griff unwillkürlich nach hinten,
um das Brennen zu beruhigen. Carmens Mama lächelte mitfühlend. Dann reichte
sie ihrer Tochter den zum Slip passenden BH.
»Ich sehe, daß dein Zukünftiger weiß, wie er sich Respekt verschaffen muß.
Mach dir nichts draus, meine Liebe. Ein ordentlicher Hinternvoll zur
rechten Zeit wird euch manchen Kummer ersparen!« Grinsend fügte sie hinzu.
»Außerdem wirst du ja vor dem Altar knien, Carmen!«
Eilig beendeten die beiden die Prozedur des Zurechtmachens der Braut.
Pünktlich um elf Uhr war es geschafft. Der Spiegel warf das reizende Bild
einer hübschen, jungen Frau in einem äußerst geschmackvollen Hochzeitskleid
zurück. Was er für sich behielt war das Geheimnis, daß sich unter der Weiße
der gestärkten Röcke ein knallrotes Popobackenpaar versteckte.
Peter hatte es eilig. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen weitgehend
ignorierend, raste er mit seinem Wagen durch die Straßen der Stadt. Wenige
Minuten nach elf hielt er vor Carmens Wohnung. Nervös zupfte er an seiner
Krawatte, die tadellos zu dem dunklen Anzug paßte. Dann drückte er auf den
Klingelknopf, in freudiger Erwartung, seine Angebetete bald vor den
Traualtar führen zu dürfen. Eine aufgeregte, wunderhübsch anzusehende
Carmen öffnete ihm. Peter küßte sie auf die Wange, seinen Liebling eng an
sich drückend. Carmens Mutter stand gerührt daneben. Die beiden waren ein
wirklich hübsches Paar.
Vor der Kirche wartete eine ziemlich große Menschenmenge. Alles
applaudierte, als Peter und Carmen aus dem festlich geschmückten Wagen
ausstiegen. Der Weg zum Portal der Kirche war mit Blumen geschmückt. Die
festlich gekleideten Gäste standen Spalier, als die beiden, von den
Trauzeugen begleitet, hindurchschritten. Manch einer wunderte sich, wieso
die junge Braut bei manchen Bewegungen das Gesicht zusammenzog, schoben es
aber auf die innere Anspannung. Keiner ahnte, daß unter dem weißen,
spitzengesäumten Hochzeitskleid ein heftig geröteter Popo verborgen war.
Carmen war dankbar, als sie endlich vor dem Traualtar standen. Der Pastor
hielt seine würdevolle Ansprache, und einige der Anwesenden schluchzten
gerührt. Besonders die Passage, in der es darum ging, in guten wie in
schlechten Tagen zusammenstehen zu wollen, ging Carmen sehr zu Herzen.
Unwillkürlich wurde ihr klar, daß das auch ihre Erziehung betreffen würde,
und sie lächelte Peter dankbar an.
Als beide Ja gesagt hatten und die Ringe ausgetauscht wurden, herrschte
eine Atmosphäre, wie sie sich Carmen immer erträumt hatte. Es wirkte alles
so feierlich; sie spürte, wie sie von überschwenglichen Emotionen
überflutet wurde, und gab sich ihnen gerne hin. Peter gab ihr einen
innigen, gefühlvollen Kuß. Es war soweit! Nun waren sie Mann und Frau.
Carmen war überglücklich, und auch Peter war froh, daß es nun geschehen
war. Ein letzter Choral erklang, und dann war die Zeremonie beendet. Peter
geleitete seine frischgebackene Frau durch den engen Gang der Kirche
hinaus. Nun würde es in den Nebensaal des Restaurants gehen. Alle freuten
sich auf die Feier und auf eine ausgelassene, fröhliche Stimmung. Eine Band
war engagiert worden, und die Bekannten und Freunde des Brautpaares
feierten, was das Zeug hielt. Es wurde viel getrunken und gelacht, die
anwesenden Herren warfen bewundernde, manchmal auch begehrliche Blicke auf
die charismatische Braut. Carmen tanzte eng umschlungen mit Peter. Seine
Hand ruhte auf ihren schmalen Hüften. Gerne hätte er sie weiter nach unten
rutschen lassen, um ihre ausladende Hinterseite zu befühlen. Aber das
konnte er vor all den Gästen ja sehr schlecht tun.
