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Spanien, wie wir es lieben - Kastilien & Estremadura: Kastilien und Estremadura - Städte und Landschaften [Broschiert]

Barbara Hölz-Fernbach
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. März 2013
Reise durch eines der beliebtesten Urlausländer - Spanien. Die Autorin ist im wesentlichen im Kern des Landes unterwegs, Madrid, Kastilien gefolgt von einen Abstecher durch die Extremadura.

Wird oft zusammen gekauft

Spanien, wie wir es lieben - Kastilien & Estremadura: Kastilien und Estremadura - Städte und Landschaften + DuMont Kunst Reiseführer Zentralspanien und Madrid + DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Extremadura
Preis für alle drei: EUR 59,79

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Produktinformation

  • Broschiert: 160 Seiten
  • Verlag: Interconnections; Auflage: 1. (1. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3860401947
  • ISBN-13: 978-3860401941
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 14,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 108.098 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Barbara Hölz-Fernbach, geboren 1947 in Wangen im Allgäu, lebt seit ihrem Studium der Germanistik, Romanistik und Psychologie in Freiburg im Breisgau. Sie hat zwei erwachsene Töchter und ist als Psychotherapeutin für Erwachsene, Kinder und Jugendliche in eigener Praxis in Freiburg tätig. Interessen: Fremdsprachen, Literatur, vorwiegend klassische Weltliteratur, Wandern, Städtereisen, Hobby: Japanisches Papierfalten. Seit 2000 Fernreisen mit großer Begeisterung nach Asien, nach Thailand, Ceylon, Indien, Vietnam und Bali, zum Teil in Begleitung ihrer Kinder. Ihr Ehemann , mit dem sie die Reise unternahm , Reinhard Fernbach , wurde 1953 in Wuppertal geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte und ist Lehrer an einem Freiburger Gymnasium.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Das Leben ist eine Nacht in einer schmutzigen Herberge So jedenfalls stellte es Teresa von Avila im 16. Jahrhundert fest. Für die jungen Leute, die heute in Avila auf den Pfaden dieser urspanischen Heiligen wandelten, war das sicher nicht so. Für sie, das konnte man an dem lustigen Treiben heute sehen, war es eine saufröhliche Angelegenheit, mit Trommeln, Gitarren, Wein, Bier und belegten Broten und einem frischen, grasgrünen Glauben im Herzen. Und schließlich lebte Teresa ja nicht nur in der Nacht, wo sie über die schmutzigen Seiten des Lebens grübeln konnte, sondern auch am Tag, wo sie alle Hände voll mit Arbeit, Beten und Orden gründen zu tun hatte. Die Biographen schildern sie als eine vielseitige, kreative, höchst empfängliche, mitleidige, starke, fröhliche, muntere, musikalische, spontane, organisationsbegabte, willensstarke und zur Entzückung fähige Natur, wenn auch oft krank und zerbrechlich. So konnte sie auf der einen Seite das Leben wie oben zitiert beklagen: „La vida es una noche en una mala posada“, sich aber genauso tagsüber über leckeres Essen und Trommeln und über das Singen mit ihren „Schwestern“ freuen, wie sie die von ihr angeworbenen Nonnen zu bezeichnen pflegte, die sie mit ihren Ordensgründungen oft vor bitterster Armut bewahrt hat, und unter denen auch viele conversos waren, die sonst vielleicht unter die Räder der Inquisition gekommen wären. Teresas Mitleidsfähigkeit war so groß, dass sie, nachdem sie als sechsjähriges Kind mitbekommen hatte, dass man sich beim Kampf gegen die Mauren die Märtyrerkrone im Himmel verdienen konnte, mit ihrem kleinen Bruder aus dem Haus ihres Vaters ausbüchste, um ins Land der Mauren zu ziehen und sich dort für den Glauben töten zu lassen, mit der Aussicht auf den Lohn im Himmel. Natürlich wurde sie dann rechtzeitig mit ihrem Brüderchen aufgegabelt und konnte ihre kindlichen Überzeugungen später in ein religiöses Leben mit nicht weniger Begeisterung und Leidenschaft hinein sublimieren. Und nicht zuletzt wurde sie eine leidenschaftliche Schriftstellerin, die auch entscheidend zur Verfeinerung der spanischen Sprache im siglo de oro beigetragen hat und uns das schöne Taizélied „Nichts soll Dich schrecken, nichts soll Dich verwirren… geschenkt hat: Sie kam ja aus adeligem Hause, entschied sich freiwillig für ein tätiges Leben in Armut und hat aus ihrer weltlichen Jugendzeit leckere Aspekte ins Klosterleben hinüber gerettet, stammt doch der Satz „wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn, wenn Buße, dann Buße“ aus ihrer Feder. (Nach: Kastilien: Spaniens magische Mitte. Pincus Lesereisen, vgl. Literaturverzeichnis). Und will man diese Persönlichkeit in ihrer Tiefe ermessen und als Kind ihrer Zeit verstehen, in der auch wegen der Inquisition das Leben höchst gefährlich war, so lese man ihre Hauptschrift: „Die innere Burg“, wahrscheinlich das meist gelesene, durchlittene und zerfledderte Buch einer Schriftstellerin der mystischen Epoche. Übernachten im Palacio und Rittersachen Unser Hotel in Avila, der Palast des Rittergeschlechts der Pos Velada, lag zentral auf dem Domplatz. Es ist ein alter Adelspalast aus dem 15. Jahrhundert und eine der ersten Adressen der Stadt. Der eisgekühlte überdachte Patio in der Mitte, mit den einladenden Rattansesseln und den über drei Stockwerke umlaufenden Galerien war dieser wegen der Kühle für uns leider nicht benutzbar. Wir hätten uns weiß Gott was für einen Schnupfen geholt. Alles hier im Ritterbau strahlte stolzes kastilisches Selbstbewusstsein aus der Zeit des „reinen katholischen Bluts der Altchristen“ aus. Denn nur der war ein reiner Kastilier, also ein echter Spanier, der eine lange Genealogie katholischen „Blutes“ vorweisen konnte. Also kein Maure, kein Moriske, kein Konvertit, habe er auch noch so innig zur heiligen Jungfrau gebetet. Diese reinblütigen Ritter hatten in der Zeit der Reconquista das Kriegshandwerk gründlich gelernt, ein Standesbewusstsein entwickelt und hochgehalten, wurden dann aber, als die Reconquista und die amerikanischen Eroberungen schon abgeschlossen waen, zur parasitären Klasse für das Land, das unter der Ritterideologie noch lange zu leiden hatte, denn der Stand der Caballeros war niemals produktiv und klammerte sich, wie Don Quijote oder die Dramen des Lope de Vega bereits im 17. Jahrhundert unter Beweis stellten, an Hirngespinste von Blut und Ehre und reinem katholischem Glaubensbekenntnis. Dazu betrachte man lang und ausdauernd das sprechende Bild von El Greco: El Caballero. Wie der seine Hand ans Herz hält, eingedenk seiner schweren Ritterwürde, mit der er für Blut und Ehre einsteht! Das kann kein Schriftsteller wahrhaftiger beschreiben als El Greco das gemalt hat. Wenn man dazu Bunuels Film Tristana schaut, bekommt man den Typus eines Nachfolgers des Caballero im 20. Jahrhundert in einer meisterhaften Darstellung zu sehen!

