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Spaltungen. [Broschiert]

Fay Weldon
1.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1999
Sir Edwin Rice ist seiner Frau überdrüssig und will sich scheiden lassen. Um die Alimente so niedrig wie möglich zu halten, nennt er als Scheidungsgrund fortgesetzte seelische Grausamkeiten. Lady Angelica Rice ist verzweifelt - bis sie merkt, daß sie nicht allein ist. In ihrer Person verbergen sich vier ganz unterschiedliche Frauen, die sich nun zu Wort melden und sogar miteinander streiten. Eine von ihnen heuert als Sekretärin beim Anwalt Sir Edwins an und sie erhält Einblick in alle Schriftstücke der Scheidungsangelegenheit. Die Verwicklung wird vollständig, als sich zu den Frauen auch noch eine Person männlichen Geschlechts gesellt...
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Produktinformation

  • Broschiert: 315 Seiten
  • Verlag: Goldmann (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442443199
  • ISBN-13: 978-3442443192
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.212.482 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Fay Weldon, geboren 1931 in Alvechurch, Worcestershire, wuchs in Neuseeland auf, kehrte dann aber mit ihrer Mutter wieder nach England zurück. Sie arbeitete als Werbetexterin und studierte Psychologie und Wirtschaftswissenschaften. Mit dreißig veröffentlichte sie ihr erstes Buch. Die Autorin ist Mitglied der Royal Society of Literature.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

1. Edwins Scheidungsklage

Etwas Traumatisches lag in der Luft.

Sir Edwin Rice hat beschlossen, sich von Lady Angelica scheiden zu lassen. In seiner eidesstattlichen Erklärung ans Gericht - einem Dokument, das der Anwalt Brian Moss gerade seiner Sekretärin diktierte - erklärt Sir Edwin, Lady Angelica habe sich unerträglich verhalten. Daher möge das Gericht dieses Paar scheiden.

Jelly Whites Hand zitterte.

Angelica, so behauptete Sir Edwin, habe Ehebruch mit einem gewissen Lambert Plaidy begangen; Sir Edwin persönlich habe die beiden in flagranti ertappt, und zwar im Himmelbett des Riceschen Familienbesitzes. Dieses Verhalten, kennzeichnend für ihr Verhalten in ähnlichen Situationen, sei unerträglich und unzumutbar für Sir Edwin.

Ja, es sei unerträglich für Sir Edwin, mit Angelica Rice weiterhin zusammenzuleben. Seine Gesundheit und sein Wohl ständen auf dem Spiel.

Der Kläger behauptete, daß seine Ehefrau sich auch in anderer Hinsicht unakzeptabel ihm gegenüber verhalten habe,... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Verworrenheit 2. September 2009
Von W. Kander
Format:Gebundene Ausgabe
Die in diesem Buch dargestellte Geschichte ist recht verworren. Man benötigt einen zusätzlichen Zettel im Verlauf des Lesens, auf dem man sich die Namen der Akteure notiert und deren Verwandtschaftsgrade zueinander.
Dass in einem Menschen mehrere Persönlichkeiten existieren, kann man sich schon vorstellen, dass sie aber in natura auch als leiblich darstellbare Figuren auftreten ist unwahrscheinlich und recht weit hergeholt.
Die erotischen Teile sollen die Erzählung spannender machen, aber auch diese sind nicht allzu erheiternd.
Wer "very british" mag, ist an einigen Stellen gut bedient. Ansonsten quält man sich doch ziemlich.
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1.0 von 5 Sternen Ein paar Personen zuviel 27. Juli 2005
Von marielan VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Sir Edwin Rice will sich von seiner Frau Angelica scheiden lassen und sie dabei finanziell über den Tisch ziehen, zumal ihre Nachfolgerin schon in den Startlöchern steht. Aber er hat die Rechnung ohne die vier Frauen und den Mann gemacht, die in Angelica stecken.
Wo ist die Fay Weldon früherer Jahre geblieben, die so originelle satirische Romane schrieb wie "Die Teufelin" oder "Ehebruch"? Die vorliegende Geschichte wird zerstückelt in kleine Abschnitte und anstelle eines boshaft interessanten Geschehens entstehen Szenen, die die Autorin selbst schon irgendwo besser geschrieben hat. Dabei scheut sie sich nicht, sogar Witze, die man aus Zeitschriften kennt ("Wir wollten warten, bis die Kinder tot sind", S. 11) zu verwenden.
Originell ist höchstens noch die Idee, eine Protagonistin mit den Symptomen einer multiplen Persönlichkeit ins Rennen zu schicken. Weil aber alle diese Persönlichkeiten zur gleichen Zeit auftreten können, dabei auch noch untereinander diskutieren und streiten, sind Chaos und Durcheinander vorprogrammiert, und man wartet vergeblich auf eine Struktur, die Ruhe ins Buch bringt.
Nichts gegen Romane, die emotional bewegen und aufwühlen, aber auf Bücher, die beim Lesen Stress machen, dass man zappelig wird, kann ich verzichten.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verwickelt 6. November 2002
Von Cara mia
Format:Gebundene Ausgabe
Die Grundidee des Buches, die Reaktionen verschiedener Personen (die in einem Körper wohnen) auf die gleiche Stresssituation zu beschreiben ist sehr interessant. Leider werden alle Personen stereotyp und schablonenhaft dargestellt, weniger als Personen sondern mehr als Klischees. Gegen Ende nervt zusätzlich die Einbringung neuer Personen und Handlungsstränge, wogegen die Hauptperson vernachlässigt und die Erzählung unübersichtlich wird. Der Unterhaltungswert hält sich in Grenzen.
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