Für Peter war es etwas ganz Entscheidendes gewesen, Carmens Hintern zu
bestrafen. Es gab ihm ein unglaubliches Gefühl der Souveränität, ihrer
Launenhaftigkeit endlich wirksam entgegentreten zu können. Er preßte ihren
Körper an sich und freute sich auf die ungestörte Intimität der kommenden
Hochzeitsnacht. Er konnte es beinahe nicht erwarten, so groß war sein
Wunsch, sie ganz für sich zu haben. Carmen schloß ihre Augen. Sie war wie
verzaubert. Alles erschien ihr unwirklich und doch auf wundersame Weise
real. Sie ließ sich führen - nicht nur bei diesem Hochzeitstanz. Nein, es
kam ihr so vor, als sollte Peter einen Teil ihres Lebens in seine Hände
nehmen. Zumindest dann, wenn sie alleine einfach nicht weiterwissen würde.
Sie schmiegte sich eng an ihn. Sie fühlte sich so gut aufgehoben bei ihm!
Die Gäste waren gegangen. Die Musik hatte aufgehört zu spielen. Die
endlosen Danksagungen schienen endlich überstanden zu sein. Peter und
Carmen genossen die Stille und entdeckten sich selbst aufs neue. Das
Brautkleid lag verwaist auf dem Boden, die nackten Körper fanden einander.
Kosende, tastende Hände machten sich auf, die angespannte Erregung zu einem
würdigen Abschluß zu bringen. Weiche Lippen glitten über Peters Schaft und
machten ihn rasend. Heißes Fleisch sehnte sich nach Kühlung, und dennoch
mußten sie warten. Schreie der Lust durchbrachen die nächtliche Ruhe, als
er mit einem Ruck in sie eindrang. Das Fieber wühlte sie auf; alles
vergessend trommelten ihre Fäuste gegen seinen Rücken. Wie hart er sich
anfühlte und wie glücklich er sie machte! Ihre Sinne schienen zu
explodieren, als er sich in ihr in einem großartigen Finale entlud.
Auszüge aus dem Essay »Der Zauber des Flagellantismus - Erfahrungen einer
passiven Flagellantin« der Ko-Autorin Antje:
Die Neigung zum Flagellantismus ist seit langer Zeit Teil meiner selbst.
Mir diese Vorliebe einzugestehen, sie als Teil meiner Persönlichkeit zu
akzeptieren, war ein langer und bisweilen sehr schwieriger Prozeß.
Seit meiner Pubertät habe ich gespürt, daß ich auf gewisse Weise anders
empfinde als gleichaltrige Mädchen und Frauen. Für das andere Geschlecht
interessierte ich mich erst relativ spät. Das lag sicher auch mit daran,
daß ich viele Jahre eine reine Mädchenschule besuchte (das gibt es
tatsächlich heute noch) und mir im Umgang mit Jungs demzufolge die
natürliche Unbekümmertheit fehlte.
Mit 17, 18 Jahren machte ich meine ersten zaghaften Erfahrungen - Ende der
Achtziger Jahre. Ich hatte mich das erste Mal richtig verliebt. Ich hatte
Schmetterlinge im Bauch, Tag und Nacht dachte ich an nichts anderes als an
meinen Schwarm. Die Gespräche mit ihm, die langen Spaziergänge bei
Mondschein - ich schwebte auf einer Wolke der ersten Verliebtheit. Er ging
sehr zurückhaltend mit mir um, zu mehr als schüchternem Händchenhalten kam
es anfangs nicht. Aber natürlich malte ich mir immer wieder aus, wie es
wohl sein würde, wenn wir uns in körperlicher Hinsicht näherkommen würden.