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5.0 von 5 Sternen Lottozwerg und Klosterkekse 1. Juli 2013
Format:Broschiert
Ein Reisebericht voll mitreißender Begeisterung für Land und Leute, mit einem scharfen Blick für das liebenswert Skurrile im Alltäglichen sowie für das uns Fremde, dem Lande eigene. Voll Sprachwitz, meisterhaft geschrieben.
Unbedingt lesen!
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5.0 von 5 Sternen Das andere Spanien kennenlernen 8. Juli 2014
Format:Broschiert
Ein charmant und witzig geschriebener Reisebericht, der Appetit macht Land und Leute anders kennen zu lernen, als der gewöhnliche Tourist.
Sehr empfehlenswert!
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1.0 von 5 Sternen Nicht zu empfehlen 19. September 2014
Von Kratzer
Format:Broschiert|Verifizierter Kauf
Ich habe es mir gekauft, weil es so wenig Literatur über die Gegend gibt. Ich habe selten so ein nichtssagendes Buch gelesen. Für 16,90 € eine Unverschämtheit.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen una crónica romántica 25. Juli 2013
Format:Broschiert
"Viajar conservando siempre una visión rigurosa y a la vez exaltada del mundo" Esta máxima de Alexander von Humboldt es seguida por la autora del libro, fiel a la tradición de los viajeros del siglo XIX que quedaron prendidos de los sugestivos encantos de nuestro país. Las fotos también ilustran esa mirada curiosa y fascinada.
¡Lectura muy recomendada!
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