Ich kann mich meiner Vorschreiberin leider nicht anschließen.
Ja, das Buch aktiviert die Tränendrüsen, aber das ist nicht der "Verdienst" der Autorin, sondern der einfach unfassbaren Zustände in Spanien.
Ja, viele Galgos haben einen ausgeprägten Jagdtrieb, wie die meisten anderen Windhunde auch - aber (ich bin selbst Besitzerin eines jagdbegeisterten Windhundes)- man kann das Problem durchaus in den Griff bekommen. Durch Umsicht, Training und Auswahl geeigneter (bwz. Auslassen ungeeigneter) Gassiwege. Außerdem sind Windhunde Sichtjäger und gehen nicht auf "Fährte" - auch dies ist eigentlich ein Vorteil.
Ich kann nur jedem empfehlen, sich mit dem Schicksal der Galgos in Spanien eingehender zu befassen und nach gründlicher Information und verantwortungsbewußter Auswahl kann ein Galgo ein wunderbarer Familienhund sein. Gott sei Dank gibt es Tierschutzorganisationen, die dieses Thema umsichtig angehen und diese Hunde auch nur dorthin vermitteln, wo man ihnen gerecht werden kann und um die Besonderheiten(von denen die meisten einfach nur positiv sind!) dieser wunderbaren Rasse weiß.
Für mich ist dieses Buch eine Pflichtlektüre für alle, die sich mit diesem brisanten Thema eingehender befassen wollen.