In meinen Träumen stellte ich es mir sehr aufwühlend vor, sanft seinen
Körper zu erkunden und seine Zärtlichkeiten zu spüren. Die Realität sah
leider etwas anders aus. Es war schön für mich, seine Hände auf meinem
Körper zu fühlen, aber es ging emotional nicht tiefer. Ich empfand seine
Berührungen als angenehm, mehr nicht. Tiefer empfand ich allerdings dann,
wenn ich bei einer Umarmung seine Hand mit festem Druck auf meinem Hintern
spürte. Diese Berührung löste einen wohligen Schauer in mir aus. Noch
intensiver war es für mich, wenn er mir einen spielerischen Klaps auf den
Po gab. Von solchen Berührungen träumte ich danach noch lange Zeit. Der
winzige Schmerz löste einen eigentümlichen Reiz aus, der mich verwirrte.
Ich genoß diesen sanften Schmerz weit mehr, als ich seine Zärtlichkeiten in
mir aufnehmen konnte. Ich konnte meine Gefühle nicht einordnen, ahnte und
fürchtete aber, daß ich irgendwie anders war, als die »normalen« Frauen in
meinem persönlichen Umfeld.
Meine Unsicherheit wurde noch dadurch verstärkt, daß Sexualität an sich ein
Thema war, über das ich viel zu wenig wußte. Ich tastete im Dunkeln nach
Erklärungen, suchte Antworten auf Fragen, die ich nicht einmal zu
formulieren vermochte. Meine persönliche erotische Ausrichtung blieb lange
Zeit ein nicht zu lösendes Rätsel für mich.
Das erste Mal kam ich bei einer alten Folge der Serie
»Raumschiff Enterprise« mit dem Thema Flagellantismus in Berührung. In
einer Szene hatte Captain Kirk seine liebe Not mit einer attraktiven, aber
auch widerspenstigen Frau. Auf den süffisanten Rat seines Freundes Pille,
die Dame sollte man übers Knie legen, entgegnete Kirk in genußvollem Ton,
welch reizvolle Vorstellung dies für ihn sei. Leider hat er die hübsche
Frau letztlich doch nicht über seine Knie beordert. Trotzdem hat mich diese
Szene, so andeutungsweise sie auch wahr, unheimlich fasziniert. Was wäre
gewesen, wenn ... Diese Gedanken gingen mir nicht mehr aus dem Kopf. War es
die fühlbare Erotik, die mich an dieser Szene so faszinierte? Oder zog mich
die widerspenstige Frau in ihren Bann? Das war damals für mich nicht
deutlich erkennbar. Letztlich war es wohl die angedeutete sinnliche Erotik
in dieser ungewöhnlichen Art, die mich angesprochen hat.
Solchen Gedankenspielerein nachzuhängen, war schön. Aber die Ängste danach,
meine Befürchtung, »nicht normal« veranlagt zu sein, begleiteten mich
ständig.
Die männlichen Wesen in meiner näheren Umgebung haben mich damals nicht
sonderlich gereizt. Vom Typ Frau her war ich bereits als ganz junges
Mädchen - gemessen am Alter und der Lebenserfahrung - eine starke
Persönlichkeit. Und die Jungs um mich herum wirkten auf mich allesamt recht
grün. Sie interessierten mich wenig, da ich mich ihnen gegenüber überlegen
fühlte. Und ich wollte auf gar keinen Fall einen Freund, der es nicht mit
mir aufnehmen konnte. Ganz im Gegenteil, ich träumte von einem Mann, einem
richtigen Mann, der Stärke und Autorität ausstrahlte. Ich sehnte mich nach
festen männlichen Armen, in denen ich mich fallenlassen konnte. Und immer
wieder liefen meine Träume am Ende in eine ganz spezielle Richtung. Ich
stellte mir vor, wie er mich über seine Knie legen und mir liebevoll-streng
den Hintern versohlen würde. Diese Vorstellung faszinierte mich über alle
Maßen.
[Über den Unterschied zwischen Flagellantismus und SM:]
In dieser Zeit machte ich meine ersten und einzigen realen Erfahrungen im
Bereich des klassischen BDSM. Ich lernte einen älteren Mann kennen, dessen
Vorlieben viel weitreichender ausgerichtet waren als das, was ich zuvor in
welcher Form auch immer kennengelernt hatte. Er war dominant veranlagt und
lebte seine Neigung seit Jahren aktiv aus. In vielen langen Gesprächen
vermittelte er mir einen kleinen Einblick in den Bereich des »reinen« BDSM.
Demut, Unterwerfung, Bondage, Klammern, Wachs - vorher konnte ich mir unter
solchen Begriffen nichts Konkretes vorstellen. Durch seine Erzählungen
wurde es greifbarer, meine Neugierde auf diese andersartige Welt wuchs. In
mir erwachte der Wunsch, diese unbekannten Spielarten selbst real
kennenzulernen.
Ganz im Einklang mit mir selbst war ich mir bei diesem Gedanken nicht. Ich
fürchtete mich, etwas zu erleben, was nicht meiner inneren Ausrichtung
entsprechen würde. Vielleicht würde es mich nicht ansprechen, mich
emotional unberührt lassen. Und mir war bewußt, daß diese besonderen
Spielarten mir mehr weh tun könnten, als ich es eigentlich wollte. Warum
ich mich letztlich doch getraut habe, den Versuch zu wagen, lag an der
Person meines Gegenübers. Wir hatten durch die intensiven Gespräche eine
vertrauensvolle Basis zueinander aufgebaut. Seine körperliche Ausstrahlung
verstärkte dieses Gefühl. Ich fühlte mich in seiner Nähe wohl, und mir war
klar, daß er reif und erfahren genug war, meine Grenzen zu erkennen, und
behutsam mit mir umgehen würde.
Die Nächte waren unbeschreiblich schön. Er führte mich behutsam, aber auch
sehr bestimmend in eine andere Welt der Empfindungen. Ich mußte ihm
gehorchen, mich ihm während des Liebesspiels gänzlich unterwerfen. Das fiel
mir anfangs verdammt schwer, aber in dieser Situation mußte ich es einfach
tun, ich hatte keine andere Wahl. Diese starken emotionalen Schwingungen
gaben mir einen ganz besonderen Kick. Es waren unbeschreiblich schöne und
aufregende Erfahrungen, die ich nicht missen möchte.
Von meinem Partner unterworfen zu werden, ihm gehorchen zu müssen, reizte
mich sehr. Aber ich merkte auch bald, daß ich nicht jede Form von Schmerz
als angenehm und stimulierend empfinden kann. Brustklammern z.B.
verursachen einen in meinen Augen unangenehmen Schmerz, der keine
erotisierende Wirkung auf mich hat. Es tut schlicht weh. Aber um das heute
so sicher beurteilen zu können, mußte ich diese Erfahrung selbst erleben.
Paradox war für mich im nachhinein, daß ich die gemeinsamen Nächte so
intensiv genießen konnte, obwohl es viele Facetten gegeben hatte, die ich
als nicht anregend empfunden hatte. Nach langem Nachdenken wurde mir im
Laufe der Zeit klar, was der Grund dafür war: Die Persönlichkeit meines
Partners hatte es mir derart angetan, daß die exakte Übereinstimmung
erotischer Vorlieben in den Hintergrund gerückt war. Seine bestimmende und
dominante Art, die gleichzeitig sehr einfühlsam und beschützend wirkte,
hatte mich fasziniert.